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Elektrisches Zupfinstrument

E-Bass-Unterricht in Cuxhaven

Im E-Bass-Unterricht lernen Sie Groove und Timing – das Fundament, mit dem der Bass zwischen Schlagzeug und Harmonie jede Band zusammenhält. Die Musikschule Cuxhaven ist eine öffentliche, gemeinnützige Musikschule in Cuxhaven-Ritzebüttel, getragen vom FeMiC e.V. Der Unterricht steht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen offen – für den ersten Einstieg ebenso wie für den Wiedereinstieg.

Korpus und Hals eines E-Basses

Ihre Lehrkraft für E-Bass

Olly Lagemann

Olly Lagemann ist seit vielen Jahren als Bassist, Gitarrist und Songwriter in Cuxhaven aktiv, unter anderem mit den Bands Cats TV, Mont Go, WEISS und GAS. Er unterrichtet akustische Gitarre, E-Gitarre, E-Bass und Ukulele – jedes Alter ist willkommen.

Zum Profil von Olly Lagemann →

So läuft der Unterricht ab

Der Einstieg ist etwa ab neun bis zehn Jahren gut möglich. Für kleinere Hände gibt es kurzmensurierte Bässe, die leichter zu greifen sind. Zum Üben braucht man einen Bassverstärker oder eine Kopfhörerlösung. Wer bereits Gitarre spielt, findet sich schnell zurecht.

Bei Olly Lagemann ist jedes Alter willkommen.

  • Einzelunterricht: 30 oder 45 Minuten, wöchentlich – oder als Stundenpaket mit 5 Terminen, die Sie mit Ihrer Lehrkraft vereinbaren.

Ob E-Bass-Unterricht auch zu zweit oder in der Gruppe möglich ist, klären wir gern bei Ihrer Anfrage.

Kosten

Einzelunterricht kostet ab 69 € im Monat (Kinder und Jugendliche) bzw. ab 83 € (Erwachsene). Alle Tarife – auch für 45 Minuten und als Stundenpaket – finden Sie auf der Seite Preise.

Probestunde und Anmeldung

Eine kostenlose Probestunde fragen Sie am einfachsten über unser Kontaktformular an – wählen Sie dort als Fach „E-Bass“. Telefonisch erreichen Sie das Büro unter 04721 666868, donnerstags von 10:00 bis 12:00 Uhr; in den Schulferien ist das Büro nicht besetzt. Die Lehrkräfte erreichen Sie auch direkt – die Kontaktdaten stehen in den Profilen auf der Seite Lehrkräfte.

Sie finden uns im historischen Haus der Ritzebüttler Schule:
Musikschule Cuxhaven · FeMiC e.V., Grodener Chaussee 11, 27472 Cuxhaven

Der E-Bass kurz erklärt

Der E-Bass verbindet Rhythmus und Harmonie zum tragenden Fundament der Band. Zusammen mit dem Schlagzeug bildet er den Groove, auf dem alles andere aufbaut.

Kurzüberblick

Der E-Bass ist ein elektrisch verstärktes Bassinstrument, meist mit vier Saiten. Er liefert die tiefen Töne und verbindet Rhythmus und Harmonie zum Fundament einer Band. Gemeinsam mit dem Schlagzeug bildet er die sogenannte Rhythmusgruppe – das Rückgrat nahezu jeder populären Musik.

Geschichte & Herkunft

1951 machte Leo Fender mit dem „Precision Bass“ den bis dahin sperrigen Kontrabass als handliches, bundiertes Instrument verfügbar. Das veränderte die populäre Musik grundlegend: Der E-Bass war transportabel, leichter zu spielen und ließ sich präzise verstärken. Bis heute ist er aus Rock, Pop, Funk und Soul nicht wegzudenken.

Aufbau & Funktionsweise

Der E-Bass ähnelt einer großen E-Gitarre mit langem Hals, hat aber in der Regel nur vier (seltener fünf oder sechs) Saiten. Magnetische Tonabnehmer wandeln die Saitenschwingung in ein elektrisches Signal um, das über einen Bassverstärker wiedergegeben wird. Es gibt bundierte und – für ein weicheres, singendes Spiel – bundlose Modelle.

Klang & Stimmung

Die vier Saiten sind in Quarten gestimmt: E, A, D, G – also wie die tiefen vier Saiten der Gitarre, jedoch eine Oktave tiefer. Der Klang ist tief und tragend; über die Klangregler und die Wahl der Anschlagsposition lässt er sich von rund und warm bis knackig und perkussiv formen.

Spielweise & Technik

Gespielt wird mit den Fingern (Zeige- und Mittelfinger), mit dem Plektrum oder in der perkussiven „Slap“-Technik. Entscheidend ist das enge Zusammenspiel mit dem Schlagzeug: Aus Grundtönen, laufenden Basslinien und Grooves entsteht das rhythmische Fundament. Ein sicheres Zeitgefühl ist beim Bass besonders wichtig.

Rolle & Repertoire

Der E-Bass ist der „Klebstoff“ zwischen Rhythmus und Harmonie. In Rock, Pop, Funk, Soul, Jazz und Reggae hält er die Musik zusammen und treibt sie voran. Oft unauffällig, aber unverzichtbar – ohne Bass fehlt der Musik der Boden.

Varianten

Der klassische E-Bass hat vier Saiten. Modelle mit fünf oder sechs Saiten erweitern den Tonumfang nach unten oder oben und werden gern in Metal, Jazz oder im Studio genutzt. Bundlose Bässe (Fretless) klingen weich und singend, ähnlich einem Kontrabass, verlangen aber – wie die Streicher – ein gutes Gehör für saubere Intonation.

Was gehört dazu?

Zum Üben braucht man einen Bassverstärker oder eine Kopfhörerlösung sowie ein Kabel und ein Stimmgerät. Weil der Bass sein Fundament gemeinsam mit dem Schlagzeug legt, hilft ein Metronom beim Entwickeln eines sicheren Timings. Ein Gurt zum Stehen-Spielen gehört ebenso dazu wie ein schützender Gigbag für den Transport.

Für Einsteiger: Was macht den E-Bass besonders?

Der E-Bass ist das Bindeglied zwischen Rhythmus und Harmonie und damit in jeder Band gefragt – gute Bassistinnen und Bassisten werden überall gesucht. Schon mit wenigen Tönen kann man einen tragenden Groove spielen und sofort im Zusammenspiel mit dem Schlagzeug wirken. Das Instrument ist dankbar im Einstieg, weil sich früh musikalisch sinnvolle Ergebnisse erzielen lassen. Ein Metronom und regelmäßiges, ruhiges Üben schulen das Timing, auf das es beim Bass besonders ankommt. Viele Bassistinnen und Bassisten kommen ursprünglich von der Gitarre oder vom Kontrabass – Vorkenntnisse helfen, sind aber kein Muss. Wer gern im Hintergrund die Fäden zusammenhält und ein Gespür für Groove mitbringt, findet im E-Bass ein besonders dankbares Instrument.

Mehr über den E-Bass in unserer Musikpedia →

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