Norma Sudy
Nach Stationen an Musikschulen in Berlin und Leipzig unterrichtet sie seit 1999 das Fach Violine an der Musikschule Cuxhaven – ob groß oder klein.
Zum Profil von Norma Sudy →Streichinstrument
Im Geigenunterricht lernen Sie Bogenführung, saubere Intonation und ein feines Gehör – Schritt für Schritt vom ersten Strich bis zum ausdrucksstarken Spiel. Die Musikschule Cuxhaven ist eine öffentliche, gemeinnützige Musikschule in Cuxhaven-Ritzebüttel, getragen vom FeMiC e.V. Der Unterricht steht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen offen – für den ersten Einstieg ebenso wie für den Wiedereinstieg.
Nach Stationen an Musikschulen in Berlin und Leipzig unterrichtet sie seit 1999 das Fach Violine an der Musikschule Cuxhaven – ob groß oder klein.
Zum Profil von Norma Sudy →Mit der Violine kann man sehr früh beginnen – oft schon ab etwa vier bis fünf Jahren. Dafür gibt es Instrumente in kleineren Bruchteilgrößen (von 1/16 bis zur ganzen 4/4-Geige), die zur Armlänge des Kindes passen. Im Unterricht wählen wir gemeinsam die richtige Größe aus; Leihinstrumente erleichtern den Start.
Norma Sudy unterrichtet Groß und Klein.
Ob Violinunterricht auch zu zweit oder in der Gruppe möglich ist, klären wir gern bei Ihrer Anfrage.
Einzelunterricht kostet ab 69 € im Monat (Kinder und Jugendliche) bzw. ab 83 € (Erwachsene). Alle Tarife – auch für 45 Minuten und als Stundenpaket – finden Sie auf der Seite Preise.
Eine kostenlose Probestunde fragen Sie am einfachsten über unser Kontaktformular an – wählen Sie dort als Fach „Violine / Geige“. Telefonisch erreichen Sie das Büro unter 04721 666868, donnerstags von 10:00 bis 12:00 Uhr; in den Schulferien ist das Büro nicht besetzt. Die Lehrkräfte erreichen Sie auch direkt – die Kontaktdaten stehen in den Profilen auf der Seite Lehrkräfte.
Sie finden uns im historischen Haus der Ritzebüttler Schule:
Musikschule Cuxhaven · FeMiC e.V., Grodener Chaussee 11, 27472 Cuxhaven
Die Violine ist die kleinste und höchste Stimme der Streicherfamilie – beweglich, gesanglich und ausdrucksstark. Sie steht im Zentrum von Orchester, Kammermusik und Volksmusik.
Die Violine, umgangssprachlich Geige, ist ein Streichinstrument mit vier Saiten, die mit einem Bogen gestrichen oder mit den Fingern gezupft werden. Sie ist das kleinste und höchste Mitglied der Streicherfamilie und gilt wegen ihrer der menschlichen Stimme nahen Klangfülle als eines der ausdrucksstärksten Instrumente überhaupt.
Ihre heutige Form entwickelte sich im 16. Jahrhundert in Norditalien. Geigenbauer wie Amati, Stradivari und Guarneri im norditalienischen Cremona schufen im 17. und 18. Jahrhundert Instrumente, die bis heute als unerreicht gelten. Seither ist die Violine das tragende Melodieinstrument des klassischen Orchesters und der Kammermusik – und zugleich in Folk, Jazz und Pop zu Hause.
Der hohle Korpus besteht meist aus Fichtendecke und Ahornboden; durch die f-förmigen Schalllöcher tritt der Klang aus. Im Inneren übertragen Stimmstock und Bassbalken die Schwingungen. Der Hals trägt ein bundloses Griffbrett, die Saiten laufen über den Steg zum Saitenhalter und werden oben an den Wirbeln gestimmt. Der Bogen ist eine leicht gespannte Stange mit Rosshaaren, die mit Kolophonium griffig gemacht werden – erst dadurch bringt er die Saiten zum Klingen.
Die vier Saiten sind in Quinten gestimmt: g, d′, a′ und e″. Weil das Griffbrett keine Bünde hat, wird die Tonhöhe allein durch die genaue Fingerposition bestimmt – saubere Intonation entsteht also durch das Gehör. Mit dem Vibrato, einem leichten Schwingen des Fingers, gibt man dem Ton Wärme und Leben. Der Klang reicht vom zarten Flüstern bis zum strahlenden Fortissimo.
Die Geige wird zwischen Kinn/Schulter und der linken Hand gehalten. Die linke Hand verkürzt die Saiten und wechselt zwischen den Lagen, die rechte führt den Bogen (arco) oder zupft (pizzicato). Zahlreiche Bogentechniken – gebunden (legato), kurz abgesetzt (staccato) oder springend (spiccato) – prägen den Ausdruck. Gute Haltung und ein lockerer Bogenarm sind die Grundlage von allem.
In der Klassik ist die Violine als Solo-, Orchester- und Kammermusikinstrument allgegenwärtig, vom Barock bis zur Moderne. Darüber hinaus lebt sie als „Fiddle“ in irischer und amerikanischer Folkmusik, im Tango, im Jazz und in vielen Popproduktionen. Kaum ein Instrument ist stilistisch so wandlungsfähig.
Die nächste Verwandte der Violine ist die etwas größere Bratsche (Viola) mit tieferem, dunklerem Klang; darunter folgen Violoncello und Kontrabass. Für die Musik des Barock werden zudem Barockvioline und Barockbogen eingesetzt, die dem historischen Klangideal näherkommen. Wer Geige spielt, findet sich auf der Bratsche rasch zurecht.
Der Bogen wird vor dem Spielen mit Kolophonium eingerieben, damit die Haare überhaupt greifen, und danach entspannt. Eine Schulterstütze sorgt für eine bequeme, gesunde Haltung. Holz reagiert empfindlich auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit – deshalb sollte die Geige nicht in praller Sonne oder in feuchten Räumen liegen. Nach dem Spielen wischt man das Kolophonium-Pulver von Saiten und Decke.
Die Violine schult das Gehör wie kaum ein anderes Instrument, denn ihre Töne müssen ohne Bünde selbst „getroffen“ werden. Das mag zu Beginn anspruchsvoll klingen, führt aber zu einer sehr feinen Klangvorstellung und einer besonders gesanglichen Spielweise. Weil die Geige klein und leicht ist, kann man sie überallhin mitnehmen und schon früh im Ensemble mitspielen. Regelmäßiges, ruhiges Üben in kurzen Einheiten bringt hier mehr als seltenes, langes Spielen.