Maren Krüger
Maren Krüger unterrichtet Oboe und Blockflöte und gibt gern eine Stunde musikalische Früherziehung für Vier- und Fünfjährige.
Zum Profil von Maren Krüger →Holzblasinstrument
Im Oboenunterricht lernen Sie Atmung, Ansatz und den Umgang mit dem Rohr – für den warmen, ausdrucksstarken Ton, der im Orchester oft die Melodie trägt. Die Musikschule Cuxhaven ist eine öffentliche, gemeinnützige Musikschule in Cuxhaven-Ritzebüttel, getragen vom FeMiC e.V. Der Unterricht steht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen offen – für den ersten Einstieg ebenso wie für den Wiedereinstieg.
Maren Krüger unterrichtet Oboe und Blockflöte und gibt gern eine Stunde musikalische Früherziehung für Vier- und Fünfjährige.
Zum Profil von Maren Krüger →Wegen der Anforderungen an Ansatz und Atmung beginnt man mit der Oboe meist etwas später, oft ab etwa neun bis zehn Jahren. Viele Kinder starten zunächst mit der Blockflöte und wechseln dann zur Oboe. Im Unterricht klären wir, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist.
Ob Oboenunterricht auch zu zweit oder in der Gruppe möglich ist, klären wir gern bei Ihrer Anfrage.
Einzelunterricht kostet ab 69 € im Monat (Kinder und Jugendliche) bzw. ab 83 € (Erwachsene). Alle Tarife – auch für 45 Minuten und als Stundenpaket – finden Sie auf der Seite Preise.
Eine kostenlose Probestunde fragen Sie am einfachsten über unser Kontaktformular an – wählen Sie dort als Fach „Oboe“. Telefonisch erreichen Sie das Büro unter 04721 666868, donnerstags von 10:00 bis 12:00 Uhr; in den Schulferien ist das Büro nicht besetzt. Die Lehrkräfte erreichen Sie auch direkt – die Kontaktdaten stehen in den Profilen auf der Seite Lehrkräfte.
Sie finden uns im historischen Haus der Ritzebüttler Schule:
Musikschule Cuxhaven · FeMiC e.V., Grodener Chaussee 11, 27472 Cuxhaven
Die Oboe besitzt einen unverwechselbaren, ausdrucksvollen Ton – und eine besondere Rolle: Nach ihrem Kammerton stimmt sich das ganze Orchester ein.
Die Oboe ist ein Holzblasinstrument mit Doppelrohrblatt. Ihr durchdringender, leicht nasaler und sehr ausdrucksvoller Klang ist unverwechselbar. Sie hat im Orchester eine besondere Aufgabe: Nach ihrem Kammerton a′ stimmen sich alle anderen Instrumente ein.
Die Oboe entwickelte sich im 17. Jahrhundert in Frankreich aus der mittelalterlichen Schalmei; ihr Name geht auf das französische „hautbois“ (hohes Holz) zurück. Im 19. Jahrhundert wurde ihre Mechanik verfeinert. Sie gilt als anspruchsvolles Instrument, das viel Übung und Geduld belohnt.
Der konische Korpus besteht meist aus dunklem Grenadillholz und ist mit Klappen versehen. Das Herzstück ist das Doppelrohrblatt: zwei aufeinandergebundene, dünne Rohrblättchen, die zwischen den Lippen sitzen. Viele Oboistinnen und Oboisten fertigen oder bearbeiten ihre Rohre selbst, denn davon hängt der Klang wesentlich ab.
Bläst man Luft zwischen die beiden Rohrblätter, geraten diese in Schwingung und erzeugen den Ton. Die Tonhöhe steuert man über die Klappen sowie über Ansatz und Rohr. Der charakteristische, warme und zugleich durchdringende Klang macht die Oboe im Orchester sofort erkennbar – daher gibt sie den Stimmton vor.
Ein präziser Ansatz und ein fein dosierter Luftdruck sind entscheidend. Weil die Öffnung zwischen den Rohrblättern sehr klein ist, verbraucht man nur wenig Luft – man muss die Atmung sorgfältig einteilen und überschüssige Luft gezielt ablassen. Das ermöglicht lange, ausdrucksstarke Phrasen.
Im Sinfonieorchester hat die Oboe zahlreiche berühmte Soli; im Bläserquintett ist sie eine tragende Stimme. Auch in der Barockmusik und als Soloinstrument mit eigenem Konzertrepertoire ist sie fest verankert. Ihr Ton berührt besonders in getragenen, gesanglichen Melodien.
Zur Familie der Oboe gehören die etwas tiefere Oboe d’amore und das noch tiefere, warm klingende Englischhorn. Als weiterer Verwandter mit Doppelrohrblatt gilt das Fagott, das die tiefe Stimme dieser Gruppe bildet. Alle teilen den charakteristischen, obertonreichen Klang des Doppelrohrblatts.
Kein Bauteil ist für den Klang so wichtig wie das Doppelrohrblatt. Es nutzt sich ab und muss regelmäßig ersetzt oder nachgearbeitet werden; erfahrene Spielerinnen und Spieler bauen ihre Rohre oft selbst. Rohre werden feucht gehalten und sorgfältig aufbewahrt. Am Anfang übernimmt die Lehrkraft die Auswahl passender, gut ansprechender Rohre.
Die Oboe hat einen unverwechselbaren, tragenden Ton und im Orchester oft die schönsten Soli – ein Instrument mit besonderem Charakter. Weil Oboistinnen und Oboisten vergleichsweise selten sind, ist man in Ensembles und Orchestern sehr willkommen. Der Einstieg verlangt etwas Geduld beim Ansatz, doch der ausdrucksstarke Klang belohnt das Üben schnell. Sinnvoll sind kurze, konzentrierte Einheiten, in denen man sich auf einen ruhigen, schönen Ton konzentriert. Wer die anfängliche Geduld aufbringt, wird mit einem Instrument belohnt, das im Ensemble stets im Mittelpunkt steht. Der warme, singende Ton der Oboe berührt Zuhörende oft unmittelbar und macht das Üben von Anfang an lohnend.