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Privates Projekt von Maik Krohm
Keine Verbindung zur Musikschule Cuxhaven (FeMiC e.V.)

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Musiklexikon

Fachbegriffe der Musik – kurz erklärt

Von A cappella bis Zwölftontechnik: 2.066 Begriffe aus Tempo, Dynamik, Harmonik, Formenlehre, Notation und Instrumentenkunde – alphabetisch geordnet, durchsuchbar und nach Kategorien filterbar.

Zu vielen Begriffen gibt es einen ausführlichen Artikel im Glossar auf maikstrings.de.

2.066 Begriffe26 Kategorien1.792 ausführliche Artikel

Alle Begriffe

2.066 Begriffe

A

  • A ballata Vortrag

    Italienische Vortragsbezeichnung: „im Stil einer Ballade“ – balladenartig, erzählend vorzutragen. Ausführlich ↗

  • A battuta Tempo

    „Nach dem Taktschlag“ – Rückkehr zu strengem Zeitmaß nach einem freieren Abschnitt. Ausführlich ↗

  • A cappella Vokal

    Vokalmusik ohne instrumentale Begleitung. Ausführlich ↗

  • A capriccio Vortrag

    „Nach Laune“ – frei im Ausdruck und Zeitmaß, ohne strenge Bindung an den Takt. Ausführlich ↗

  • A deux mains Notation

    Französisch „für zwei Hände“ – Spielanweisung für zweihändiges Spiel, meist am Klavier. Ausführlich ↗

  • A due a2 Vortrag

    „Zu zweit“ – zwei Instrumente spielen dieselbe Stimme. Ausführlich ↗

  • A piacere Vortrag

    „Nach Belieben“ – Tempo und Vortrag sind dem Ausführenden freigestellt. Ausführlich ↗

  • A prima vista Vortrag

    Vom Blatt gespielt, ohne vorherige Übung. Ausführlich ↗

  • A punto d'arco Streicher

    Spielanweisung für Streicher, mit der Spitze des Bogens zu spielen. Ausführlich ↗

  • A tempo Tempo

    Rückkehr zum ursprünglichen Tempo nach einer Veränderung. Ausführlich ↗

  • A-Dur A Tonart

    Dur-Tonart mit drei Kreuzen; Paralleltonart zu fis-Moll. Ausführlich ↗

  • A-Moll a Tonart

    Moll-Tonart ohne Vorzeichen; Paralleltonart zu C-Dur. Ausführlich ↗

  • Abbandono Vortrag

    Italienische Vortragsbezeichnung: mit hingebungsvollem, leidenschaftlichem Ausdruck. Ausführlich ↗

  • Abbreviatur Notation

    Schreibkürzel zur Vereinfachung wiederkehrender Figuren. Ausführlich ↗

  • Abgesang Form

    Schlussteil der mittelalterlichen Barform AAB. Ausführlich ↗

  • Absatz Form

    Ruhepunkt in einer Melodie, an dem ein musikalischer Gedanke endet und ein neuer beginnt. Ausführlich ↗

  • Absolute Musik Theorie

    Instrumentalmusik ohne außermusikalischen Inhalt; Gegenbegriff zur Programmmusik. Ausführlich ↗

  • Absolutes Gehör Theorie

    Fähigkeit, Töne ohne Bezugston exakt zu benennen. Ausführlich ↗

  • Abstrakten Instrument

    Dünne Holz- oder Drahtleisten, die bei mechanischen Orgeltrakturen Tasten und Ventile verbinden. Ausführlich ↗

  • Abstrich ⊓ Streicher

    Abwärtsbewegung des Streichbogens, Symbol ⊓. Ausführlich ↗

  • Abzugsschlag Schlag

    Paukentechnik: schneller Wechsel zwischen den beiden gestimmten Paukentönen. Ausführlich ↗

  • Accelerando accel. Tempo

    Allmähliche Beschleunigung des Tempos, Abk. accel. Ausführlich ↗

  • Accentus Geschichte

    Rezitierender, eintöniger Vortragsstil liturgischer Texte im Gregorianischen Gesang, Gegensatz zu Concentus. Ausführlich ↗

  • Acciaccatura 𝄀𝅘𝅥𝅮 Verzierung

    Sehr kurzer Quetschvorschlag mit durchgestrichener Fähnchennote. Ausführlich ↗

  • Accompagnato Vokal

    Vom Orchester begleitetes Rezitativ (recitativo accompagnato). Ausführlich ↗

  • Accordatura Streicher

    Vorgeschriebene Standardstimmung eines Saiteninstruments. Ausführlich ↗

  • Achtelnote ♪ Notenwert

    Note mit dem Wert eines Achtels einer Ganzen. Ausführlich ↗

  • Achtelpause 𝄾 Notenwert

    Pause im Wert einer Achtelnote. Ausführlich ↗

  • Ad libitum ad lib. Vortrag

    Nach Belieben in Tempo und Besetzung. Ausführlich ↗

  • Adagietto Tempo

    Etwas weniger langsam als Adagio. Ausführlich ↗

  • Adagio Tempo

    Langsam und ruhig, meist zwischen 66 und 76 Schlägen pro Minute. Ausführlich ↗

  • Adagissimo Tempo

    Sehr langsam, äußerst getragen. Ausführlich ↗

  • ADSR-Hüllkurve Moderne

    Steuerkurve der Klangsynthese aus den vier Phasen Attack, Decay, Sustain und Release. Ausführlich ↗

  • Aeoline Instrument

    Historisches Orgel- bzw. Harmoniumregister mit freischwingenden Metallzungen und weichem, zartem Klang. Ausführlich ↗

  • Aequal Instrument

    Bezeichnung für Orgelregister in normaler, achtfüßiger Tonhöhe, im Unterschied zu höher oder tiefer klingenden Registern. Ausführlich ↗

  • Aerophon Instrument

    Instrument, bei dem schwingende Luft selbst den Ton erzeugt (Blasinstrumente). Ausführlich ↗

  • Affannato Vortrag

    „Ängstlich, bekümmert“ – italienische Vortragsbezeichnung für unruhigen, wehmütigen Ausdruck. Ausführlich ↗

  • Affektenlehre Theorie

    Barocke Lehre, nach der Musik bestimmte Gemütsbewegungen (Affekte) darstellt und im Hörer erregt. Ausführlich ↗

  • Affettuoso Vortrag

    Mit innigem Gefühl vorzutragen. Ausführlich ↗

  • Affrettando Tempo

    Eilend, hastig schneller werdend. Ausführlich ↗

  • Agitato Vortrag

    Erregt, unruhig. Ausführlich ↗

  • Agnus Dei Vokal

    „Lamm Gottes“ – letzter Gesang des Messordinariums. Ausführlich ↗

  • Agogik Vortrag

    Kleine Tempoänderungen zur Belebung des Vortrags. Ausführlich ↗

  • Agogischer Akzent Vortrag

    Betonung durch leichte Verlängerung einer Note statt durch Lautstärke, häufig am Ende einer Phrase. Ausführlich ↗

  • Agon Geschichte

    Griechisch für „Wettstreit“; musikalischer Wettkampf im antiken Griechenland, etwa bei den Pythischen Spielen. Ausführlich ↗

  • Agréments Verzierung

    Französische Bezeichnung für die Verzierungen der Barockmusik. Ausführlich ↗

  • Air Form

    Liedhafte Melodie; in der Suite ein gesanglicher, meist ruhiger Satz. Ausführlich ↗

  • Ais-Moll a♯ Tonart

    Moll-Tonart mit sieben Kreuzen; enharmonisch gleich b-Moll. Ausführlich ↗

  • Akathistos Geschichte

    Byzantinischer Lobgesang zu Ehren Marias, in der orthodoxen Kirche im Stehen gesungen. Ausführlich ↗

  • Akkolade { Notation

    Klammer, die mehrere Notensysteme zusammenfasst. Ausführlich ↗

  • Akkord Akkord

    Zusammenklang von mindestens drei verschiedenen Tönen. Ausführlich ↗

  • Akkordbrechung 𝆃 Akkord

    Sukzessives Spielen der Akkordtöne nacheinander. Ausführlich ↗

  • Akkordeon Instrument

    Handzuginstrument mit Tasten und Balg. Ausführlich ↗

  • Akkordumkehrung Akkord

    Versetzung der Akkordtöne in eine andere Lage. Ausführlich ↗

  • Akt Form

    Hauptabschnitt einer Oper oder eines anderen Bühnenwerks. Ausführlich ↗

  • Akustik Theorie

    Lehre vom physikalischen Verhalten des Schalls. Ausführlich ↗

  • Akzent > Artikulation

    Betonungszeichen über oder unter der Note; der Ton wird hervorgehoben. Ausführlich ↗

  • Al fine Form

    „Bis zum Ende“ – Anweisung zum Abschluss. Ausführlich ↗

  • Al niente n Dynamik

    Bis ins Nichts ausklingen lassen. Ausführlich ↗

  • Al segno 𝄋 Form

    „Bis zum Zeichen“ – Wiederholung bis zum Segno-Zeichen. Ausführlich ↗

  • Alberti-Bass Form

    Begleitfigur aus zerlegten Dreiklängen im Klavier. Ausführlich ↗

  • Aleatorik Moderne

    Kompositionsprinzip mit gezielt eingesetzten Zufallselementen. Ausführlich ↗

  • Alla breve 𝄵 Takt

    Halbe statt Viertel als Zählzeit; der Viervierteltakt wird zweizeitig gezählt. Ausführlich ↗

  • Alla marcia Vortrag

    Marschartig vorzutragen. Ausführlich ↗

  • Alla polacca Vortrag

    Im Charakter einer Polonaise. Ausführlich ↗

  • Alla zoppa Notenwert

    „Auf hinkende Art“ – synkopierter Rhythmus, bei dem eine lange Note zwischen zwei kurzen gleicher Dauer steht. Ausführlich ↗

  • Allargando allarg. Tempo

    Breiter werdend, mit zunehmender Verlangsamung. Ausführlich ↗

  • Allegretto Tempo

    Etwas gemäßigter als Allegro, heiter bewegt — rund 98 bis 120 Schläge. Ausführlich ↗

  • Allegrezza Vortrag

    Italienische Vortragsbezeichnung für Lebhaftigkeit und Fröhlichkeit, oft als „con allegrezza“. Ausführlich ↗

  • Allegrissimo Tempo

    Sehr schnell, fast prestissimo. Ausführlich ↗

  • Allegro Tempo

    Schnell, lebhaft, fröhlich. Ausführlich ↗

  • Allegro assai Tempo

    „Sehr schnell“ — Allegro mit ausdrücklicher Steigerung. Ausführlich ↗

  • Allegro ma non troppo Tempo

    „Schnell, aber nicht zu sehr“ — begrenzender Zusatz zu einem Tempowort. Ausführlich ↗

  • Allegro moderato Tempo

    Schnell, aber gemäßigt; zwischen Allegretto und Allegro. Ausführlich ↗

  • Alleluja Vokal

    Jubelgesang der Messe mit dem Ruf „Halleluja“, vor dem Evangelium gesungen. Ausführlich ↗

  • Allemande Form

    Mäßig bewegter Tanz im geraden Takt; meist erster Satz der Barocksuite. Ausführlich ↗

  • Alphorn Instrument

    Bis vier Meter langes Naturtonhorn aus den Alpen. Ausführlich ↗

  • Alt Stimme

    Tiefe Frauen- oder Knabenstimme, zwischen Sopran und Tenor. Ausführlich ↗

  • Altchristliche Musik Geschichte

    Die Musik der frühen Christenheit, entstanden als Mischung orientalischer, jüdischer und griechischer Traditionen. Ausführlich ↗

  • Alteration ♯/♭ Harmonik

    Chromatische Veränderung eines Akkordtons. Ausführlich ↗

  • Alterierter Akkord Akkord

    Akkord mit erhöhten oder erniedrigten Tönen. Ausführlich ↗

  • Altposaune Instrument

    Posaune in Es, eine Quarte höher als die Tenorposaune. Ausführlich ↗

  • Altschlüssel 𝄡 Notation

    C-Schlüssel auf der dritten Notenlinie. Ausführlich ↗

  • Alttrompete Blechbläser

    Eine Ventiltrompete in tieferer Alt-Stimmlage, meist in B. Ausführlich ↗

  • Altus Stimme

    Hohe Männerstimme, Countertenor. Ausführlich ↗

  • Amabile Vortrag

    „Liebenswürdig“ – italienische Vortragsbezeichnung für einen sanften, einschmeichelnden Ausdruck. Ausführlich ↗

  • Ambitus Theorie

    Tonumfang einer Melodie, Stimme oder Tonart. Ausführlich ↗

  • Ambrosianischer Gesang Vokal

    Liturgischer Gesang der Mailänder Kirche, nach dem hl. Ambrosius benannt. Ausführlich ↗

  • Amen-Kadenz Harmonik

    Plagale Kadenz IV–I, typisch am Ende von Chorälen. Ausführlich ↗

  • Amoroso Vortrag

    Liebevoll, zärtlich vorzutragen. Ausführlich ↗

  • Amplitude Theorie

    Schwingungsweite; bestimmt die Lautstärke eines Tons. Ausführlich ↗

  • Andächtig Vortrag

    Mit innerer Sammlung und Demut. Ausführlich ↗

  • Andamento Form

    Längeres Thema der Fuge. Ausführlich ↗

  • Andante Tempo

    Gehend, im Schritttempo — etwa 76 bis 108 Schläge pro Minute. Ausführlich ↗

  • Andante moderato Tempo

    Gehend, aber etwas zurückhaltender als reines Andante. Ausführlich ↗

  • Andantino Tempo

    Etwas schneller als Andante. Ausführlich ↗

  • Anglaise Form

    Stilisierter englischer Tanz in der Suite. Ausführlich ↗

  • Angoscioso Vortrag

    Italienische Vortragsbezeichnung für einen ängstlichen, angstvollen Ausdruck. Ausführlich ↗

  • Animando Tempo

    Belebend, schneller werdend. Ausführlich ↗

  • Animato Vortrag

    Belebt, mit Schwung. Ausführlich ↗

  • Ansatz Blechbläser

    Stellung und Spannung der Lippen am Mundstück eines Blasinstruments. Ausführlich ↗

  • Anschlag Vortrag

    Art, wie die Tasten angeschlagen werden; prägt Lautstärke und Klangfarbe. Ausführlich ↗

  • Anschlussmotiv Form

    Motiv, das im Anschluss an eine Kadenz angehängt wird und deren Schlusswirkung bestätigt oder abwandelt. Ausführlich ↗

  • Anschwellend Dynamik

    Crescendo, lauter werdend. Ausführlich ↗

  • Ansprache Instrument

    Bezeichnet, wie prompt und sauber ein Ton beim Anspielen eines Instruments oder beim Singen erklingt. Ausführlich ↗

  • Antezedenz Form

    Vordersatz einer musikalischen Periode.

  • Anthem Vokal

    Englische geistliche Chorkomposition auf englischen Text. Ausführlich ↗

  • Antiphon Vokal

    Liturgischer Kehrvers, der einen Psalm umrahmt. Ausführlich ↗

  • Antiphonal Vokal

    Im Wechsel zweier Klanggruppen. Ausführlich ↗

  • Antiphonar Vokal

    Liturgisches Buch mit den Gesängen des Stundengebets. Ausführlich ↗

  • Antizipation Harmonik

    Vorausnahme eines Tons des folgenden Akkords. Ausführlich ↗

  • Äolisch Tonleiter

    Der sechste Kirchenton, gleichbedeutend mit natürlichem Moll. Ausführlich ↗

  • Äolsharfe Instrument

    Saiteninstrument, dessen Saiten vom Wind zum Klingen gebracht werden. Ausführlich ↗

  • Apertus Form

    „Offener“ erster Schluss in mittelalterlicher Musik. Ausführlich ↗

  • Appassionato Vortrag

    Leidenschaftlich. Ausführlich ↗

  • Appenato Vortrag

    „Leidend, bekümmert“ – italienische Vortragsbezeichnung für einen schmerzlichen, klagenden Ausdruck. Ausführlich ↗

  • Appoggiatura 𝅘𝅥𝅮 Verzierung

    Lang ausgehaltener Vorschlag, halbiert den Hauptton. Ausführlich ↗

  • Arabeske Form

    Verzierungsreiches Charakterstück oder Figur. Ausführlich ↗

  • Arco Streicher

    „Mit Bogen“, hebt Pizzicato auf. Ausführlich ↗

  • Ardito Vortrag

    „Kühn, beherzt“ – italienische Vortragsbezeichnung für einen energischen, forschen Vortrag. Ausführlich ↗

  • Arie Vokal

    Solistisches Gesangsstück mit Begleitung, v. a. in Oper, Oratorium und Kantate. Ausführlich ↗

  • Ariette Vokal

    Kleine, liedhafte Arie. Ausführlich ↗

  • Arioso Vokal

    Liedhafter, ausdrucksvoller Gesangsstil zwischen Arie und Rezitativ. Ausführlich ↗

  • Arpeggiator Moderne

    Funktion in Synthesizern und Sequenzern, die einen eingegebenen Akkord als Tonfolge abspielt. Ausführlich ↗

  • Arpeggio 𝆃 Verzierung

    Gebrochener Akkord, harfenartig von unten nach oben. Ausführlich ↗

  • Arrangement Form

    Bearbeitung eines Musikstücks für eine andere Besetzung. Ausführlich ↗

  • Ars antiqua Geschichte

    Mehrstimmige Musik Frankreichs im 13. Jahrhundert, vor der Ars nova. Ausführlich ↗

  • Ars nova Geschichte

    Neue Kompositions- und Notationsweise im Frankreich des 14. Jahrhunderts (Philippe de Vitry, Machaut). Ausführlich ↗

  • Arsis Theorie

    Hebung im rhythmischen Auf-Ab des Taktes. Ausführlich ↗

  • Articolato Artikulation

    Deutlich artikuliert vorgetragen. Ausführlich ↗

  • Artikulation Artikulation

    Art der Verbindung oder Trennung aufeinanderfolgender Töne, etwa legato oder staccato. Ausführlich ↗

  • As-Dur A♭ Tonart

    Dur-Tonart mit vier Bs; Paralleltonart zu f-Moll. Ausführlich ↗

  • As-Moll a♭ Tonart

    Moll-Tonart mit sieben Bs; Paralleltonart zu Ces-Dur, enharmonisch gleich gis-Moll. Ausführlich ↗

  • Aspirieren Vokal

    Gesangsfehler: ein unbeabsichtigtes „h“ vor einem Vokal, meist bei schnellen Läufen oder Melismen. Ausführlich ↗

  • Assai Vortrag

    „Sehr“, verstärkt das nachfolgende Tempowort. Ausführlich ↗

  • Atemzeichen ' Notation

    Komma über dem System für Atemholen/Pause. Ausführlich ↗

  • Atonalität Moderne

    Musik ohne Bezug auf ein tonales Zentrum bzw. eine Grundtonart. Ausführlich ↗

  • Attacca Vortrag

    Ohne Pause zum nächsten Satz oder Abschnitt übergehen. Ausführlich ↗

  • Aubade Form

    Morgenständchen im Freien. Ausführlich ↗

  • Aufführung Theorie

    Die klangliche Realisierung eines Musikwerks vor Publikum, einschließlich Besetzung, Aufführungsort und Leitung. Ausführlich ↗

  • Auflösung Harmonik

    Fortschreitung einer Dissonanz in eine Konsonanz. Ausführlich ↗

  • Auflösungszeichen ♮ Notation

    Quadratisches Zeichen ♮, hebt Versetzungszeichen auf. Ausführlich ↗

  • Aufstrich ∨ Streicher

    Aufwärtsbewegung des Bogens, Symbol V. Ausführlich ↗

  • Auftakt Takt

    Unbetonter Taktteil vor der schweren Eins. Ausführlich ↗

  • Augenmusik Theorie

    Kontrapunktisch kunstvolle Komposition, deren Gelehrsamkeit nur im Notenbild sichtbar wird, klanglich aber wenig überzeugt. Ausführlich ↗

  • Augmentation Form

    Vergrößerung der Notenwerte eines Themas, meist auf das Doppelte. Ausführlich ↗

  • Augmentierter Akkord + Akkord

    Übermäßiger Dreiklang aus zwei Großterzen.

  • Aulos Instrument

    Antikes griechisches Rohrblattinstrument, meist paarweise gespielt. Ausführlich ↗

  • Ausdruck Vortrag

    Die feine Nuancierung von Tempo, Dynamik und Klangfarbe im Vortrag, die über die reine Notenschrift hinausgeht. Ausführlich ↗

  • Ausweichung Harmonik

    Kurzes Berühren einer anderen Tonart ohne endgültige Modulation. Ausführlich ↗

  • Authentische Tonart Tonleiter

    Kirchentonart, deren Umfang von der Finalis eine Oktave aufwärts reicht. Ausführlich ↗

  • Authentischer Schluss V–I Harmonik

    Dominante zur Tonika; mit Grundton im Bass und Tonika in der Oberstimme der stärkste Schluss. Ausführlich ↗

  • Autograph Notation

    Eigenhändige Notenhandschrift des Komponisten. Ausführlich ↗

  • Autotune Moderne

    Automatische Korrektur der Tonhöhe eines Audiosignals, meist bei Gesang, ohne Tempo zu verändern. Ausführlich ↗

  • Außenstimmen Theorie

    Höchste und tiefste Stimme eines mehrstimmigen Satzes. Ausführlich ↗

B

  • B-Dur B♭ Tonart

    Tonart mit zwei Bs als Vorzeichen (engl./internat. B♭-Dur). Ausführlich ↗

  • B-Moll b♭ Tonart

    Moll-Tonart mit fünf Bs; Paralleltonart zu Des-Dur. Ausführlich ↗

  • Bachtrompete Instrument

    Hohe ventil­behaftete Trompete des 19./20. Jahrhunderts zur Wiedergabe barocker Naturtrompeten-Passagen Bachs. Ausführlich ↗

  • Backbeat Takt

    Betonung der Zählzeiten 2 und 4 im Viervierteltakt, typisch für Rock und Pop. Ausführlich ↗

  • Bagatelle Form

    Kurzes, leichtes Klavierstück. Ausführlich ↗

  • Bağlama Instrument

    Türkische Langhalslaute (Saz) mit beweglichen Bünden und drei Saitenchören. Ausführlich ↗

  • Balafon Instrument

    Westafrikanisches Xylophon mit Kalebassen als Resonatoren. Ausführlich ↗

  • Balalaika Instrument

    Russisches Zupfinstrument mit dreieckigem Korpus und meist drei Saiten. Ausführlich ↗

  • Balken Notation

    Querstrich, der die Hälse mehrerer Achtel- oder kürzerer Noten verbindet und die Fähnchen ersetzt. Ausführlich ↗

  • Ballabile Form

    Ensembletanz im Ballett, der aus mehreren rhythmisch unterschiedlichen Einzeltänzen zusammengesetzt ist. Ausführlich ↗

  • Ballad Opera Form

    Englisches Singspiel des 18. Jahrhunderts mit populären Liedmelodien, z. B. „The Beggar’s Opera“. Ausführlich ↗

  • Ballade Form

    Erzählendes Vokal- oder Instrumentalstück. Ausführlich ↗

  • Ballet Form

    Tanzwerk mit musikalischer Begleitung. Ausführlich ↗

  • Banda Geschichte

    In der Oper ein zusätzliches Blas- und Schlagorchester, oft sichtbar auf der Bühne postiert („Banda sul palco“). Ausführlich ↗

  • Bandola Instrument

    Lauten- bzw. mandolinenartiges Zupfinstrument mit Stahl- oder Darmsaiten, in Lateinamerika bis heute in der Volksmusik gebräuchlich. Ausführlich ↗

  • Bandonion Instrument

    Quadratisches Handzuginstrument, im Tango zentral. Ausführlich ↗

  • Bandora Instrument

    Historisches, zitherartig gebautes, lautenartig gestimmtes Zupfinstrument der Renaissance mit Stahlsaiten. Ausführlich ↗

  • Bandura Instrument

    Ukrainisches Zupfinstrument mit vielen Saiten. Ausführlich ↗

  • Banjo Instrument

    Zupfinstrument mit rundem, fellbespanntem Resonanzkörper. Ausführlich ↗

  • Bänkelsänger Vokal

    Fahrender Sänger, der auf Jahrmärkten Moritaten vortrug. Ausführlich ↗

  • Bansuri Instrument

    Indische Bambus-Querflöte ohne Mundstück mit sechs bis sieben Grifflöchern. Ausführlich ↗

  • Barbiton Instrument

    Altgriechisches Saiteninstrument zur Liedbegleitung, ähnlich Kithara und Lyra, jedoch mit mehr Saiten. Ausführlich ↗

  • Barde Geschichte

    Sänger-Dichter der keltischen Völker, der Heldentaten besang und als früher Überlieferer der Geschichte seines Volkes galt. Ausführlich ↗

  • Barform Form

    Strophenform des Meistersangs: zwei gleich gebaute Stollen als Aufgesang, gefolgt vom abweichend gebauten Abgesang (AAB). Ausführlich ↗

  • Bariolage Streicher

    Schneller Saitenwechsel mit gleicher Tonhöhe. Ausführlich ↗

  • Bariton Stimme

    Mittlere Männerstimme zwischen Tenor und Bass. Ausführlich ↗

  • Baritonschlüssel Notation

    F-Schlüssel auf der dritten Notenlinie. Ausführlich ↗

  • Barkarole Form

    Gondellied im 6/8- oder 12/8-Takt. Ausführlich ↗

  • Barock Geschichte

    Musikepoche zwischen 1600 und 1750. Ausführlich ↗

  • Barré Instrument

    Griff, bei dem ein Finger mehrere Saiten zugleich niederdrückt (Gitarre, Laute). Ausführlich ↗

  • Bartók-Pizzicato Streicher

    Pizzicato, bei dem die Saite so stark gezupft wird, dass sie auf das Griffbrett zurückschlägt. Ausführlich ↗

  • Baryton Streicher

    Historisches Streichinstrument mit zusätzlichen Resonanzsaiten, ähnlich der Viola da gamba; von Haydn vielfach komponiert. Ausführlich ↗

  • Bass Stimme

    Tiefste menschliche Singstimme. Ausführlich ↗

  • Bass-Bariton Stimme

    Tiefer, baritonal gefärbter Bass. Ausführlich ↗

  • Basse danse Form

    Langsamer, höfischer Schreittanz des 15. und 16. Jahrhunderts. Ausführlich ↗

  • Bassetthorn Instrument

    Tiefe Klarinette in F mit erweitertem Tonumfang; von Mozart geschätzt. Ausführlich ↗

  • Bassklarinette Instrument

    Tiefe Variante der Klarinette in B. Ausführlich ↗

  • Bassklausel Harmonik

    Typische Bassführung beim Ganzschluss: meist eine Quinte abwärts oder eine Quarte aufwärts von Dominante zu Tonika. Ausführlich ↗

  • Basso continuo b.c. Form

    Generalbass des Barock mit beziffertem Bass.

  • Basso ostinato Form

    Ständig wiederholte Bassfigur. Ausführlich ↗

  • Bassposaune Instrument

    Tiefe Posaune mit weiter Mensur, meist mit Quartventil. Ausführlich ↗

  • Bassschlüssel 𝄢 Notation

    F-Schlüssel auf der vierten Notenlinie. Ausführlich ↗

  • Basstrompete Blechbläser

    Tief gestimmtes Blechblasinstrument der Trompetenfamilie, u. a. in Opernorchestern eingesetzt. Ausführlich ↗

  • Basstuba Instrument

    Tiefstes Blechblasinstrument im Orchester. Ausführlich ↗

  • Battaglia Form

    Instrumentalstück, das eine Schlacht klanglich darstellt, etwa Beethovens „Wellingtons Sieg“. Ausführlich ↗

  • Batterie Artikulation

    Rasche Zerlegung von Akkorden in einer festen Folge, meist perlend oder staccato, anders als das gleichmäßig geordnete Arpeggio. Ausführlich ↗

  • Battuta Takt

    „Taktschlag“; ritmo a battuta = nach Schlag. Ausführlich ↗

  • Bauernkantate Form

    Weltliche Kantate Bachs im volkstümlichen Stil. Ausführlich ↗

  • Bebop Jazz

    Virtuoser Jazzstil der 1940er-Jahre mit schnellen Tempi und komplexer Harmonik (Charlie Parker, Dizzy Gillespie). Ausführlich ↗

  • Bebop-Skala Jazz

    Im Modern Jazz verwendete Tonleiter, die durch einen zusätzlichen chromatischen Durchgangston aus einer siebenstufigen Skala entsteht. Ausführlich ↗

  • Bebung Verzierung

    Vibrato auf dem Clavichord durch wechselnden Tastendruck. Ausführlich ↗

  • Becken Instrument

    Schlaginstrument aus einer oder zwei gewölbten Metallscheiben. Ausführlich ↗

  • Begleitstimme Form

    Untergeordnete Stimme zur Hauptmelodie. Ausführlich ↗

  • Begleitung Theorie

    Musikalische Unterstützung einer Haupt- oder Solostimme durch weitere Stimmen oder Instrumente. Ausführlich ↗

  • Beklemmt Vortrag

    Beengt, schwermütig. Ausführlich ↗

  • Bemol ♭ Notation

    Französisch für das Erniedrigungszeichen ♭. Ausführlich ↗

  • Bending Artikulation

    Tonhöhenveränderung durch Ziehen oder Drücken der Saite quer zum Griffbrett, v. a. bei Gitarre.

  • Benedictus Vokal

    Teil der Messe nach dem Sanctus. Ausführlich ↗

  • Berceuse Form

    Wiegenlied; Instrumentalstück mit wiegender Begleitung. Ausführlich ↗

  • Bergamasca Form

    Volkstanz aus der Gegend von Bergamo; auch Bassmodell des 16./17. Jahrhunderts. Ausführlich ↗

  • Bergerette Form

    Tanz- bzw. Liedform des 16. Jahrhunderts, verwandt mit der Basse danse, meist im 6/8-Takt. Ausführlich ↗

  • Bewegliches Do Solmisation

    Do ist der Grundton der jeweiligen Tonart, nicht ein fester Ton. Für Gehörbildung der ergiebigere Weg. Ausführlich ↗

  • Bewegung Form

    Synonym für Satz eines mehrteiligen Werkes.

  • Bezifferung Notation

    Ziffern über oder unter der Bassstimme, die die Generalbass-Akkorde angeben. Ausführlich ↗

  • Bezug Streicher

    Gesamtheit der auf ein Saiteninstrument aufgezogenen Saiten. Ausführlich ↗

  • Bibelregal Instrument

    Kleines, buchartig zusammenklappbares tragbares Regal (Orgel mit Zungenpfeifen) des 16. bis 18. Jahrhunderts. Ausführlich ↗

  • Bicinium Form

    Zweistimmiges Vokal- oder Instrumentalstück, v. a. des 16. Jahrhunderts. Ausführlich ↗

  • Biegung Vortrag

    Tonhöhenverbiegung, etwa Glissando oder Bending. Ausführlich ↗

  • Bifara Instrument

    Orgelregister, das durch leicht gegeneinander verstimmte Pfeifenpaare ein Schweben des Tons erzeugt, als Ersatz für den Tremulanten. Ausführlich ↗

  • Bigband Jazz

    Großes Jazzorchester aus Trompeten-, Posaunen- und Saxophonsatz mit Rhythmusgruppe. Ausführlich ↗

  • Bindung Theorie

    Das Fortklingen eines auf unbetontem Taktteil begonnenen Tons in den folgenden betonten Taktteil hinein, oft synkopisch wirkend. Ausführlich ↗

  • Binnenkadenz Harmonik

    Zwischenkadenz innerhalb eines Formteils. Ausführlich ↗

  • Biographik Theorie

    Lehre vom Lebenslauf eines Komponisten. Ausführlich ↗

  • Birne Instrument

    Oberes, birnenförmiges Verbindungsstück von Klarinette und Bassetthorn, in das das Mundstück gesteckt wird. Ausführlich ↗

  • Bisbigliando Streicher

    „Geflüstertes“ Tremolo auf der Harfe. Ausführlich ↗

  • Bizarramente Vortrag

    „Wunderlich, grillenhaft“ – skurrile, launenhafte Vortragsweise. Ausführlich ↗

  • Black Bottom Form

    Afroamerikanischer Modetanz der 1920er-Jahre. Ausführlich ↗

  • Blasinstrument Instrument

    Tonerzeugung durch Anregung einer Luftsäule. Ausführlich ↗

  • Blasmusik Form

    Musik für Blasorchester oder Bläserensembles. Ausführlich ↗

  • Blasquintett Instrument

    Holzbläser-Ensemble aus fünf verschiedenen Instrumenten. Ausführlich ↗

  • Blechbläser Instrument

    Familie der Lippentonblasinstrumente. Ausführlich ↗

  • Block Chord Akkord

    Akkord, dessen Töne gleichzeitig erklingen. Ausführlich ↗

  • Blockflöte Instrument

    Längsflöte mit Kernspalte, sieben Grifflöchern und Daumenloch. Ausführlich ↗

  • Blue Note Jazz

    Leicht erniedrigte Terz, Quinte oder Septime, typisch für Blues und Jazz. Ausführlich ↗

  • Blues Form

    US-amerikanische 12-taktige Liedform. Ausführlich ↗

  • Blues-Schema Jazz

    Standardisierte Harmoniefolge des Blues. Ausführlich ↗

  • Blues-Tonleiter Tonleiter

    Moll-Pentatonik mit zusätzlicher verminderter Quinte, der Blue Note. Ausführlich ↗

  • Bocal Instrument

    S-förmiges Metallrohr, das beim Fagott das Mundstück (Rohrblatt) mit dem Instrumentenkorpus verbindet. Ausführlich ↗

  • Bogen Streicher

    Stab mit gespannten Rosshaaren zum Anstreichen. Ausführlich ↗

  • Bogenform Form

    Symmetrische Form mit Spiegelachse ABCBA. Ausführlich ↗

  • Bogenstrich Streicher

    Art und Richtung der Bogenführung. Ausführlich ↗

  • Bogenwechsel Streicher

    Wechsel der Bogenrichtung an Notengrenzen. Ausführlich ↗

  • Bolero Form

    Spanischer Tanz im 3/4-Takt mit charakteristischem Begleitrhythmus. Ausführlich ↗

  • Bombarde Instrument

    Spätmittelalterliches Doppelrohrblattinstrument. Ausführlich ↗

  • Bongos Instrument

    Paar kleiner, verbundener kubanischer Handtrommeln unterschiedlicher Größe. Ausführlich ↗

  • Boogie-Woogie Jazz

    Blues-Klavierstil mit durchlaufender, rollender Achtelfigur in der linken Hand. Ausführlich ↗

  • Bordun Harmonik

    Tief liegender Halteton, oft auf Tonika. Ausführlich ↗

  • Bossa Nova Form

    Brasilianischer Musikstil der späten 1950er-Jahre aus Samba und Cool Jazz (João Gilberto, Tom Jobim). Ausführlich ↗

  • Boston Form

    Langsamer amerikanischer Walzer, bei dem nur der erste Schlag betont wird. Ausführlich ↗

  • Bourée Form

    Schneller französischer Tanz im 2/2-Takt. Ausführlich ↗

  • Bouzouki Instrument

    Griechische Langhalslaute mit Metallsaitenpaaren, mit Plektrum gespielt. Ausführlich ↗

  • Branle Form

    Französischer Reihentanz der Renaissance. Ausführlich ↗

  • Bravourarie Vokal

    Virtuose Arie mit ausgedehnten Koloraturen. Ausführlich ↗

  • Break Jazz

    Kurze Unterbrechung der Begleitung, in der ein Solist allein weiterspielt. Ausführlich ↗

  • Brevis 𝅜 Notenwert

    Mittelalterlicher Notenwert, doppelte Ganze. Ausführlich ↗

  • Bridge Form

    Überleitender Formteil in Jazz, Pop und Rock, der sich melodisch und harmonisch vom Umfeld abhebt. Ausführlich ↗

  • Brillant Vortrag

    Glänzend, technisch funkelnd. Ausführlich ↗

  • Brillenbässe Harmonik

    Spöttische Bezeichnung für Bassfiguren aus zwei gebundenen Halbnoten in Terz- oder Sextabstand, deren Notenbild an eine Brille erinnert; typisch für Rossinis Begleitstil. Ausführlich ↗

  • Brio Vortrag

    Mit Schwung und Feuer (con brio). Ausführlich ↗

  • Brummstimmen Vokal

    Gesang ohne Text bei geschlossenem Mund, wodurch der Ton gedämpft und nasal klingt. Ausführlich ↗

  • Bruscamente Vortrag

    „Rau, heftig“ – Vortragsbezeichnung für einen schroffen, energischen Charakter. Ausführlich ↗

  • Bruststimme Vokal

    Tiefes Stimmregister mit Resonanz im Brustraum. Ausführlich ↗

  • Brustwerk Instrument

    Orgelwerk direkt über dem Spieltisch, in der „Brust“ des Gehäuses. Ausführlich ↗

  • Buccina Geschichte

    Antikes römisches Blasinstrument, kreisförmig gewunden und über der Schulter getragen; gilt als Vorläufer heutiger Blechblasinstrumente. Ausführlich ↗

  • Buchstabentonschrift Notation

    Historisches Notationssystem, das Töne durch Buchstaben (A–G) bezeichnet; Vorläufer der heutigen Notenschrift. Ausführlich ↗

  • Buffo Vokal

    Komische Stimmrolle in der Oper. Ausführlich ↗

  • Bügelhorn Instrument

    Familie konischer Blechblasinstrumente. Ausführlich ↗

  • Bühnenmusik Form

    Musik, die als Teil der Handlung auf oder hinter der Bühne erklingt; auch Inzidenzmusik genannt. Ausführlich ↗

  • Bünde Instrument

    Querleisten auf dem Griffbrett von Gitarre, Laute und Gambe. Ausführlich ↗

  • Bündel 𝅬 Notation

    Mehrere Notenfähnchen, durch Balken verbunden.

  • Bundfrei Instrument

    Bauweise älterer Tasteninstrumente (z. B. Klavichord), bei der jede Taste eine eigene Saite hat, statt sich Saiten mit Nachbartönen zu teilen. Ausführlich ↗

  • Bürgerlich Theorie

    Stilistische Kennzeichnung außerhalb höfischer Musik.

  • Burleske Form

    Scherzhaftes, derb-komisches Musikstück. Ausführlich ↗

C

  • C barré Notation

    Französische Bezeichnung für den durchgestrichenen Halbkreis als Zeichen des Alla-breve-Takts. Ausführlich ↗

  • C-Dur C Tonart

    Dur-Tonart ohne Vorzeichen; Paralleltonart zu a-Moll. Ausführlich ↗

  • C-Moll c Tonart

    Moll-Tonart mit drei Bs; Paralleltonart zu Es-Dur. Ausführlich ↗

  • C-Schlüssel 𝄡 Notation

    Schlüssel, der das eingestrichene C festlegt. Ausführlich ↗

  • Cabaletta Form

    Schneller Schlussteil einer Opernarie. Ausführlich ↗

  • Caccia Form

    Italienische Kanonform des 14. Jahrhunderts mit Jagd- und Alltagsszenen. Ausführlich ↗

  • Cadenza Form

    Solistische Einlage mit virtuoser Improvisation. Ausführlich ↗

  • Caesura ' Notation

    Zwei Schrägstriche („Eisenbahnschienen"), kurze Generalpause. Ausführlich ↗

  • Cajón Instrument

    Kistentrommel aus Peru; der Spieler sitzt darauf und schlägt die Vorderplatte. Ausführlich ↗

  • Calando Tempo

    Abnehmend in Lautstärke und Tempo zugleich. Ausführlich ↗

  • Call and Response Form

    Wechsel zwischen Vorsänger (Ruf) und Gruppe (Antwort), prägend in afroamerikanischer Musik. Ausführlich ↗

  • Calmando Vortrag

    Beruhigend, ruhiger werdend. Ausführlich ↗

  • Calypso Form

    Liedform aus Trinidad mit witzigen, oft gesellschaftskritischen Texten. Ausführlich ↗

  • Cambiata Theorie

    Unvorbereitete, sprunghaft aufgelöste Wechselnote in der kontrapunktischen Satztechnik. Ausführlich ↗

  • Campanella Verzierung

    Glöckchenartige Spielfigur, oft mit Flageoletts. Ausführlich ↗

  • Canarie Form

    Barocker Tanzsatz im schnellen 3/8- oder 6/8-Takt, musikalisch der Gigue verwandt. Ausführlich ↗

  • Cantabile Vortrag

    Sanglich, mit weichem Tonansatz. Ausführlich ↗

  • Canticum Vokal

    Lateinischer Lobgesang, insbesondere ein biblischer Gesang außerhalb der Psalmen in der Liturgie (z. B. Magnificat). Ausführlich ↗

  • Cantilena Form

    Liedhafte Melodielinie. Ausführlich ↗

  • Cantus firmus c.f. Form

    Vorgegebene Melodie als Grundlage einer Komposition. Ausführlich ↗

  • Cantus planus Vokal

    Gregorianischer Choral, einstimmiger Gesang. Ausführlich ↗

  • Canzonetta Form

    Kurze, leichte Canzone. Ausführlich ↗

  • Capo tasto Capo Instrument

    Klemme zur Verkürzung der Saiten auf der Gitarre.

  • Capriccio Form

    Freies, launiges Instrumentalstück. Ausführlich ↗

  • Capriccioso Vortrag

    „Launenhaft“ – heitere, eigenwillige Vortragsweise mit unerwarteten Wendungen. Ausführlich ↗

  • Carillon Instrument

    Glockenspiel im Kirchturm, mit Klaviatur spielbar. Ausführlich ↗

  • Cassation Form

    Mehrsätzige unterhaltsame Komposition des 18. Jh. Ausführlich ↗

  • Catch Form

    Komischer Kanon in der englischen Renaissance. Ausführlich ↗

  • Cavatina Form

    Kurze, einfache Arie ohne Wiederholung. Ausführlich ↗

  • Celesta Instrument

    Tasteninstrument, dessen Hämmer Stahlplatten über Resonatoren anschlagen. Ausführlich ↗

  • Cembalo Instrument

    Tasteninstrument mit gezupften Saiten. Ausführlich ↗

  • Cent Theorie

    Maßeinheit für Intervalle: ein gleichstufiger Halbton hat 100 Cent, die Oktave 1200. Ausführlich ↗

  • Cercar la nota Vortrag

    „Die Note suchen“ – Gesangstechnik, bei der der Zielton leicht vorausgehört bzw. angesungen wird. Ausführlich ↗

  • Ces-Dur C♭ Tonart

    Dur-Tonart mit sieben Bs; enharmonisch gleich H-Dur. Ausführlich ↗

  • Cha-cha-cha Form

    Kubanischer Tanz im 4/4-Takt. Ausführlich ↗

  • Chaconne Form

    Variationsform über ein wiederkehrendes Bassmodell. Ausführlich ↗

  • Chalumeau Instrument

    Einfaches Rohrblattinstrument, Vorläufer der Klarinette; auch deren tiefe Lage. Ausführlich ↗

  • Chanson Form

    Französisches Kunst- oder Volkslied. Ausführlich ↗

  • Chanterelle Streicher

    Höchste Saite eines Saiteninstruments, z. B. die E-Saite der Violine. Ausführlich ↗

  • Charakterstück Form

    Kurzes Instrumentalstück, das eine Stimmung oder ein Bild ausdrückt. Ausführlich ↗

  • Charango Instrument

    Kleine zehnsaitige Laute der Anden, traditionell mit Korpus aus Gürteltierpanzer oder Holz. Ausführlich ↗

  • Charleston Form

    Amerikanischer Modetanz der 1920er-Jahre in schnellem geradem Takt. Ausführlich ↗

  • Cheironomie Geschichte

    Antike und mittelalterliche Dirigierweise durch Handbewegungen, die Tempo und Melodieverlauf anzeigte. Ausführlich ↗

  • Chiavette Notation

    Hohe Schlüsselkombination der Renaissance. Ausführlich ↗

  • Chitarrone Instrument

    Großlaute mit verlängertem Hals für freie Basssaiten; Generalbassinstrument. Ausführlich ↗

  • Choking Instrument

    Abdämpfen eines Beckens unmittelbar nach dem Anschlag. Ausführlich ↗

  • Chor Vokal

    Vokalensemble mit mehrfach besetzten Stimmen; auch ein Satz für dieses. Ausführlich ↗

  • Choral Vokal

    Einstimmiger liturgischer Gesang (Gregorianik) bzw. evangelisches Kirchenlied. Ausführlich ↗

  • Choralbearbeitung Form

    Komposition über eine Choralmelodie, etwa als Choralvorspiel oder Choralfantasie. Ausführlich ↗

  • Choralbuch Geschichte

    Sammlung von Kirchenliedmelodien, meist mit Bass, zur Begleitung des Gemeindegesangs durch Organisten. Ausführlich ↗

  • Choralis Vokal

    Gregorianischer Tonsatz im Choralstil. Ausführlich ↗

  • Choralkantate Form

    Kantate, deren Sätze auf Text und Melodie eines Kirchenlieds beruhen. Ausführlich ↗

  • Chorbuch Notation

    Großformatige Sammelhandschrift mit Mehrstimmigkeit. Ausführlich ↗

  • Chordalisch Akkord

    Akkordisch gesetzt, Note gegen Note. Ausführlich ↗

  • Chordophon Instrument

    Instrument, bei dem schwingende Saiten den Ton erzeugen (Hornbostel-Sachs). Ausführlich ↗

  • Choreographie Form

    Tanzgestaltung zu einer Komposition. Ausführlich ↗

  • Chorgesang Vokal

    Gemeinsamer Gesang einer Sängergruppe. Ausführlich ↗

  • Chorist Stimme

    Sänger bzw. Sängerin in einem Chor, etwa an Oper oder Konzert. Ausführlich ↗

  • Chorton Theorie

    Historische Stimmtonhöhe der Orgeln, meist höher als der Kammerton. Ausführlich ↗

  • Chorus Form

    Refrain eines Liedes oder Durchgang im Jazz. Ausführlich ↗

  • Chroma Theorie

    Griechisch „Farbe“: der chromatische Halbtonschritt bzw. ein Vorzeichen, das einen Ton chromatisch verändert. Ausführlich ↗

  • Chromatik Theorie

    Tonbewegung in Halbtonschritten. Ausführlich ↗

  • Chromatische Tonleiter Tonleiter

    Alle zwölf Halbtöne der Oktave nacheinander; kein Ton ist ausgezeichnet. Ausführlich ↗

  • Chute Verzierung

    Barocke Verzierung: ein von oben gleitender Vorschlag zur Hauptnote, ähnlich dem langen Vorschlag. Ausführlich ↗

  • Cifrato Notation

    Beziffert, mit Generalbasszahlen versehen. Ausführlich ↗

  • Cimbasso Instrument

    Tiefes Blechblasinstrument der italienischen Oper; bei Verdi Name für die Bassposaune. Ausführlich ↗

  • Circolo mezzo Verzierung

    Halbkreisförmige Verzierungsfigur. Ausführlich ↗

  • Cis-Dur C♯ Tonart

    Dur-Tonart mit sieben Kreuzen; enharmonisch gleich Des-Dur. Ausführlich ↗

  • Cis-Moll c♯ Tonart

    Tonart mit vier Kreuzen. Ausführlich ↗

  • Cister Instrument

    Zupfinstrument mit flachem, birnenförmigem Korpus und Metallsaiten. Ausführlich ↗

  • Citole Instrument

    Mittelalterliches Zupfinstrument. Ausführlich ↗

  • Clarino Instrument

    Hohes Trompetenregister im Barock. Ausführlich ↗

  • Clausula Form

    Mittelalterliche Schlussformel oder Organum-Abschnitt. Ausführlich ↗

  • Clavichord Instrument

    Tasteninstrument, dessen Saiten von Metalltangenten angeschlagen werden. Ausführlich ↗

  • Clavicytherium Instrument

    Historisches Tasteninstrument: ein aufrecht stehendes Cembalo mit senkrechtem Saitenverlauf. Ausführlich ↗

  • Clivis Notation

    Zweiton-Neume mit absteigender Bewegung. Ausführlich ↗

  • Cluster Akkord

    Sekundenakkord aus eng beieinander liegenden Tönen. Ausführlich ↗

  • Coda 𝄌 Form

    Schlussteil eines Satzes; auch das Sprungzeichen dorthin. Ausführlich ↗

  • Codetta Form

    Kurze Coda oder kleiner Abschluss. Ausführlich ↗

  • Col legno Streicher

    „Mit dem Holz“ – die Saite wird mit der Bogenstange angeschlagen oder gestrichen. Ausführlich ↗

  • Coll'ottava Notation

    Spielanweisung: die betreffende Stimme zusätzlich eine Oktave höher oder tiefer mitspielen. Ausführlich ↗

  • Colla parte c.p. Vortrag

    Begleiter folgt der Hauptstimme im Tempo. Ausführlich ↗

  • Coloratura Verzierung

    Virtuose, schnelle Verzierung im Gesang.

  • Come prima Vortrag

    Wie zuvor, wie am Anfang. Ausführlich ↗

  • Comes Form

    Beantwortung des Fugenthemas, meist auf der Dominante. Ausführlich ↗

  • Comma Theorie

    Kleinste hörbare Intervalldifferenz.

  • Common time C Takt

    4/4-Takt, Symbol C.

  • Comodo Tempo

    „Bequem“ – gemächliches, unangestrengtes Zeitmaß. Ausführlich ↗

  • Comping Jazz

    Rhythmisch freie Akkordbegleitung eines Solisten durch Klavier oder Gitarre. Ausführlich ↗

  • Con amore Vortrag

    Mit Liebe, zärtlich. Ausführlich ↗

  • Con anima Vortrag

    Mit Seele, beseelt vorzutragen. Ausführlich ↗

  • Con brio Vortrag

    Mit Feuer, schwungvoll. Ausführlich ↗

  • Con espressione Vortrag

    Mit Ausdruck. Ausführlich ↗

  • Con fuoco Vortrag

    Mit Feuer, feurig. Ausführlich ↗

  • Con grazia Vortrag

    Mit Anmut. Ausführlich ↗

  • Con moto Tempo

    Mit Bewegung, etwas drängend. Ausführlich ↗

  • Con sordino con sord. Streicher

    Mit Dämpfer gespielt. Ausführlich ↗

  • Con spirito Vortrag

    Mit Geist, lebhaft. Ausführlich ↗

  • Concertante Vortrag

    Konzertierend, solistisch hervortretend. Ausführlich ↗

  • Concertino Form

    Sologruppe im Concerto grosso. Ausführlich ↗

  • Concertmaster Instrument

    Englisch für Konzertmeister; siehe dort.

  • Concerto grosso Form

    Barockes Konzert mit Solo- und Tuttigruppe. Ausführlich ↗

  • Concitato Vortrag

    Erregter Stil mit Tonrepetitionen, von Monteverdi geprägt. Ausführlich ↗

  • Conductus Form

    Mittelalterliches lateinisches Lied, ein- oder mehrstimmig, frei erfunden. Ausführlich ↗

  • Conga Instrument

    Hohe, fassförmige afrokubanische Handtrommel. Ausführlich ↗

  • Conservatorio Theorie

    Musikhochschule.

  • Console Instrument

    Spieltisch der Orgel mit Manualen und Pedal. Ausführlich ↗

  • Consort Form

    Englisches Instrumentalensemble des 16./17. Jahrhunderts. Ausführlich ↗

  • Continuo cont. Form

    Generalbass-Stimme im Barock. Ausführlich ↗

  • Contrapunctus Form

    Kontrapunktischer Satz, etwa in Bachs „Kunst der Fuge“. Ausführlich ↗

  • Cool Jazz Jazz

    Zurückhaltender, kammermusikalischer Jazzstil um 1950 (Miles Davis, Gerry Mulligan). Ausführlich ↗

  • Coperto Schlag

    „Bedeckt“; Trommel mit Tuch gedämpft. Ausführlich ↗

  • Cori spezzati Form

    Mehrchörige Kompositionsweise mit räumlich getrennt aufgestellten, miteinander wechselnden Chören, typisch für Venedig um 1600. Ausführlich ↗

  • Cornamuse Instrument

    Renaissance-Doppelrohrblattinstrument mit Kapsel. Ausführlich ↗

  • Cornet Instrument

    Französisch für Kornett, weichklingendes Blechblasinstrument.

  • Corno Instrument

    Italienisch für Horn. Ausführlich ↗

  • Corona 𝄐 Notation

    Fermate, Haltezeichen über einer Note.

  • Corpus Christi Vokal

    Fronleichnam; das Fest mit eigener Prozessionsmusik.

  • Couleur Vortrag

    Klangfarbe, Tonfärbung.

  • Couperin-Manier Verzierung

    Verzierungstabelle nach François Couperin. Ausführlich ↗

  • Couplet Form

    Strophischer Teil eines Rondos oder Liedes. Ausführlich ↗

  • Courante Form

    Barocktanz im Dreiertakt; fester Satz der Suite nach der Allemande. Ausführlich ↗

  • Crécelle Instrument

    Ratsche, lautes Schlaginstrument. Ausführlich ↗

  • Credo Vokal

    Glaubensbekenntnis; dritter Gesang des Messordinariums. Ausführlich ↗

  • Crescendo < Dynamik

    Allmählich lauter werdend, Symbol <. Ausführlich ↗

  • Crooner Vokal

    Sänger im weichen Mikrofongesangsstil. Ausführlich ↗

  • Crotales Instrument

    Antike Zimbeln mit definierter Tonhöhe. Ausführlich ↗

  • Crwth Instrument

    Walisische Streichleier des Mittelalters. Ausführlich ↗

  • Csárdás Form

    Ungarischer Tanz mit langsamem und schnellem Teil. Ausführlich ↗

  • Cum sancto spiritu Vokal

    Schlussteil des Gloria der Messe. Ausführlich ↗

  • Custos Notation

    Kleines Zeichen am Zeilenende, das den ersten Ton der nächsten Zeile anzeigt. Ausführlich ↗

  • Cymbal Instrument

    Englisch für Becken. Ausführlich ↗

D

  • D-Dur D Tonart

    Dur-Tonart mit zwei Kreuzen (fis, cis); Paralleltonart zu h-Moll. Ausführlich ↗

  • D-Moll d Tonart

    Moll-Tonart mit einem B; Paralleltonart zu F-Dur. Ausführlich ↗

  • Da capo D.C. Form

    „Vom Anfang“, Wiederholung von Beginn an, Abk. D.C. Ausführlich ↗

  • Dal segno D.S. Form

    „Vom Zeichen“, Wiederholung ab Markierung, Abk. D.S. Ausführlich ↗

  • Dämpfer Instrument

    Vorrichtung zur Dämpfung des Klangs bei Streichern, Bläsern und Klavier. Ausführlich ↗

  • Darmsaiten Instrument

    Saiten aus Tierdärmen, vor allem für Streichinstrumente; heute meist in der historischen Aufführungspraxis verwendet. Ausführlich ↗

  • Dasia-Notation Geschichte

    Frühmittelalterliches Tonschriftsystem des 10. Jahrhunderts mit eigenen Zeichen für die Tonhöhen, Vorläufer moderner Notenschrift. Ausführlich ↗

  • Dauer Theorie

    Zeitliche Erstreckung eines Tones. Ausführlich ↗

  • DAW Moderne

    „Digital Audio Workstation“ – meist Software zur Aufnahme, Bearbeitung und Mischung von Audio- und MIDI-Daten. Ausführlich ↗

  • Debile Vortrag

    „Schwach“ – italienische Vortragsbezeichnung, auch als debole gebräuchlich. Ausführlich ↗

  • Decim 10 Intervall

    Intervall einer Dezime, neun diatonische Stufen. Ausführlich ↗

  • Deciso Vortrag

    „Entschieden“ – italienische Vortragsbezeichnung für bestimmtes, energisches Spiel. Ausführlich ↗

  • Declamando Vortrag

    Italienische Vortragsbezeichnung für einen ausdrucksvollen, sprechenden Vortrag mit Betonung der Textdeklamation. Ausführlich ↗

  • Decrescendo > Dynamik

    Leiser werdend, Symbol >. Ausführlich ↗

  • Definito Vortrag

    Klar definiert, bestimmt.

  • Deklamation Vokal

    Textgemäße Betonung und Rhythmisierung beim Singen und Vertonen. Ausführlich ↗

  • Delicato Vortrag

    Zart, fein vorzutragen. Ausführlich ↗

  • Demi-jeu Instrument

    „Halbes Spiel“ – halbe Registrierung der Orgel. Ausführlich ↗

  • Depressivo Vortrag

    Niedergeschlagen, gedrückt.

  • Des-Dur D♭ Tonart

    Dur-Tonart mit fünf Bs; Paralleltonart zu b-Moll, enharmonisch gleich Cis-Dur. Ausführlich ↗

  • Des-Moll d♭ Tonart

    Moll-Tonart mit acht Bs (davon ein Doppel-B); in der Praxis meist enharmonisch als cis-Moll notiert. Ausführlich ↗

  • Detaché Streicher

    Strichart mit getrennten, aber gleichmäßigen Bogenstrichen. Ausführlich ↗

  • Determinato Vortrag

    Italienische Vortragsbezeichnung für bestimmtes, entschlossenes Spiel. Ausführlich ↗

  • Detonieren Vokal

    Unbeabsichtigtes Abweichen von der richtigen Tonhöhe beim Singen, also zu hoch oder zu tief intonieren. Ausführlich ↗

  • Deutsche Tabulatur Notation

    Buchstabennotation für Tasten- und Lauteninstrumente. Ausführlich ↗

  • Dezimole Notenwert

    Rhythmische Figur aus zehn gleich langen Noten anstelle der regulär zu erwartenden Unterteilung einer Note. Ausführlich ↗

  • Diabolus in musica Theorie

    „Teufel in der Musik“, historische Bezeichnung des Tritonus. Ausführlich ↗

  • Dialogo Form

    Komposition für zwei oder mehr Stimmen, die im Wechsel und Zusammenklang wie ein Zwiegespräch geführt werden. Ausführlich ↗

  • Diapason Theorie

    Griechisch für Oktave; im Französischen auch Stimmton und Stimmgabel. Ausführlich ↗

  • Diaphonie Geschichte

    Mittelalterlicher Begriff für frühe Formen der Mehrstimmigkeit (Organum); ursprünglich griechisch für Missklang bzw. Dissonanz. Ausführlich ↗

  • Diatonik Theorie

    System aus sieben Stammtönen einer Tonleiter. Ausführlich ↗

  • Diatonische Tonleiter Tonleiter

    Tonleiter aus sieben Stammtönen, die in einer Folge von Ganz- und Halbtonschritten von einem Grundton zu dessen Oktave führt. Ausführlich ↗

  • Didgeridoo Instrument

    Blasinstrument der australischen Aborigines aus einem von Termiten ausgehöhlten Ast. Ausführlich ↗

  • Dies irae Vokal

    Sequenz aus dem Requiem, „Tag des Zorns“. Ausführlich ↗

  • Diesis Theorie

    Kleines Intervall, u. a. Differenz zwischen Oktave und drei reinen großen Terzen; italienisch auch Kreuz. Ausführlich ↗

  • Differentia Vokal

    Schlussformel des Psalmtons. Ausführlich ↗

  • Dilettant Geschichte

    Person, die Musik aus Liebhaberei und nicht berufsmäßig ausübt; abgeleitet vom italienischen dilettare (erfreuen). Ausführlich ↗

  • Diligenza Vortrag

    Italienische Vortragsbezeichnung: con diligenza bedeutet „mit Fleiß“, also sorgfältig und genau auszuführen. Ausführlich ↗

  • Diluendo Dynamik

    Italienische Vortragsbezeichnung für ein Verklingen bzw. Verlöschen des Tons. Ausführlich ↗

  • Diminuendo dim. Dynamik

    Leiser werdend, Synonym zu decrescendo. Ausführlich ↗

  • Diminuierter Akkord ° Akkord

    Verminderter Dreiklang aus zwei kleinen Terzen.

  • Diminution Form

    Verkleinerung der Notenwerte eines Themas; auch Auszierung langer Noten durch kleinere.

  • Diple Notation

    Mittelalterliches Wiederholungszeichen. Ausführlich ↗

  • Direct 𝄀 Notation

    Custos, Wegweiserzeichen am Zeilenende. Ausführlich ↗

  • Dirigieren Vortrag

    Leitung eines Ensembles durch Schlagfiguren und Gestik. Ausführlich ↗

  • Dis-Dur D♯ Tonart

    Dur-Tonart mit neun Kreuzen (davon zwei Doppelkreuze); in der Praxis meist enharmonisch als Es-Dur notiert. Ausführlich ↗

  • Dis-Moll d♯ Tonart

    Moll-Tonart mit sechs Kreuzen; enharmonisch gleich es-Moll. Ausführlich ↗

  • Disco Form

    Tanzmusik der 1970er Jahre im Vierteltakt. Ausführlich ↗

  • Disjunkt Theorie

    Sprungweise verlaufende Melodie. Ausführlich ↗

  • Diskant Stimme

    Oberstimme; auch Bezeichnung der hohen Knabenstimme. Ausführlich ↗

  • Diskantklausel Geschichte

    Kontrapunktische Schlussformel der älteren Satzlehre, bei der die Oberstimme (Diskant), oft mit Vorhalt oder Synkope verziert, zum Schlusston hinführt. Ausführlich ↗

  • Dissonanz Intervall

    Zusammenklang, der nach Auflösung verlangt; die Frequenzverhältnisse sind komplex. Ausführlich ↗

  • Distanzprinzip Harmonik

    Modale Skalenbildung über gleiche Intervalle. Ausführlich ↗

  • Distorsion Klangfarbe

    Verzerrung eines Klangs durch Übersteuerung. Ausführlich ↗

  • Dithyrambus Form

    Antiker Chorgesang zu Ehren des Dionysos. Ausführlich ↗

  • Divertimento Form

    Heitere mehrsätzige Unterhaltungsmusik. Ausführlich ↗

  • Divertissement Form

    Tanzeinlage in Oper oder Ballett; auch unterhaltendes Instrumentalstück. Ausführlich ↗

  • Divisi div. Streicher

    „Geteilt“, Stimme wird auf mehrere Spieler verteilt. Ausführlich ↗

  • Division Geschichte

    Englische Bezeichnung für improvisatorische Variationen einer Oberstimme über einem gleichbleibend wiederholten Grundbass, vor allem im 16. und 17. Jahrhundert. Ausführlich ↗

  • Dixieland Jazz

    Früher Jazzstil aus New Orleans mit kollektiver Improvisation von Trompete, Klarinette und Posaune. Ausführlich ↗

  • Djembé Instrument

    Westafrikanische Bechertrommel mit Ziegenfell, mit den Händen gespielt. Ausführlich ↗

  • Do Solmisation

    Erste Stufe der Solmisation. Ausführlich ↗

  • Dodekaphonie Moderne

    Zwölftontechnik nach Schönberg.

  • Dolce Vortrag

    Süß, sanft. Ausführlich ↗

  • Dolcissimo Vortrag

    Sehr sanft, äußerst süß. Ausführlich ↗

  • Dolente Vortrag

    Klagend, schmerzlich. Ausführlich ↗

  • Doloroso Vortrag

    Schmerzlich, klagend. Ausführlich ↗

  • Dominante D Harmonik

    Fünfte Stufe und Hauptklang zur Tonika. Ausführlich ↗

  • Dominantseptakkord D⁷ Akkord

    Dominante mit hinzugefügter kleiner Septime. Ausführlich ↗

  • Doppel-B 𝄫 Notation

    Erniedrigt den Stammton um zwei Halbtöne. Ausführlich ↗

  • Doppel-Be 𝄫 Notation

    Erniedrigung um zwei Halbtöne, Symbol ♭♭.

  • Doppelflöte Instrument

    Doppelpfeife mit zwei Spielröhren. Ausführlich ↗

  • Doppelfuge Form

    Fuge mit zwei eigenständigen Themen. Ausführlich ↗

  • Doppelgriff Streicher

    Gleichzeitiges Greifen und Streichen zweier Saiten. Ausführlich ↗

  • Doppelhorn Instrument

    F- und B-Horn in einem Instrument. Ausführlich ↗

  • Doppelkanon Form

    Kontrapunktische Verbindung zweier gleichzeitig erklingender Kanons. Ausführlich ↗

  • Doppelkonzert Form

    Konzert für zwei Soloinstrumente. Ausführlich ↗

  • Doppelkreuz 𝄪 Notation

    Erhöht den Stammton um zwei Halbtöne; nötig, wenn ein bereits erhöhter Ton weiter steigt. Ausführlich ↗

  • Doppelpunkt .. Notation

    Doppelpunktierung: zwei Punkte rechts neben der Note verlängern den Notenwert auf 1¾.

  • Doppelschlag 𝄾 Verzierung

    Verzierung um Hauptton und beide Nebentöne. Ausführlich ↗

  • Doppelte Punktierung .. Notation

    Notenwertverlängerung um drei Viertel durch zwei Punkte; gleichbedeutend mit Doppelpunktierung. Ausführlich ↗

  • Doppelter Kontrapunkt Form

    Kontrapunkt, dessen Stimmen vertauscht werden können. Ausführlich ↗

  • Doppeltriller Verzierung

    Gleichzeitige Ausführung eines Trillers auf zwei verschiedenen Tönen. Ausführlich ↗

  • Doppelvorschlag Verzierung

    Verzierung aus zwei kleinen Vorschlagsnoten ober- und unterhalb der Hauptnote. Ausführlich ↗

  • Doppelzunge Artikulation

    Zungentechnik (etwa „t-k“) für schnelle Tonwiederholungen bei Bläsern. Ausführlich ↗

  • Doppio movimento Tempo

    Doppeltes Tempo — die Zählzeit wird halb so lang. Ausführlich ↗

  • Dorian Tonleiter

    Englische Schreibung der dorischen Tonart.

  • Dorisch Tonleiter

    Moll mit erhöhter sechster Stufe; auf weißen Tasten von D nach D. Schwebend statt dunkel. Ausführlich ↗

  • Doryphor Geschichte

    Berühmte antike Statue eines Speerträgers von Polyklet (5. Jh. v. Chr.); im weiteren Sinn Vorbild klassischer Proportionslehre, gelegentlich in musikwissenschaftlichen Symmetriediskussionen herangezogen.

  • Doxologie Vokal

    Liturgische Lobpreisformel, z. B. „Gloria Patri“. Ausführlich ↗

  • Drahtsaiten Instrument

    Saiten aus Eisen- oder Messingdraht, unter anderem bei Cembalo und älteren Zupf- und Tasteninstrumenten verwendet. Ausführlich ↗

  • Dramma per musica Geschichte

    Italienische Bezeichnung für die frühe Oper, geprägt von den Florentiner Begründern des Stile rappresentativo um 1600. Ausführlich ↗

  • Drehleier Instrument

    Saiteninstrument, dessen Saiten ein mit der Kurbel gedrehtes Rad anstreicht. Ausführlich ↗

  • Drehorgel Instrument

    Mechanische Orgel mit Kurbelantrieb und Stiftwalze oder Lochband. Ausführlich ↗

  • Dreiachteltakt 3/8 Takt

    Taktart mit drei Achteln je Takt. Ausführlich ↗

  • Dreigestrichene Oktave Theorie

    Oktavbereich von c³ bis h³. Ausführlich ↗

  • Dreiklang Akkord

    Akkord aus Grundton, Terz und Quinte. Ausführlich ↗

  • Dreivierteltakt 3/4 Takt

    Drei Viertel je Takt — der Takt des Walzers und des Menuetts. Ausführlich ↗

  • Dropped-D-Stimmung Streicher

    Gitarrenstimmung, bei der die tiefste Saite einen Ganzton tiefer (D statt E) gestimmt ist. Ausführlich ↗

  • Druckluft Instrument

    Antrieb der Orgelpfeifen durch Wind. Ausführlich ↗

  • Drumcomputer Instrument

    Elektronisches Gerät, das programmierte Schlagzeugrhythmen erzeugt. Ausführlich ↗

  • Dubstep Form

    Elektronischer Musikstil mit verschobenem Bass. Ausführlich ↗

  • Duda Instrument

    Slawisches Volksmusikinstrument, meist eine Sackpfeife oder ein Rohrflöteninstrument mit Grifflöchern. Ausführlich ↗

  • Dudelsack Instrument

    Blasinstrument mit Windsack, Spielpfeife und Bordunpfeifen. Ausführlich ↗

  • Duduk Instrument

    Armenisches Doppelrohrblattinstrument aus Aprikosenholz mit warmem, weichem Klang. Ausführlich ↗

  • Duett Form

    Vokal- oder Instrumentalstück für zwei Stimmen. Ausführlich ↗

  • Duktus Vortrag

    Charakteristischer Verlauf bzw. Ausdrucksgestalt einer Melodie oder eines musikalischen Vortrags. Ausführlich ↗

  • Duo Form

    Komposition für zwei Ausführende; auch Ensemble aus zwei Musikern. Ausführlich ↗

  • Duodezime 12 Intervall

    Intervall über zwölf Tonstufen: Oktave plus Quinte. Ausführlich ↗

  • Duodezimole Notenwert

    Rhythmische Figur aus zwölf gleich langen Noten anstelle der regulär zu erwartenden Unterteilung einer Note. Ausführlich ↗

  • Duol 2 Theorie

    Zwei Noten im Wert von drei gleicher Art. Ausführlich ↗

  • Dur Tonart

    Tongeschlecht mit großer Terz über dem Grundton. Ausführlich ↗

  • Dur-Tonleiter Tonleiter

    Folge ganz-ganz-halb-ganz-ganz-ganz-halb. Ausführlich ↗

  • Durchführung Form

    Mittelteil der Sonatenform mit Themenverarbeitung. Ausführlich ↗

  • Durchgangsnote Theorie

    Melodische Verbindungsnote zwischen Akkordtönen. Ausführlich ↗

  • Durchkomponiert Form

    Lied, das jede Strophe neu vertont, statt die Melodie zu wiederholen. Ausführlich ↗

  • Durdreiklang Akkord

    Grundton, große Terz, reine Quinte — der hellste der vier Dreiklangstypen. Ausführlich ↗

  • Düster Vortrag

    Finster, gedämpft. Ausführlich ↗

  • Dux Form

    Erster Einsatz des Fugenthemas in der Grundtonart. Ausführlich ↗

  • Dynamik Dynamik

    Lehre von Tonstärke und ihren Abstufungen. Ausführlich ↗

E

  • E-Bass Instrument

    Elektrisch verstärkte Bassgitarre, meist mit vier Saiten in der Stimmung E₁–A₁–D–G. Ausführlich ↗

  • E-Dur E Tonart

    Dur-Tonart mit vier Kreuzen; Paralleltonart zu cis-Moll. Ausführlich ↗

  • E-Gitarre Instrument

    Gitarre, deren Saitenschwingungen Tonabnehmer in elektrische Signale für einen Verstärker umwandeln. Ausführlich ↗

  • E-Moll e Tonart

    Moll-Tonart mit einem Kreuz; Paralleltonart zu G-Dur. Ausführlich ↗

  • Échappé Theorie

    Wechselnote, die nicht zum Hauptton zurückkehrt. Ausführlich ↗

  • Echappement Instrument

    Mechanismus der Klaviermechanik, der den Hammer nach dem Anschlag auslöst, bevor die Taste ganz zurückkehrt; ermöglicht schnelle Tonwiederholung. Ausführlich ↗

  • Echo Dynamik

    Leisere Wiederholung einer Phrase als Nachhall-Effekt. Ausführlich ↗

  • Ecossaise Form

    Schottischer Tanz im 2/4-Takt. Ausführlich ↗

  • Eigenton Theorie

    Grundfrequenz eines schwingenden Körpers. Ausführlich ↗

  • Einchörig Instrument

    Saiteninstrument, bei dem jeder Ton nur von einer einzelnen Saite erzeugt wird, im Gegensatz zu mehrchörigen Instrumenten. Ausführlich ↗

  • Einfache Intervalle Intervall

    Intervalle innerhalb einer Oktave, im Unterschied zu zusammengesetzten Intervallen wie None oder Dezime, die eine Oktave überschreiten. Ausführlich ↗

  • Eingangschor Form

    Eröffnender Chorsatz, etwa der Kantate. Ausführlich ↗

  • Eingestrichene Oktave Theorie

    Oktavbereich von c¹ bis h¹; enthält den Kammerton a¹. Ausführlich ↗

  • Einklang Intervall

    Prime, gleicher Ton in mehreren Stimmen. Ausführlich ↗

  • Einsatz Vortrag

    Beginn einer Stimme; auch dirigentisches Anzeichen. Ausführlich ↗

  • Einsatzzeichen Notation

    Zeichen (z. B. §, Kreuz, Sternchen) im Kanon, das den Einsatz der imitierenden Stimmen markiert; auch das Zeichen des Dirigenten für einen Einsatz. Ausführlich ↗

  • Einschnitt Form

    Cäsur, melodische Unterbrechung. Ausführlich ↗

  • Eklektizismus Geschichte

    Bewusste oder unbewusste Übernahme fremder Stilelemente, ohne sie zu einem eigenständigen persönlichen Stil zu verschmelzen. Ausführlich ↗

  • Elegie Form

    Klage- oder Trauerstück. Ausführlich ↗

  • Elektronische Musik Moderne

    Musik, deren Klänge elektronisch erzeugt oder bearbeitet werden; ab 1951 im Kölner WDR-Studio geprägt. Ausführlich ↗

  • Elektrophon Instrument

    Instrument mit elektrischer oder elektronischer Klangerzeugung. Ausführlich ↗

  • Ellipsis Harmonik

    Auslassen der eigentlich erwarteten regulären Auflösung einer Dissonanz; die Harmonie geht stattdessen einen anderen Weg. Ausführlich ↗

  • Embellissement Verzierung

    Französisch für Verzierung. Ausführlich ↗

  • Embouchure Blechbläser

    Ansatz der Lippen am Mundstück. Ausführlich ↗

  • Empfindungsvoll Vortrag

    Mit gefühlvoller Eindringlichkeit. Ausführlich ↗

  • Emphatisch Vortrag

    Nachdrücklich, eindringlich. Ausführlich ↗

  • Energico Vortrag

    Energisch, kraftvoll. Ausführlich ↗

  • Enge Lage Akkord

    Akkordtöne so eng wie möglich gesetzt. Ausführlich ↗

  • Engführung Form

    Dicht aufeinanderfolgende Themeneinsätze, bevor das Thema in der vorigen Stimme endet. Ausführlich ↗

  • Engharmonisch Theorie

    Gleichklingende Töne mit verschiedener Notation. Ausführlich ↗

  • Englisch Violet Instrument

    Veraltetes Streichinstrument mit mitschwingenden Resonanzsaiten unter dem Griffbrett, verwandt mit der Viola d'amore. Ausführlich ↗

  • Englische Mechanik Instrument

    Klaviermechanik, bei der die Hämmer nicht direkt auf den Tasten sitzen, sondern in einer separaten Leiste gelagert sind. Ausführlich ↗

  • Englischhorn Instrument

    Altoboe in F mit birnenförmigem Schallstück (Liebesfuß). Ausführlich ↗

  • Enharmonische Verwechslung Theorie

    Umdeutung eines Tons bei gleicher Tonhöhe, z. B. cis zu des. Ausführlich ↗

  • Ensalada Form

    Mehrstimmige spanische Gattung des 16. Jahrhunderts mit komischem Charakter und mehrsprachigem Text, verwandt mit dem Quodlibet. Ausführlich ↗

  • Ensemble Form

    Gruppe von Musikern; in der Oper Gesangsnummer für mehrere Solisten. Ausführlich ↗

  • Entgegen Theorie

    Gegenbewegung der Stimmen.

  • Entr'acte Form

    Zwischenaktmusik in Oper oder Schauspiel. Ausführlich ↗

  • Entrée Form

    Eröffnungstanz oder Eintrittsmusik. Ausführlich ↗

  • Entspannt Vortrag

    Ruhig, gelassen vorzutragen. Ausführlich ↗

  • Epicedium Form

    Trauer- oder Klagegesang auf einen Verstorbenen, besonders in der Musik der Renaissance und des Barock. Ausführlich ↗

  • Epilog Form

    Abschließender Formteil, der z. B. in der Sonatenform nach dem zweiten Thema beruhigend zum Satzende überleitet. Ausführlich ↗

  • Epinikion Vokal

    Siegeshymne der Antike. Ausführlich ↗

  • Episode Form

    Zwischenspiel der Fuge oder des Rondos. Ausführlich ↗

  • Epithalamion Form

    Hochzeitslied bzw. Hochzeitsmusik, ein aus der Antike stammendes Gesangsgenre zu Ehren eines Brautpaares. Ausführlich ↗

  • Epode Form

    Abschließender Teil eines antiken lyrischen Chorgesangs, der auf Strophe und Gegenstrophe folgt. Ausführlich ↗

  • Equale Form

    Trauermusik für vier gleiche Posaunen. Ausführlich ↗

  • Equalizer Moderne

    Elektronisches Filter zur gezielten Anhebung oder Absenkung einzelner Frequenzbereiche eines Audiosignals. Ausführlich ↗

  • Erfindung Form

    Inventio, mehrstimmiges Klavierstück Bachs.

  • Erhöhung Notation

    Anhebung eines Tons um einen Halbton (Kreuz ♯) oder Ganzton (Doppelkreuz x), z. B. von c zu cis. Ausführlich ↗

  • Erhu Instrument

    Chinesische zweisaitige Kniegeige; der Bogen läuft zwischen den Saiten. Ausführlich ↗

  • Erkennungsmotiv Form

    Leitmotiv zur Charakterisierung. Ausführlich ↗

  • Erlöschend Dynamik

    Sehr leise zum Verklingen. Ausführlich ↗

  • Ermattend Vortrag

    Ermattend, ruhiger und leiser werdend. Ausführlich ↗

  • Erniedrigung Notation

    Absenkung eines Tons um einen Halbton (♭) oder Ganzton (♭♭), z. B. von e zu es. Ausführlich ↗

  • Eröffnung Form

    Einleitender Satz oder Abschnitt. Ausführlich ↗

  • Ersatzklang Harmonik

    Akkord, der eine Funktion vertritt. Ausführlich ↗

  • Erweiterung Form

    Verlängernde Phrasenstruktur. Ausführlich ↗

  • Erzlaute Instrument

    Theorbe mit zusätzlichen Basssaiten. Ausführlich ↗

  • Es-Dur E♭ Tonart

    Dur-Tonart mit drei Bs; Paralleltonart zu c-Moll. Ausführlich ↗

  • Es-Moll e♭ Tonart

    Moll-Tonart mit sechs Bs; Paralleltonart zu Ges-Dur. Ausführlich ↗

  • Esordio Form

    Anfang eines Werks oder Satzes. Ausführlich ↗

  • Esperto Vortrag

    Ausgesprochen, deutlich.

  • Espressivo Vortrag

    Ausdrucksvoll. Ausführlich ↗

  • Estampie Form

    Mittelalterlicher Instrumentaltanz. Ausführlich ↗

  • Etouffé Streicher

    Gedämpft, „erstickt“ gespielt. Ausführlich ↗

  • Etüde Form

    Übungsstück zur Ausbildung einer bestimmten Spieltechnik. Ausführlich ↗

  • Eufonium Instrument

    Tiefes Bügelhorn in B, Tenortuba. Ausführlich ↗

  • Euphonisch Theorie

    Wohlklingend. Ausführlich ↗

  • Eurhythmie Theorie

    Ausgewogenes, harmonisches Verhältnis der Bewegung in Musik, Tanz und Sprache; Grundbegriff der Rhythmik. Ausführlich ↗

  • Excerpt Form

    Auszug aus einem größeren Werk. Ausführlich ↗

  • Exclamatio Theorie

    Barocke musikalische Figur der Rhetorik, die einen Ausruf durch einen auffälligen Sprung oder eine markante melodische Wendung ausdrückt. Ausführlich ↗

  • Exequien Form

    Musikalische Totenfeier bzw. Trauergesang für einen Verstorbenen, bekannt u. a. durch Heinrich Schütz' „Musikalische Exequien“. Ausführlich ↗

  • Exposition Form

    Erster Teil eines Sonatensatzes oder einer Fuge. Ausführlich ↗

  • Expressionismus Geschichte

    Kunstrichtung um 1910–1925, die inneres Erleben mit extremen Mitteln ausdrückt. Ausführlich ↗

  • Extempore Vortrag

    Aus dem Stegreif, improvisiert. Ausführlich ↗

F

  • F-Dur F Tonart

    Dur-Tonart mit einem B (b); Paralleltonart zu d-Moll. Ausführlich ↗

  • F-Löcher Streicher

    F-förmige Schalllöcher in der Decke von Streichinstrumenten. Ausführlich ↗

  • F-Moll f Tonart

    Moll-Tonart mit vier Bs; Paralleltonart zu As-Dur. Ausführlich ↗

  • F-Schlüssel 𝄢 Notation

    Bassschlüssel auf der vierten Linie.

  • Fa Solmisation

    Vierte Silbe der Solmisation. Ausführlich ↗

  • Faciem Vokal

    Lateinisches Antlitz, oft in Kirchentexten.

  • Facile Vortrag

    Leicht, mühelos. Ausführlich ↗

  • Fado Vokal

    Portugiesisches Lied, meist melancholisch, begleitet von portugiesischer und klassischer Gitarre. Ausführlich ↗

  • Fagott Instrument

    Tiefes Doppelrohrblattinstrument. Ausführlich ↗

  • Fagottino Instrument

    Kleines Fagott in höherer Stimmung. Ausführlich ↗

  • Faktur Theorie

    Die Art und Weise, wie ein Tonstück satztechnisch aufgebaut ist; die kompositorische Struktur eines Werks. Ausführlich ↗

  • Falsa Musica Theorie

    Mittelalterliche Bezeichnung für chromatische Töne. Ausführlich ↗

  • Falsche Quint b5 Intervall

    Verminderte Quinte als Dissonanz.

  • Falsett Vokal

    Kopfstimmregister der Männerstimme oberhalb der natürlichen Stimmlage.

  • Falsobordone Form

    Akkordischer Psalmsatz der Renaissance. Ausführlich ↗

  • Fanatico Vortrag

    „Fanatisch, schwärmerisch“ – italienische Vortragsbezeichnung. Ausführlich ↗

  • Fancy Form

    Englische Instrumentalfantasie des 16. und 17. Jahrhunderts. Ausführlich ↗

  • Fandango Form

    Spanischer Tanz im 3/8- oder 3/4-Takt. Ausführlich ↗

  • Fanfare Form

    Signalartiges Stück für Blechbläser, meist auf Dreiklangstönen. Ausführlich ↗

  • Fantasia Form

    Freie, improvisationsartige Komposition.

  • Fantasie Form

    Deutsche Variante der Fantasia. Ausführlich ↗

  • Fantastico Vortrag

    „Überschwänglich, fantastisch“ – italienische Vortragsbezeichnung. Ausführlich ↗

  • Farandole Form

    Provenzalischer Kettentanz im 6/8-Takt. Ausführlich ↗

  • Farbenmusik Moderne

    Verbindung von Musik mit Farbe und Licht, etwa durch Farborgeln oder synästhetische Konzepte. Ausführlich ↗

  • Fastoso Vortrag

    „Prachtvoll“ – italienische Vortragsbezeichnung. Ausführlich ↗

  • Faux-Bourdon Form

    Mittelalterlicher dreistimmiger Satz mit parallelen Sexten. Ausführlich ↗

  • Feldton Geschichte

    Historische Bezeichnung für Es-Dur als Stimmtonart der Militärblechbläser (Trompeten, Hörner). Ausführlich ↗

  • Fermate 𝄐 Notation

    Haltezeichen über einer Note ⌒. Ausführlich ↗

  • Feroce Vortrag

    „Wild, heftig“ – italienische Vortragsbezeichnung. Ausführlich ↗

  • Festes Do Solmisation

    Do bezeichnet immer denselben Ton, unabhängig von der Tonart — im romanischen Sprachraum der Normalfall. Ausführlich ↗

  • Festivamente Vortrag

    „Feierlich, festlich“ – italienische Vortragsbezeichnung. Ausführlich ↗

  • Feurig Vortrag

    Mit Feuer, leidenschaftlich. Ausführlich ↗

  • Fiddle Instrument

    Volksmusikalische Bezeichnung der Geige. Ausführlich ↗

  • Fidel Instrument

    Mittelalterliches Streichinstrument, ein Vorläufer der Violine. Ausführlich ↗

  • Fife Instrument

    Kleine Querflöte des Militärs. Ausführlich ↗

  • Figur Theorie

    Eine durch Auflösung von Haupttönen einer Melodie in kleinere Notenwerte entstandene Tongruppe. Ausführlich ↗

  • Figuralmusik Form

    Mehrstimmige Vokalmusik mit ausgezierter Stimmführung. Ausführlich ↗

  • Figuration Verzierung

    Auszierende Begleitfiguren. Ausführlich ↗

  • Filar il suono Vokal

    Den Ton gleichmäßig aushalten lassen. Ausführlich ↗

  • Fill Jazz

    Kurze rhythmische Füllfigur. Ausführlich ↗

  • Filmmusik Form

    Für einen Film komponierte oder in ihm verwendete Musik. Ausführlich ↗

  • Finale Form

    Letzter Satz eines mehrteiligen Werkes. Ausführlich ↗

  • Finalis Theorie

    Hauptschlusston eines Modus. Ausführlich ↗

  • Finalkadenz Harmonik

    Der abschließende Schluss eines Satzes oder Stücks in der Haupttonart. Ausführlich ↗

  • Fine Form

    „Ende“ – Schlusspunkt eines Stücks nach einer Wiederholung (da capo al fine). Ausführlich ↗

  • Fingerpicking Instrument

    Spiel der Gitarre ohne Plektrum. Ausführlich ↗

  • Fingersatz 1-5 Notation

    Angabe, welcher Finger eine Note greift. Ausführlich ↗

  • Fioco Vortrag

    „Heiser, matt, schwach“ – italienische Vortragsbezeichnung. Ausführlich ↗

  • Fioritura Verzierung

    Ausgezierte Melodiefigur, Koloratur. Ausführlich ↗

  • Fis-Dur F♯ Tonart

    Tonart mit sechs Kreuzen. Ausführlich ↗

  • Fis-Moll f♯ Tonart

    Moll-Tonart mit drei Kreuzen; Paralleltonart zu A-Dur. Ausführlich ↗

  • Fistelstimme Vokal

    Hohe Kopfstimme des Mannes, Falsett. Ausführlich ↗

  • Flach Vortrag

    Ohne Glanz, neutral.

  • Flageolett Streicher

    Obertonklang durch leichtes Berühren der Saite. Ausführlich ↗

  • Flam Schlag

    Verzierungsschlag mit kurzer Vorschlagsnote. Ausführlich ↗

  • Flamenco Form

    Andalusische Musik- und Tanzkunst aus Gesang (cante), Gitarre (toque) und Tanz (baile). Ausführlich ↗

  • Flatterzunge Artikulation

    Bläsertechnik, bei der die Zunge beim Spielen ein rollendes „r“ erzeugt. Ausführlich ↗

  • Flautato Streicher

    Flötenähnlich, am Griffbrett gestrichen. Ausführlich ↗

  • Flauto traverso Instrument

    Barocke Querflöte aus Holz. Ausführlich ↗

  • Flebile Vortrag

    Klagend, wehmütig. Ausführlich ↗

  • Fließend Tempo

    Ausführung, bei der die Töne ohne merkliche Brüche in Tonart oder Rhythmus ungezwungen aufeinanderfolgen. Ausführlich ↗

  • Flöte Instrument

    Eines der ältesten Holzblasinstrumente; der Ton entsteht durch Anblasen einer Kante. Ausführlich ↗

  • Flötenwerk Instrument

    Historische Bezeichnung für eine kleine Orgel (Positiv), die nur Flötenregister (Labialstimmen) enthielt. Ausführlich ↗

  • Flügel Instrument

    Klavier mit liegenden Saiten und Hammerwerk. Ausführlich ↗

  • Flügelhorn Instrument

    Konisches Blechblasinstrument in B. Ausführlich ↗

  • Flute Instrument

    Englisch und Französisch für Flöte. Ausführlich ↗

  • Fluxus Moderne

    Internationale Kunst- und Musikbewegung der 1960er-Jahre, die die Idee über das fertige Werk stellt. Ausführlich ↗

  • FM-Synthese Moderne

    Klangsynthese-Verfahren, bei dem ein Oszillator durch einen anderen in seiner Frequenz moduliert wird. Ausführlich ↗

  • Folia Form

    Iberisches Tanz- und Bassmodell („La Folia“), vielfach variiert. Ausführlich ↗

  • Folklore Form

    Volksmusik einer Region. Ausführlich ↗

  • Forlane Form

    Lebhafter Tanz aus Friaul im 6/8-Takt. Ausführlich ↗

  • Forma Form

    Italienisches Synonym für Form. Ausführlich ↗

  • Forschung Theorie

    Wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Musik. Ausführlich ↗

  • Forte f Dynamik

    Laut. Grundstufe der lauten Seite, notiert als f. Ausführlich ↗

  • Fortepiano fp Dynamik

    Stark, sofort leise; Symbol fp. Ausführlich ↗

  • Fortissimo ff Dynamik

    Sehr laut, eine Stufe über Forte. Ausführlich ↗

  • Fortississimo fff Dynamik

    Äußerst laut; lauter wird selten vorgeschrieben. Ausführlich ↗

  • Fortschreitung Theorie

    Die Bewegung der Töne oder Stimmen von einer Stufe zur nächsten. Ausführlich ↗

  • Forzando fz Dynamik

    Stark hervorgehoben; gleichbedeutend mit sforzando.

  • Foxtrott Form

    Amerikanischer Gesellschaftstanz im 4/4-Takt. Ausführlich ↗

  • Française Form

    Lebhafter französischer Rundtanz im 6/8-Takt, im 19. Jahrhundert auch in Deutschland beliebt. Ausführlich ↗

  • Franchezza Vortrag

    „Freimütig, dreist“ – italienische Vortragsbezeichnung, meist mit „con“. Ausführlich ↗

  • Französische Ouvertüre Form

    Barocke Ouvertüre mit langsamer Einleitung und Fuge. Ausführlich ↗

  • Französischer Violinschlüssel Notation

    Historischer G-Schlüssel auf der untersten Notenlinie, heute nicht mehr gebräuchlich. Ausführlich ↗

  • Frase Form

    Italienisch für Phrase. Ausführlich ↗

  • Frauenchor Stimme

    Chor, der ausschließlich aus Frauenstimmen (Sopran und Alt) besetzt ist. Ausführlich ↗

  • Freddo Vortrag

    „Kalt, frostig“ – italienische Vortragsbezeichnung. Ausführlich ↗

  • Free Jazz Jazz

    Jazzstil ab etwa 1960, der feste Harmonie-, Takt- und Formschemata aufgibt (Ornette Coleman). Ausführlich ↗

  • Frei Vortrag

    Ohne strenges Tempo, rubato. Ausführlich ↗

  • Fresco Vortrag

    „Frisch“ – italienische Vortragsbezeichnung für eine schnelle, lebhafte Ausführung. Ausführlich ↗

  • Frikativ Vokal

    Reibelautartige Singweise. Ausführlich ↗

  • Fronleichnam Vokal

    Liturgisches Fest mit Prozessionsmusik. Ausführlich ↗

  • Frosch Streicher

    Griffende des Streichbogens mit der Vorrichtung zum Spannen der Haare. Ausführlich ↗

  • Frottola Form

    Italienisches Strophenlied der Renaissance. Ausführlich ↗

  • Fuga Form

    Italienisch für Fuge. Ausführlich ↗

  • Fugato Form

    Fugenartiger Abschnitt ohne strenge Form. Ausführlich ↗

  • Fuge Form

    Streng imitierende Form, in der ein Thema nacheinander in allen Stimmen durchgeführt wird.

  • Fughetta Form

    Kleine, kurze Fuge. Ausführlich ↗

  • Füllstimmen Theorie

    Stimmen, die nicht eigenständig melodisch geführt werden, sondern nur die Harmonie vervollständigen. Ausführlich ↗

  • Fundamentalbass Harmonik

    Rameaus gedachte Folge der Akkordgrundtöne (basse fondamentale). Ausführlich ↗

  • Fundamentinstrumente Instrument

    Historische Bezeichnung für Instrumente, die im Generalbasszeitalter die Bassstimme harmonisch ausführten, etwa Orgel, Cembalo oder Theorbe. Ausführlich ↗

  • Fünfvierteltakt 5/4 Takt

    Asymmetrischer Takt aus 2+3 oder 3+2 Vierteln. Ausführlich ↗

  • Funk Form

    Afroamerikanischer Stil mit synkopiertem Groove. Ausführlich ↗

  • Funktionsbezeichnung Notation

    Symbol für die harmonische Funktion (T, S, D). Ausführlich ↗

  • Funktionstheorie Theorie

    Harmonische Analyse nach Hugo Riemann. Ausführlich ↗

  • Furiant Form

    Schneller böhmischer Tanz. Ausführlich ↗

  • Furioso Vortrag

    Wütend, stürmisch. Ausführlich ↗

  • Fusion Jazz

    Musikstil seit den 1960er-Jahren, der Jazz mit Funk-Rhythmik und Rockenergie verbindet. Ausführlich ↗

  • Futurismus Geschichte

    Musikbewegung um Geräuschmusik im 20. Jh. Ausführlich ↗

  • Fußtonzahl Instrument

    Maß der Orgelregisterlänge in Fuß. Ausführlich ↗

G

  • G-Dur G Tonart

    Dur-Tonart mit einem Kreuz (fis); Paralleltonart zu e-Moll. Ausführlich ↗

  • G-Moll g Tonart

    Moll-Tonart mit zwei Bs; Paralleltonart zu B-Dur. Ausführlich ↗

  • G-Schlüssel Notation

    Violinschlüssel auf der zweiten Linie.

  • Gabel < > Dynamik

    Keilförmiges Zeichen für Crescendo oder Decrescendo über mehrere Takte. Ausführlich ↗

  • Gabelgriff Instrument

    Abweichende Griffweise auf Blasinstrumenten (oder Klavier) zur Erzeugung sonst fehlender Töne. Ausführlich ↗

  • Gagaku Form

    Klassische japanische Hofmusik. Ausführlich ↗

  • Galant Vortrag

    Anmutig, höfisch. Ausführlich ↗

  • Galanter Stil Geschichte

    Leichter, gefälliger Kompositionsstil etwa 1720–1770 zwischen Barock und Klassik. Ausführlich ↗

  • Galliarde Form

    Lebhafter Renaissance-Tanz im 3/4-Takt. Ausführlich ↗

  • Galop Form

    Schneller 2/4-Tanz des 19. Jh. Ausführlich ↗

  • Gamelan Instrument

    Indonesisches Schlaginstrumenten-Ensemble. Ausführlich ↗

  • Gamme Theorie

    Französisch für Tonleiter.

  • Ganze Note 𝅝 Notenwert

    Längster gebräuchlicher Notenwert; füllt im Viervierteltakt einen ganzen Takt. Ausführlich ↗

  • Ganze Pause 𝄻 Notenwert

    Pause im Wert einer ganzen Note. Ausführlich ↗

  • Ganzschluss Harmonik

    Authentische Kadenz mit Tonika auf gutem Taktteil. Ausführlich ↗

  • Ganztonleiter Tonleiter

    Skala aus ausschließlich Ganztönen. Ausführlich ↗

  • Ganztonschritt 1T Intervall

    Schritt um zwei Halbtöne. Ausführlich ↗

  • Gassenhauer Form

    Volkstümliches, weitverbreitetes Lied; ursprünglich auf der Gasse gesungen. Ausführlich ↗

  • Gattungskontrapunkt Form

    Kontrapunkt-Lehre in fünf Gattungen. Ausführlich ↗

  • Gaudig Vortrag

    Freudig erregt.

  • Gavotte Form

    Französischer Tanz im geraden Takt mit halbtaktigem Auftakt. Ausführlich ↗

  • Gebrochener Akkord 𝆃 Akkord

    Sukzessives Erklingen der Akkordtöne.

  • Gebunden Artikulation

    Legato, mit Bindebogen ausgeführt. Ausführlich ↗

  • Gebundenes Clavichord Instrument

    Clavichord, bei dem sich mehrere Tasten einen gemeinsamen Saitenchor teilen (Gegensatz: bundfrei). Ausführlich ↗

  • Gedackt Instrument

    Oben verschlossene Orgelpfeife; klingt eine Oktave tiefer als eine offene gleicher Länge. Ausführlich ↗

  • Gegenbewegung Theorie

    Zwei Stimmen bewegen sich in entgegengesetzter Richtung. Ausführlich ↗

  • Gegenfuge Form

    Fuge mit Umkehrung des Themas in der Antwort. Ausführlich ↗

  • Gegenstimme Form

    Begleitstimme zur Hauptmelodie. Ausführlich ↗

  • Gehörbildung Theorie

    Schulung der musikalischen Wahrnehmung. Ausführlich ↗

  • Geist Vortrag

    Innere Haltung, Charakter der Musik.

  • Gelassen Vortrag

    Ruhig, gesammelt. Ausführlich ↗

  • Gemshorn Instrument

    Gefäßflöte aus Tierhorn; auch konisches Orgelregister. Ausführlich ↗

  • Generalauftakt Takt

    Auftakt höherer Ordnung, der nicht zum folgenden Motiv gehört, sondern zu einem neuen Gedanken überleitet. Ausführlich ↗

  • Generalbass b.c. Form

    Beziffertes Bassmodell des Barock. Ausführlich ↗

  • Generalpause G.P. Notation

    Pause aller Stimmen, Symbol G.P. Ausführlich ↗

  • Generalprobe Vortrag

    Letzte vollständige Probe vor der Aufführung. Ausführlich ↗

  • Generalvorzeichen Notation

    Die Vorzeichen am Zeilenanfang; sie gelten für das ganze Stück bis zu einem Wechsel. Ausführlich ↗

  • Gerade Bewegung Theorie

    Zwei Stimmen bewegen sich in gleicher Richtung. Ausführlich ↗

  • Geräusch Klangfarbe

    Tonloses Klangereignis ohne Tonhöhe. Ausführlich ↗

  • Ges-Dur G♭ Tonart

    Dur-Tonart mit sechs Bs; enharmonisch gleich Fis-Dur. Ausführlich ↗

  • Ges-Moll g♭ Tonart

    Moll-Tonart mit neun Bs (davon zwei Doppel-Bs); in der Praxis meist enharmonisch als fis-Moll notiert. Ausführlich ↗

  • Gesangbuch Vokal

    Sammlung liturgischer Lieder. Ausführlich ↗

  • Gestopft Blechbläser

    Mit Hand im Trichter, blechiger Ton. Ausführlich ↗

  • Gestrichen arco Streicher

    Mit Bogen gespielt. Ausführlich ↗

  • Ghost Note Schlag

    Leiser, gedämpfter Schlag oder Ton, der einem Rhythmus zusätzlichen Groove verleiht. Ausführlich ↗

  • Gigue Form

    Schneller Tanz am Ende der Suite, meist im 6/8-Takt. Ausführlich ↗

  • Giocoso Vortrag

    Scherzhaft, spielerisch. Ausführlich ↗

  • Gioioso Vortrag

    Freudig, fröhlich. Ausführlich ↗

  • Giraffenflügel Instrument

    Historische Bauform des aufrecht stehenden Flügels mit senkrecht verlaufenden Saiten. Ausführlich ↗

  • Gis-Dur G♯ Tonart

    Dur-Tonart mit acht Kreuzen (davon ein Doppelkreuz); in der Praxis meist enharmonisch als As-Dur notiert. Ausführlich ↗

  • Gis-Moll g♯ Tonart

    Tonart mit fünf Kreuzen. Ausführlich ↗

  • Gitarre Instrument

    Zupfinstrument mit sechs Saiten in der Stimmung E–A–d–g–h–e¹. Ausführlich ↗

  • Giusto Tempo

    Genau, im richtigen Tempo. Ausführlich ↗

  • Glas Instrument

    Glasharmonika, Glasspiel. Ausführlich ↗

  • Glasharmonika Instrument

    Instrument aus rotierenden Glasschalen, die mit feuchten Fingern gerieben werden (B. Franklin). Ausführlich ↗

  • Glee Vokal

    Englisches mehrstimmiges Lied, meist für Männerstimmen (17.–19. Jahrhundert). Ausführlich ↗

  • Gleiche Stimmen Stimme

    Chorbesetzung nur einer Stimmgattung, also nur Männer- oder nur Frauen-/Knabenstimmen („voces aequales“). Ausführlich ↗

  • Gleichschwebende Temperatur Theorie

    Stimmung, die die Oktave in zwölf gleich große Halbtöne teilt. Ausführlich ↗

  • Gleichzeitig Theorie

    Simultan erklingende Töne, Akkord.

  • Glissando gliss. Artikulation

    Gleitendes Durchlaufen des Tonraums zwischen zwei Tönen. Ausführlich ↗

  • Glockenspiel Instrument

    Stabspiel mit hellem Metallklang. Ausführlich ↗

  • Gloria Vokal

    Zweiter Hauptteil der Messe. Ausführlich ↗

  • Glosas Form

    Instrumentale Variationen über bekannte Melodien in der spanischen Lauten- und Orgelmusik des 16. Jahrhunderts. Ausführlich ↗

  • Glottis Vokal

    Stimmritze zwischen den Stimmlippen im Kehlkopf; zentral für die Tonerzeugung beim Singen. Ausführlich ↗

  • Gong Instrument

    Hängendes Bronzebecken mit definierter Tonhöhe. Ausführlich ↗

  • Gorgia Verzierung

    Italienische Gesangsverzierung des 16. Jahrhunderts mit Koloraturen, Trillern und Läufen. Ausführlich ↗

  • Gospel Vokal

    Afroamerikanische geistliche Musik mit Chor, Soli und Call-and-Response. Ausführlich ↗

  • Graduale Vokal

    Gesang der Messe nach der Lesung; auch das Buch mit den Messgesängen. Ausführlich ↗

  • Grafische Notation Notation

    Notationsform, die statt oder neben klassischer Notenschrift Symbole, Texte oder Farben verwendet. Ausführlich ↗

  • Grand jeu Instrument

    Registerzug am Harmonium (bzw. an der Orgel), der das volle Werk zum Klingen bringt. Ausführlich ↗

  • Grandioso Vortrag

    Großartig, erhaben. Ausführlich ↗

  • Grave Tempo

    Schwer, sehr langsam. Ausführlich ↗

  • Grazioso Vortrag

    Anmutig, lieblich. Ausführlich ↗

  • Gregorianischer Gesang Vokal

    Einstimmiger lateinischer Liturgiegesang der römischen Kirche. Ausführlich ↗

  • Gretterer ⌇ Notation

    Volkstümliches alpenländisches Verzierungssymbol; auch als Anschlagsverzierung beim Jodeln dokumentiert.

  • Griff Instrument

    Position der Finger auf Griffbrett oder Klappen. Ausführlich ↗

  • Griffbrett Streicher

    Brett am Hals, auf das die Saiten zum Verkürzen gedrückt werden. Ausführlich ↗

  • Griffloch Instrument

    Öffnung an Blasinstrumenten zur Tonhöhenänderung. Ausführlich ↗

  • Griot Geschichte

    Westafrikanischer Berufsmusiker und Geschichtenerzähler, der Wissen mündlich über Generationen weitergibt. Ausführlich ↗

  • Grock Schlag

    Trommelvorschlag aus zwei Schlägen.

  • Groove Jazz

    Mitreißendes rhythmisches Zusammenspiel einer Band, das zum Mitbewegen anregt. Ausführlich ↗

  • Groppo Verzierung

    Alte, mordentartige Verzierung aus vier schnellen, gleich langen Noten, die um einen Grundton kreisen. Ausführlich ↗

  • Ground Form

    Englische Variationsform über einem ständig wiederholten Bass. Ausführlich ↗

  • Groupe des Six Geschichte

    „Gruppe der Sechs“ – 1918 in Paris gegründete Vereinigung von sechs jungen französischen Komponisten. Ausführlich ↗

  • Große Oktave Theorie

    Oktavbereich von C bis H. Ausführlich ↗

  • Große Sekunde 2 HT Intervall

    Zwei Halbtöne, der Ganztonschritt der Tonleiter. Ausführlich ↗

  • Große Septime 11 HT Intervall

    Elf Halbtöne, einen Halbton unter der Oktave — spannungsreich und schwebend. Ausführlich ↗

  • Große Sexte 9 HT Intervall

    Neun Halbtöne, die Umkehrung der kleinen Terz. Ausführlich ↗

  • Große Terz 4 HT Intervall

    Vier Halbtöne, Verhältnis 5:4. Sie macht einen Dreiklang zu Dur. Ausführlich ↗

  • Große Trommel Instrument

    Tiefe, zweifellige Trommel mit großem Durchmesser. Ausführlich ↗

  • Großes Orchester Form

    Sinfonieorchester mit voller Besetzung. Ausführlich ↗

  • Grundstellung Akkord

    Der Grundton liegt im Bass — die stabilste Lage eines Akkords. Ausführlich ↗

  • Grundstimme Instrument

    Orgelregister, das auf der Taste c den Ton c oder eine seiner Oktaven erklingen lässt (Grundstimmen, z. B. 8'/16'). Ausführlich ↗

  • Grundton Theorie

    Ton, auf dem ein Akkord oder eine Tonleiter aufgebaut ist. Ausführlich ↗

  • Gruppe Theorie

    Verzierungsfigur aus mehreren Tönen.

  • Gruppetto 𝄾 Verzierung

    Doppelschlag um den Hauptton.

  • Guidonische Hand Solmisation

    Mittelalterliche Merkhilfe, die die Tonsilben den Fingergliedern zuordnet. Ausführlich ↗

  • Gusla Instrument

    Einsaitiges Streichinstrument des Balkans (Gusle), Begleitung epischer Gesänge. Ausführlich ↗

  • Gusli Instrument

    Russische Brettzither mit gezupften Saiten. Ausführlich ↗

  • Guzheng Instrument

    Chinesische Wölbbrettzither mit beweglichen Stegen, meist 21 Saiten. Ausführlich ↗

  • Gymel Form

    Mittelalterlicher Zwiegesang in Terzen oder Sexten. Ausführlich ↗

H

  • H-Dur H Tonart

    Dur-Tonart mit fünf Kreuzen; Paralleltonart zu gis-Moll, enharmonisch gleich Ces-Dur. Ausführlich ↗

  • H-Moll h Tonart

    Tonart mit zwei Kreuzen, Paralleltonart zu D-Dur (engl./internat. B minor). Ausführlich ↗

  • Habanera Form

    Kubanischer Tanz im 2/4-Takt. Ausführlich ↗

  • Hackbrett Instrument

    Saiteninstrument, dessen Saiten mit Klöppeln angeschlagen werden. Ausführlich ↗

  • Halali Blechbläser

    Hornsignal der Jagd, das das Stellen und den Fang des Wildes ankündigt. Ausführlich ↗

  • Halbe Note 𝅗𝅥 Notenwert

    Note mit dem Wert zweier Viertel. Ausführlich ↗

  • Halbe Pause 𝅬 Notenwert

    Pause im Wert einer halben Note. Ausführlich ↗

  • Halbschluss Harmonik

    Wendung, die auf der Dominante stehen bleibt — offen, fragend, nicht zu Ende. Ausführlich ↗

  • Halbton ½T Intervall

    Kleinster Schritt der diatonischen Tonleiter. Ausführlich ↗

  • Halbtonschritt ½T Intervall

    Schritt um eine kleine Sekunde.

  • Halbverminderter Septakkord ø7 Akkord

    Verminderter Dreiklang mit kleiner Septime. Weicher als der vollverminderte und mit eindeutigem Grundton. Ausführlich ↗

  • Halbzirkel Notation

    Altes Taktzeichen, aus dem sich das heutige C-Zeichen für den geraden Takt entwickelt hat. Ausführlich ↗

  • Hals Instrument

    Schmaler Teil des Instrumentenkorpus bei Saiten- und Lauteninstrumenten, über den die Saiten zum Wirbelkasten laufen. Ausführlich ↗

  • Halsfuß Notation

    Notenkopf an dem Hals ansetzt. Ausführlich ↗

  • Haltebogen ⌒ Notenwert

    Verbindet zwei gleich hohe Noten zu einem Klang; die Dauern werden addiert. Nicht mit dem Bindebogen verwechseln. Ausführlich ↗

  • Hammerklavier Instrument

    Frühe Form des heutigen Klaviers. Ausführlich ↗

  • Hammondorgel Instrument

    Elektromechanische Orgel mit Tonradgeneratoren und Zugriegeln (Laurens Hammond, 1935). Ausführlich ↗

  • Hardbop Jazz

    Jazzstil der 1950er-Jahre, der den Bebop mit Blues- und Gospel-Elementen verbindet. Ausführlich ↗

  • Harfe Instrument

    Saiteninstrument mit senkrechten Saiten und Pedal. Ausführlich ↗

  • Harmonie Harmonik

    Lehre vom Zusammenklang der Töne.

  • Harmoniefremd Harmonik

    Ton, der nicht zum erklingenden Akkord gehört, z. B. Durchgangston oder Vorhalt. Ausführlich ↗

  • Harmonielehre Theorie

    Lehre von den Akkorden und ihren Verbindungen.

  • Harmonik Theorie

    System der Akkordverbindungen. Ausführlich ↗

  • Harmonika Instrument

    Mundharmonika oder Akkordeon. Ausführlich ↗

  • Harmonische Mehrdeutigkeit Harmonik

    Möglichkeit, einen Ton, ein Intervall oder einen Akkord je nach Zusammenhang verschiedenen Tonarten zuzuordnen, etwa enharmonisch. Ausführlich ↗

  • Harmonischer Dualismus Theorie

    Musiktheoretisches Konzept, vor allem von Hugo Riemann geprägt, das Dur- und Mollklänge als spiegelbildlich verwandte Tongeschlechter auffasst. Ausführlich ↗

  • Harmonisches Moll Tonleiter

    Mollskala mit erhöhter 7. Stufe. Ausführlich ↗

  • Harmonium Instrument

    Tasteninstrument mit Durchschlagzungen. Ausführlich ↗

  • Hauptakkord Akkord

    Dreiklang auf der I., IV. oder V. Stufe einer Tonart (Tonika, Subdominante, Dominante). Ausführlich ↗

  • Hauptmanual Instrument

    Die für das Spiel mit den Händen bestimmte Haupttastatur der Orgel mit den kräftigsten Registern. Ausführlich ↗

  • Hauptnoten Notation

    Die zum Akkord gehörenden Töne, im Unterschied zu Durchgangs- und Wechselnoten. Ausführlich ↗

  • Hauptsatz Form

    Erstes Thema der Sonatenform. Ausführlich ↗

  • Hauptthema Form

    Wichtigstes Thema eines Satzes. Ausführlich ↗

  • Hausmusik Form

    Im häuslichen Rahmen ausgeübte Musik. Ausführlich ↗

  • Hawaiian Steel Guitar Instrument

    Auf den Knien liegende Gitarre mit Glasstab. Ausführlich ↗

  • Heckelphon Instrument

    Tiefe Oboe in Baritonlage. Ausführlich ↗

  • Heiter Vortrag

    Fröhlich, leicht. Ausführlich ↗

  • Heldentenor Stimme

    Dramatischer, kraftvoller Tenor. Ausführlich ↗

  • Helikon Instrument

    Kreisförmig gewundene Tuba, die über der Schulter getragen wird. Ausführlich ↗

  • Hemiole Takt

    Umdeutung zweier Dreiertakte in drei Zweiergruppen. Ausführlich ↗

  • Heptachord Tonleiter

    Siebenstufige diatonische Tonreihe, wie die heutige Dur-Tonleiter. Ausführlich ↗

  • Heroisch Vortrag

    Heldisch, kraftvoll. Ausführlich ↗

  • Herzhaft Vortrag

    Beherzt, mit Mut. Ausführlich ↗

  • Heterophonie Theorie

    Gleichzeitiges Musizieren einer Melodie in leicht abweichenden Varianten. Ausführlich ↗

  • Hexachord Tonleiter

    Sechsstufiger Tonraum nach Guido von Arezzo. Ausführlich ↗

  • Hi-Hat Instrument

    Beckenpaar des Schlagzeugs, das mit einem Fußpedal geöffnet und geschlossen wird. Ausführlich ↗

  • Hilfslinie — Notation

    Zusätzliche Linie über/unter dem System. Ausführlich ↗

  • Hilfsstimmen Instrument

    Orgelregister, die nicht den Grundton, sondern Quinten, Terzen oder Mixturen erklingen lassen und Obertöne verstärken. Ausführlich ↗

  • Hin und her Vortrag

    Schwankend, alternierend.

  • Hip-Hop Form

    Aus der Bronx der 1970er-Jahre stammende Musikkultur mit Rap, DJing und Samples. Ausführlich ↗

  • Hocket Form

    Mittelalterliche Stimmtechnik mit kurzen Pausen. Ausführlich ↗

  • Hohe Lage Theorie

    Hoher Tonraum eines Instruments. Ausführlich ↗

  • Hohlflöte Instrument

    Orgelregister mit weicher Klangfarbe. Ausführlich ↗

  • Holzbläser Instrument

    Familie der Holzblasinstrumente. Ausführlich ↗

  • Homophonie Theorie

    Satzweise mit führender Melodie und akkordischer Begleitung. Ausführlich ↗

  • Hook Form

    Besonders einprägsame musikalische oder textliche Phrase, die im Gedächtnis bleibt. Ausführlich ↗

  • Hörbarkeit Theorie

    Wahrnehmbarkeit eines Klangs.

  • Horn Instrument

    Blechblasinstrument mit eng gewundenem Rohr, Trichtermundstück und weitem Schallbecher. Ausführlich ↗

  • Hornbostel-Sachs-Systematik Instrument

    Einteilung der Musikinstrumente nach der Art der Tonerzeugung (1914), z. B. Idiophone, Membranophone. Ausführlich ↗

  • Hornpipe Form

    Englischer Tanz, oft im 3/2-Takt. Ausführlich ↗

  • Hornquinten Theorie

    Charakteristische Folge der Naturhornliteratur. Ausführlich ↗

  • Huitième 8 Intervall

    Französisch für Oktave. Ausführlich ↗

  • Humoreske Form

    Humorvolles Charakterstück. Ausführlich ↗

  • Hundertachtundzwanzigstelnote 𝅘𝅥𝅲 Notenwert

    Notenwert von 1/128 einer Ganzen, mit fünf Fähnchen bzw. Balken notiert. Ausführlich ↗

  • Hundertachtundzwanzigstelpause 𝅂 Notenwert

    Pausenzeichen im Wert von 1/128 einer Ganzen, mit fünf Querstrichen notiert. Ausführlich ↗

  • Hymne Vokal

    Feierliches Lob- oder Preislied. Ausführlich ↗

  • Hyperbel Theorie

    Rhetorische Figur der Übertreibung; in der Musiklehre die Affektsteigerung durch extreme Intervalle oder Dynamik. Ausführlich ↗

  • Hypodorisch Tonleiter

    Plagale Form des dorischen Modus (2. Kirchenton). Ausführlich ↗

  • Hypolydisch Tonleiter

    Plagale Variante des lydischen Modus. Ausführlich ↗

  • Hypomixolydisch Tonleiter

    Plagale Variante des mixolydischen Modus. Ausführlich ↗

  • Hypophrygisch Tonleiter

    Plagale Form des phrygischen Modus (4. Kirchenton). Ausführlich ↗

I

  • Idée fixe Form

    Wiederkehrendes Hauptmotiv bei Berlioz. Ausführlich ↗

  • Idiophon Instrument

    Selbstklingendes Schlaginstrument. Ausführlich ↗

  • II-V-I Harmonik

    Kadenz aus Subdominantparallele, Dominante und Tonika; Grundbaustein der Jazzharmonik. Ausführlich ↗

  • Imbroglio Takt

    Rhythmisch verwirrende Satzweise, bei der Betonungen mehrerer Stimmen so verschoben werden, dass der Takt unklar erscheint. Ausführlich ↗

  • Imitation Form

    Nachahmung eines Motivs oder Themas in einer anderen Stimme. Ausführlich ↗

  • Imperativ Vortrag

    Befehlend, gebieterisch.

  • Imperfektion Notenwert

    In der Mensuralnotation die zweiteilige (statt dreiteilige) Geltung einer eigentlich perfekten Note. Ausführlich ↗

  • Impressionismus Geschichte

    Stilrichtung um 1900 mit Klangfarbenfokus. Ausführlich ↗

  • Impromptu Form

    Improvisatorisch wirkendes Charakterstück für Klavier. Ausführlich ↗

  • Improvisation Vortrag

    Spontane Tonschöpfung beim Musizieren. Ausführlich ↗

  • Incalzando Tempo

    Drängend, schneller werdend. Ausführlich ↗

  • Inflexion Vokal

    Tonhöhenwechsel im Psalmton. Ausführlich ↗

  • Inquieto Vortrag

    Unruhig, beunruhigt. Ausführlich ↗

  • Instrument Instrument

    Werkzeug zur Tonerzeugung. Ausführlich ↗

  • Instrumentalmusik Form

    Musik, die allein durch Instrumente ausgeführt wird, im Gegensatz zur Vokalmusik. Ausführlich ↗

  • Instrumentenkunde Theorie

    Wissenschaft von den Musikinstrumenten. Ausführlich ↗

  • Intavolierung Notation

    Übertragung einer Vokalmusik in Tabulatur. Ausführlich ↗

  • Interferenz Theorie

    Physikalische Überlagerung von Schallwellen, bei der sich Schwingungen verstärken oder auslöschen können. Ausführlich ↗

  • Interludium Form

    Zwischenspiel. Ausführlich ↗

  • Intermezzo Form

    Zwischenspiel zwischen Akten oder Sätzen. Ausführlich ↗

  • Interpretation Vortrag

    Künstlerische Deutung eines Werkes. Ausführlich ↗

  • Intervall Intervall

    Tonhöhenabstand zwischen zwei Tönen. Ausführlich ↗

  • Intervallumkehrung Intervall

    Der untere Ton wird eine Oktave höher gelegt. Terz wird Sexte, groß wird klein, Summe der Zahlen ist immer neun. Ausführlich ↗

  • Intonation Theorie

    Sauberkeit der Tonhöhe; auch Eröffnung des Choralvortrags. Ausführlich ↗

  • Intrada Form

    Festliches Eröffnungsstück, v. a. des 16. und 17. Jahrhunderts. Ausführlich ↗

  • Intrepido Vortrag

    „Unerschrocken“ – kühn, furchtlos im Vortrag. Ausführlich ↗

  • Introduktion Form

    Langsame Einleitung eines Satzes oder Werks. Ausführlich ↗

  • Introit Vokal

    Einleitungsgesang der Messe. Ausführlich ↗

  • Invention Form

    Zweistimmiges Klavierstück Bachs. Ausführlich ↗

  • Inventionshorn Blechbläser

    Naturhorn mit auswechselbaren Bögen (Inventionen), um 1750 verbessert, zum Umstimmen in verschiedene Tonarten. Ausführlich ↗

  • Invitatorium Vokal

    Antiphon, mit der im römischen Stundengebet die erste Nokturne (Matutin) eröffnet wird. Ausführlich ↗

  • Ionisch Tonleiter

    Kirchentonart auf C, identisch mit Dur. Ausführlich ↗

  • Irisch Vortrag

    Im Stil irischer Volksmusik.

  • Isorhythmie Geschichte

    Mittelalterliche Kompositionstechnik, bei der ein rhythmisches Muster unabhängig von der Melodie wiederholt wird (bes. Motetten des 14. Jh.). Ausführlich ↗

J

  • Jagdhorn Instrument

    Naturtonhorn ohne Ventile. Ausführlich ↗

  • Jagdmusik Geschichte

    Historische höfische Bläsermusik (v. a. Hörner), die Beginn, Ende und Erlegung des Wildes bei der Jagd musikalisch begleitete. Ausführlich ↗

  • Jaleo Form

    Spanischer Solotanz im 3/8-Takt mit typischem Kastagnettenrhythmus. Ausführlich ↗

  • Jambisch Theorie

    Iambisches Versmaß, kurz-lang. Ausführlich ↗

  • Janitscharenmusik Form

    Türkische Militärmusik mit Becken, Trommeln und Triangel; Vorbild der „alla turca“-Mode. Ausführlich ↗

  • Jarabe Form

    Mexikanischer Volkstanz aus zwei Teilen: instrumentale Einleitung, danach gesungener Teil. Ausführlich ↗

  • Jazz Form

    Afroamerikanische Musiktradition seit 1900. Ausführlich ↗

  • Jazzstandard Jazz

    Allgemein bekanntes Stück des Jazzrepertoires, das häufig als Improvisationsgrundlage dient. Ausführlich ↗

  • Jeté Streicher

    Geworfener, springender Bogen. Ausführlich ↗

  • Jeu Instrument

    Orgelregister; „Spiel“. Ausführlich ↗

  • Jig Form

    Schneller englisch-irischer Tanz, Vorläufer der Gigue. Ausführlich ↗

  • Jodeln Vokal

    Textloses Singen mit raschem Wechsel zwischen Brust- und Kopfstimme. Ausführlich ↗

  • Joik Vokal

    Traditioneller Gesang der Samen, der Personen, Tiere oder Landschaften vergegenwärtigt. Ausführlich ↗

  • Jongleur Vortrag

    Mittelalterlicher Spielmann. Ausführlich ↗

  • Jota Form

    Spanischer Volkstanz im Dreiertakt. Ausführlich ↗

  • Jubilus Vokal

    Melismatischer Schlussruf des Alleluja. Ausführlich ↗

  • Junctura Form

    Verbindungston bzw. melodische Fuge zweier Choralphrasen. Ausführlich ↗

K

  • Kabarettlied Form

    Kunstlied mit politisch-satirischem Text. Ausführlich ↗

  • Kadenz Harmonik

    Akkordfolge, die einen formalen Abschluss bildet. Ausführlich ↗

  • Kakophonie Theorie

    Misston, unschöner Zusammenklang. Ausführlich ↗

  • Kalamaika Form

    Ungarischer Volkstanz im 2/4-Takt, oft mit Gesang. Ausführlich ↗

  • Kalligraphie Notation

    Kunstvolle Notenschrift. Ausführlich ↗

  • Kammermusik Form

    Musik für kleine Besetzung. Ausführlich ↗

  • Kammeroper Form

    Oper für kleine Besetzung und kleinen Aufführungsrahmen. Ausführlich ↗

  • Kammersänger Vokal

    Ehrentitel für herausragende Opern- und Konzertsänger. Ausführlich ↗

  • Kammersinfonie Form

    Sinfonisches Werk für kleine, solistisch besetzte Instrumentalgruppe; Gattung u. a. durch Schönbergs Kammersymphonie (1906) geprägt. Ausführlich ↗

  • Kammerton Theorie

    Stimmton, heute a' = 440 Hz. Ausführlich ↗

  • Kanon Form

    Mehrstimmige Form, in der alle Stimmen dieselbe Melodie zeitversetzt ausführen. Ausführlich ↗

  • Kantate Form

    Mehrteilige Komposition für Soli, Chor und Orchester. Ausführlich ↗

  • Kantele Instrument

    Finnisches Zupfinstrument aus der Zither-Familie, zentral in der finnischen Volksmusik. Ausführlich ↗

  • Kantillation Vokal

    Halb gesungener, halb gesprochener liturgischer Vortrag heiliger Texte, etwa in Synagoge oder Kirche. Ausführlich ↗

  • Kantor Vokal

    Vorsteher der Kirchenmusik. Ausführlich ↗

  • Kanun Instrument

    Zitherartiges Zupfinstrument mit zahlreichen Saiten, verbreitet in der arabischen, türkischen und griechischen Musik. Ausführlich ↗

  • Kanzone Form

    Italienisches Strophenlied der Renaissance. Ausführlich ↗

  • Kapelle Geschichte

    Historisch ein Sänger- oder Instrumentalensemble an Kirchen und Fürstenhöfen; Ursprung des Begriffs „Kapellmeister“. Ausführlich ↗

  • Kapellmeister Vortrag

    Leiter einer Hofkapelle oder Oper. Ausführlich ↗

  • Kapotaster Instrument

    Capo, Klemme an der Gitarre. Ausführlich ↗

  • Kastagnetten Instrument

    Spanisches Klangholz-Schlaginstrument. Ausführlich ↗

  • Kastrat Stimme

    Sänger, dessen Knabenstimme durch Kastration erhalten blieb; Blütezeit im 17./18. Jahrhundert. Ausführlich ↗

  • Katharsis Theorie

    Reinigende Wirkung der Tragödie. Ausführlich ↗

  • Kehlgesang Vokal

    Spezielle Stimmgebung in der Volksmusik. Ausführlich ↗

  • Kehlkopf Vokal

    Stimmorgan; die schwingenden Stimmlippen erzeugen als „Polsterpfeife“ den Grundton der menschlichen Singstimme. Ausführlich ↗

  • Kehraus Form

    Bezeichnung für den letzten Tanz eines Tanzvergnügens. Ausführlich ↗

  • Kehrreim Form

    Refrain, wiederkehrender Liedteil. Ausführlich ↗

  • Kettentriller Verzierung

    Triller über mehrere benachbarte Töne. Ausführlich ↗

  • Kinderchor Vokal

    Chor aus Kindern und Jugendlichen. Ausführlich ↗

  • Kirchenjahr Form

    Liturgischer Zyklus mit musikalischen Festen. Ausführlich ↗

  • Kirchenkantate Form

    Kantate für den Gottesdienst. Ausführlich ↗

  • Kirchenkonzert Form

    Historische Bezeichnung für geistliche Konzertmusik in der Kirche, z. B. das barocke „Concerto da chiesa“. Ausführlich ↗

  • Kirchenton Tonleiter

    Modus der mittelalterlich-frühneuzeitlichen Musik.

  • Kirchentonart Tonleiter

    Modale Tonleiter aus dem Mittelalter. Ausführlich ↗

  • Kithara Instrument

    Antikes griechisches Zupfinstrument in Leierform. Ausführlich ↗

  • Klang Theorie

    Akustisch wahrnehmbare Tonempfindung. Ausführlich ↗

  • Klangfarbe Theorie

    Charakteristische Tonqualität. Ausführlich ↗

  • Klangfarbenmelodie Moderne

    Verteilung einer Linie auf wechselnde Klangfarben, sodass die Klangfarbe selbst melodisch wirkt (Schönberg). Ausführlich ↗

  • Klangfigur Theorie

    Durch Schwingung sichtbar gemachtes Muster (z. B. Sand auf schwingenden Platten), das die Knotenlinien der Tonerzeugung zeigt (Chladnische Klangfigur). Ausführlich ↗

  • Klangflächentechnik Form

    Schichtung von Klangflächen, z. B. bei Ligeti. Ausführlich ↗

  • Klanginstallation Moderne

    Orts- und situationsspezifisches Kunstwerk, bei dem Klang das charakterisierende Merkmal ist. Ausführlich ↗

  • Klappe Instrument

    Mechanische Tonregulierung am Blasinstrument. Ausführlich ↗

  • Klappenhorn Instrument

    Historisches Blechblasinstrument mit Klappen. Ausführlich ↗

  • Klappentrompete Blechbläser

    Historische Trompete mit Klappen für chromatische Töne (Weidinger, 1801); Vorläufer der Ventiltrompete. Ausführlich ↗

  • Klarinette Instrument

    Holzblasinstrument mit einfachem Rohrblatt und zylindrischer Bohrung. Ausführlich ↗

  • Klassik Geschichte

    Musikepoche zwischen 1750 und 1820. Ausführlich ↗

  • Klausel Form

    Schlussformel im Vokalsatz. Ausführlich ↗

  • Klaviatur Instrument

    Anordnung der Tasten am Tasteninstrument. Ausführlich ↗

  • Klavier Instrument

    Tasteninstrument mit Hammeranschlag. Ausführlich ↗

  • Klavierauszug Notation

    Bearbeitung einer Orchesterpartitur für Klavier. Ausführlich ↗

  • Klavierkonzert Form

    Solokonzert für Klavier und Orchester. Ausführlich ↗

  • Klavierschule Theorie

    Lehrwerk für Klavierspiel. Ausführlich ↗

  • Kleine Oktave Theorie

    Oktavbereich von c bis h. Ausführlich ↗

  • Kleine Sekunde 1 HT Intervall

    Ein Halbton, der engste Schritt des Systems — Grundlage jedes Leittons. Ausführlich ↗

  • Kleine Septime 10 HT Intervall

    Zehn Halbtöne. Sie macht aus dem Dur-Dreiklang den Dominantseptakkord. Ausführlich ↗

  • Kleine Sexte 8 HT Intervall

    Acht Halbtöne, die Umkehrung der großen Terz. Ausführlich ↗

  • Kleine Terz Intervall

    Intervall von drei Halbtönen. Ausführlich ↗

  • Kleine Trommel Instrument

    Snare mit Schnarrteppich. Ausführlich ↗

  • Klezmer Form

    Instrumentale Festmusik der osteuropäischen Juden, geprägt von Klarinette und Violine. Ausführlich ↗

  • Klingend Notation

    Im tatsächlichen Klang notiert. Ausführlich ↗

  • Klingende Register Instrument

    Orgelregister, die tatsächlich klingende Pfeifenreihen ansteuern, im Unterschied zu mechanischen Registern wie Koppeln. Ausführlich ↗

  • Klöppel Schlag

    Schlägel aus Holz oder Metall zum Anschlagen von Glocke, Pauke, Trommel oder anderen Schlaginstrumenten. Ausführlich ↗

  • Kniefiedel Instrument

    Volkstümliches Streichinstrument. Ausführlich ↗

  • Kodály-Handzeichen Solmisation

    Handformen für die Tonstufen; sie machen die Melodie im Raum sichtbar. Ausführlich ↗

  • Kolo Form

    Reigentanz der Süd- und Balkanslawen, häufig mit Gesang. Ausführlich ↗

  • Kolophonium Streicher

    Harz, mit dem die Bogenhaare eingerieben werden. Ausführlich ↗

  • Koloratur Verzierung

    Schnelle Verzierungsfolge im Gesang. Ausführlich ↗

  • Kolorieren Verzierung

    Improvisierte Ausschmückung einer Melodie mit figurativen Verzierungen, bes. in Orgelbearbeitungen des 15./16. Jh. Ausführlich ↗

  • Kombinationston Theorie

    Zusätzlich hörbarer Ton beim Zusammenklang zweier Töne, z. B. Differenzton. Ausführlich ↗

  • Komma Theorie

    Mikrointervall, etwa pythagoreisches Komma. Ausführlich ↗

  • Komplementärintervall Intervall

    Das Intervall, das ein gegebenes zur Oktave ergänzt — Quarte und Quinte etwa. Ausführlich ↗

  • Komposition Theorie

    Künstlerische Schöpfung eines Musikwerks. Ausführlich ↗

  • Kompositionstechnik Theorie

    Verfahren der musikalischen Gestaltung. Ausführlich ↗

  • Kompressor Moderne

    Effektgerät, das den Dynamikumfang eines Audiosignals durch Angleichen von Lautstärkeunterschieden verringert. Ausführlich ↗

  • Konduktenstil Geschichte

    Älterer mittelalterlicher Satzstil (Organum/Conductus), bei dem alle Stimmen denselben Text silbengleich gemeinsam vortragen. Ausführlich ↗

  • Konjunkt Theorie

    In Sekundschritten verlaufende Melodie. Ausführlich ↗

  • Konservatorium Theorie

    Musikhochschule. Ausführlich ↗

  • Konsonanz Theorie

    Wohlklingender Zusammenklang. Ausführlich ↗

  • Kontrabass Instrument

    Tiefstes Streichinstrument. Ausführlich ↗

  • Kontrabassklarinette Instrument

    Tiefste Klarinettenart. Ausführlich ↗

  • Kontrabasstuba Instrument

    Tiefste Tuba im Orchester. Ausführlich ↗

  • Kontrafagott Instrument

    Tiefes Doppelrohrblattinstrument unter dem Fagott. Ausführlich ↗

  • Kontraoktave Theorie

    Oktavbereich vom Kontra-C bis zum Kontra-H (C₁–H₁). Ausführlich ↗

  • Kontrapunkt Form

    Lehre und Technik der Führung selbständiger Stimmen gegeneinander. Ausführlich ↗

  • Kontrasubjekt Form

    Gleichbleibende Gegenstimme zum Fugenthema. Ausführlich ↗

  • Kontratenor Stimme

    Mittelalterliche Stimme zwischen Tenor und Discantus. Ausführlich ↗

  • Kontretanz Form

    Französischer Reihentanz. Ausführlich ↗

  • Konzert Form

    Werk für Soloinstrument(e) und Orchester; auch öffentliche Musikaufführung. Ausführlich ↗

  • Konzertant Vortrag

    Konzertierend, virtuos. Ausführlich ↗

  • Konzertarie Vokal

    Eigenständige, konzertant angelegte Arie außerhalb einer Oper oder eines größeren Werks. Ausführlich ↗

  • Konzertmeister Instrument

    Erster Geiger des Orchesters. Ausführlich ↗

  • Konzertsaal Form

    Aufführungsraum für klassische Musik. Ausführlich ↗

  • Kopfsatz Form

    Erster Satz eines Zyklus. Ausführlich ↗

  • Kopfstimme Vokal

    Hohes Stimmregister mit Resonanz im Kopfbereich. Ausführlich ↗

  • Kopfstück Instrument

    Oberer Teil von Querflöte bzw. Oboe mit Mundloch bzw. Rohrblattaufnahme. Ausführlich ↗

  • Kora Instrument

    Westafrikanische Stegharfe mit meist 21 Saiten und Kalebassen-Resonator. Ausführlich ↗

  • Kornett Instrument

    Konisches Blechblasinstrument mit Ventilen. Ausführlich ↗

  • Korrepetitor Vortrag

    Pianist, der mit Sängern Partien einstudiert und sie begleitet. Ausführlich ↗

  • Kotillon Form

    Geselliger Rundtanz aus Frankreich mit wechselnden Figuren, oft als Ballabschluss getanzt. Ausführlich ↗

  • Koto Instrument

    Japanische Wölbbrettzither mit meist 13 Saiten und beweglichen Stegen. Ausführlich ↗

  • Kraft Vortrag

    Energievoll, kräftig. Ausführlich ↗

  • Krakowiak Form

    Polnischer Tanz im 2/4-Takt. Ausführlich ↗

  • Krebskanon Form

    Kanon, dessen Folgestimme die Melodie rückwärts ausführt. Ausführlich ↗

  • Krebsumkehrung Form

    Krebs und Umkehrung gleichzeitig. Ausführlich ↗

  • Kreuz ♯ Notation

    Erhöhungszeichen ♯ um Halbton. Ausführlich ↗

  • Kreuztonart Tonart

    Tonart mit Kreuzen als Vorzeichen. Ausführlich ↗

  • Krummbogen Blechbläser

    Auswechselbares gebogenes Rohrstück zum Umstimmen von Naturhorn oder Naturtrompete in eine andere Tonart. Ausführlich ↗

  • Krummhorn Instrument

    Renaissance-Doppelrohrblattinstrument mit Kapsel. Ausführlich ↗

  • Kuhreigen Form

    Schweizer Hirtenmelodie zum Anlocken des Viehs (Ranz des vaches). Ausführlich ↗

  • Kujawiak Form

    Polnischer Volkstanz im Dreiertakt. Ausführlich ↗

  • Kunststopf Blechbläser

    Hornton, halb gestopft. Ausführlich ↗

  • Kuriositäten Form

    Spielerische Charakterstücke.

  • Kurrende Geschichte

    Historischer Schülerchor, der gegen Gaben geistliche Lieder auf der Straße sang, etwa Vorläufer des Thomanerchors. Ausführlich ↗

  • Kurze Oktave Instrument

    Platzsparende Tastenanordnung in der tiefsten Oktave alter Tasteninstrumente. Ausführlich ↗

  • Kyrie Vokal

    Erster Teil des Ordinariums. Ausführlich ↗

L

  • L'istesso tempo Tempo

    Dasselbe Tempo – der Grundschlag bleibt bei Taktwechsel gleich. Ausführlich ↗

  • La Solmisation

    Sechste Silbe der Solmisation. Ausführlich ↗

  • Labialpfeife Instrument

    Orgel-/Flötenpfeife, deren Ton durch einen Luftstrom entsteht, der gegen eine scharfe Kante geblasen wird; auch Lippenpfeife genannt. Ausführlich ↗

  • Labium Instrument

    Die „Lippen“ am Aufschnitt einer Labialpfeife, zwischen denen der Luftstrom zum Klingen gebracht wird. Ausführlich ↗

  • Lage Streicher

    Position der Greifhand auf dem Griffbrett. Ausführlich ↗

  • Lagenwechsel Streicher

    Wechsel der Greifhandposition. Ausführlich ↗

  • Lamentabile Vortrag

    Klagend, jammervoll. Ausführlich ↗

  • Lamentation Vokal

    Vertonung der Klagelieder Jeremias für die Karwoche. Ausführlich ↗

  • Lamento Form

    Klagestück mit absteigender Bassfigur. Ausführlich ↗

  • Ländler Form

    Österreichischer Volkstanz im 3/4-Takt. Ausführlich ↗

  • Largamente Tempo

    Breit, ausgedehnt. Ausführlich ↗

  • Larghetto Tempo

    Etwas weniger breit als Largo. Ausführlich ↗

  • Larghissimo Tempo

    Äußerst breit und langsam, langsamer als Largo. Ausführlich ↗

  • Largo Tempo

    Sehr breit, langsam. Ausführlich ↗

  • Larigot Instrument

    Orgelregister als Quinte 1 1/3 Fuß, benannt nach einem alten französischen Schnabelflöten-Instrument. Ausführlich ↗

  • Latein Vokal

    Sakralsprache der Westkirche. Ausführlich ↗

  • Lauda Vokal

    Italienischer geistlicher Lobgesang in der Volkssprache (13.–16. Jahrhundert). Ausführlich ↗

  • Laute Instrument

    Knickhalsige Zupflaute mit Bünden. Ausführlich ↗

  • Lautenist Instrument

    Spieler der Laute. Ausführlich ↗

  • Lautenzug Instrument

    Historische Registriervorrichtung an Cembalo oder Klavier, die dem Ton einen lautenartig gedämpften Klang verlieh. Ausführlich ↗

  • Leadsheet Notation

    Notenblatt mit Melodie und Akkordsymbolen als Spielgrundlage in Jazz und Pop. Ausführlich ↗

  • Lebhaft Tempo

    Bewegt, schnell, schwungvoll. Ausführlich ↗

  • Leere Saite Streicher

    Ungegriffene, frei schwingende Saite. Ausführlich ↗

  • Legato Artikulation

    Gebunden: Töne ohne hörbare Lücke aneinandergereiht. Ausführlich ↗

  • Legatobogen Notation

    Bogen, der Töne zu Legato verbindet. Ausführlich ↗

  • Legende Form

    Instrumentalstück episch-lyrischen Charakters, dessen Text oder Programm eine Heiligenlegende zum Vorbild hat. Ausführlich ↗

  • Leggero Vortrag

    Leicht, schwerelos. Ausführlich ↗

  • Leichter Taktteil Takt

    Unbetonter Teil eines Taktes im Gegensatz zum schweren Taktteil; älter auch „schlechter Taktteil“. Ausführlich ↗

  • Leidenschaftlich Vortrag

    Mit großer Empfindung, appassionato. Ausführlich ↗

  • Leier Instrument

    Antikes Saiteninstrument. Ausführlich ↗

  • Leise Dynamik

    Schwach, piano. Ausführlich ↗

  • Leitakkorde Harmonik

    Dissonierende Akkorde (z. B. Septakkord, verminderter Dreiklang), die nach Auflösung in einen konsonanten Klang verlangen. Ausführlich ↗

  • Leiteinleitend Harmonik

    Mit Leitton beginnend.

  • Leitereigen Harmonik

    Töne oder Akkorde, die ausschließlich aus den Stufen der jeweiligen Tonleiter gebildet sind; Gegenteil: leiterfremd. Ausführlich ↗

  • Leiterfremd Harmonik

    Töne oder Akkorde außerhalb der diatonischen Tonleiter einer Tonart, meist durch chromatische Veränderung entstanden. Ausführlich ↗

  • Leiterton Theorie

    Halbton vor der Tonika, Leitton. Ausführlich ↗

  • Leitmotiv Form

    Wiederkehrendes Motiv, das eine Person, Idee oder Situation kennzeichnet (Wagner). Ausführlich ↗

  • Leitton Harmonik

    Ton, der mit einem Halbtonschritt zu einem Zielton strebt, v. a. die 7. Stufe zur Tonika. Ausführlich ↗

  • Leittonwechselklang Harmonik

    Akkord, der entsteht, wenn in Dur der Grundton einen Halbton abwärts, in Moll die Quinte einen Halbton aufwärts rückt (C-Dur → e-Moll). Ausführlich ↗

  • Lentando Tempo

    Allmählich langsamer werdend. Ausführlich ↗

  • Lentissimo Tempo

    Äußerst langsam, Steigerungsform von Lento. Ausführlich ↗

  • Lento Tempo

    Langsam, ruhig. Ausführlich ↗

  • LFO Moderne

    Niederfrequenzoszillator zur zyklischen Modulation von Klangparametern wie Tonhöhe oder Lautstärke. Ausführlich ↗

  • Libretto Form

    Textbuch einer Oper. Ausführlich ↗

  • Lick Jazz

    Kurze, einprägsame melodische Phrase, die beim Improvisieren eingesetzt wird. Ausführlich ↗

  • Lied Vokal

    Sängstück mit Strophen. Ausführlich ↗

  • Lied ohne Worte Form

    Liedhaftes Klavierstück ohne Text (Mendelssohn). Ausführlich ↗

  • Liedertafel Vokal

    Männergesangverein des 19. Jahrhunderts (erste 1809 von Zelter gegründet). Ausführlich ↗

  • Liederzyklus Form

    Zusammenhängende Folge von Liedern. Ausführlich ↗

  • Liegeton Theorie

    Lang ausgehaltener, liegen bleibender Ton. Ausführlich ↗

  • Ligatur Notation

    Verbundener Notenkomplex der Mensuralnotation. Ausführlich ↗

  • Linke Hand Notation

    Bezeichnung der unteren Klavierstimme. Ausführlich ↗

  • Liturgie Vokal

    Gottesdienstliche Ordnung. Ausführlich ↗

  • Live-Elektronik Moderne

    Elektroakustische Musik, deren Klangerzeugung in Echtzeit während der Aufführung geschieht. Ausführlich ↗

  • Loco Notation

    „An der Stelle“ – hebt eine vorangehende Oktavierung auf. Ausführlich ↗

  • Locrian Tonleiter

    Englisch für lokrisch.

  • Lokrisch Tonleiter

    Modus auf H mit verminderter Quinte. Ausführlich ↗

  • Longa Notenwert

    Mensuralnote, doppelt oder dreifach so lang wie die Brevis. Ausführlich ↗

  • Longitudinalschwingungen Theorie

    Längsschwingungen, z. B. von Luftsäulen in Blasinstrumenten oder in Längsrichtung gestrichenen Saiten; Gegensatz: Transversalschwingungen. Ausführlich ↗

  • Loop Moderne

    Wiederholt abgespielte, in sich geschlossene musikalische Sequenz. Ausführlich ↗

  • Loure Form

    Langsamer französischer Tanz im 6/4-Takt.

  • Louré Artikulation

    Mehrere Töne in einem Bogenstrich, jeder leicht angestoßen. Ausführlich ↗

  • Lugubre Vortrag

    Vortragsbezeichnung: traurig, klagend, meist in langsamem Zeitmaß. Ausführlich ↗

  • Lullaby Vokal

    Wiegenlied. Ausführlich ↗

  • Lunga Notation

    „Lang“, besonders lange Fermate. Ausführlich ↗

  • Lusingando Vortrag

    Schmeichelnd. Ausführlich ↗

  • Lustig Vortrag

    Heiter, fröhlich. Ausführlich ↗

  • Lutheran Vokal

    Im Stil lutherischer Kirchenmusik. Ausführlich ↗

  • Lydisch Tonleiter

    Dur mit erhöhter vierter Stufe; klingt offen und weit. Ausführlich ↗

  • Lyrik Form

    Liedhafte, gefühlvolle Charakteristik. Ausführlich ↗

M

  • Madrigal Form

    Mehrstimmiges Vokalstück der Renaissance. Ausführlich ↗

  • Madrigalismus Form

    Tonmalerische Wortdarstellung im Madrigal. Ausführlich ↗

  • Maestoso Vortrag

    Majestätisch, würdevoll. Ausführlich ↗

  • Maestro Vortrag

    Meister, Dirigent. Ausführlich ↗

  • Magazinbalg Instrument

    Balg in Orgel oder Harmonium, der nicht selbst Wind erzeugt, sondern nur als Windspeicher dient. Ausführlich ↗

  • Maggiore Tonart

    Italienisch für Dur. Ausführlich ↗

  • Magnificat Vokal

    Lobgesang Marias (Lk 1,46–55), Teil der Vesper. Ausführlich ↗

  • Major Tonart

    Englisch für Dur.

  • Mambo Form

    Kubanischer Tanz mit synkopiertem Rhythmus. Ausführlich ↗

  • Mancando Dynamik

    Abnehmend, schwindend. Ausführlich ↗

  • Mandoline Instrument

    Kleines Zupfinstrument mit gewölbtem Korpus. Ausführlich ↗

  • Mandora Instrument

    Kleine Lautenart mit kürzerem Hals, weniger Bünden und weniger Saiten als die große Laute. Ausführlich ↗

  • Manierismus Geschichte

    Stil zwischen Renaissance und Barock. Ausführlich ↗

  • Mano Vortrag

    Italienisch „Hand“; mano destra (rechte Hand) und mano sinistra (linke Hand) bezeichnen in Klaviernoten die auszuführende Hand. Ausführlich ↗

  • Manual Instrument

    Mit den Händen gespielte Klaviatur der Orgel. Ausführlich ↗

  • Manualiter Instrument

    Anweisung für Orgelstücke, die nur mit den Manualen, also ohne Pedal, gespielt werden sollen. Ausführlich ↗

  • Maqam Tonleiter

    Melodiemodell der arabischen, persischen und türkischen Musik mit festgelegter Tonleiter und typischen Wendungen. Ausführlich ↗

  • Marcato Artikulation

    Stark betont, jeden Ton hervorgehoben. Ausführlich ↗

  • Marcia Form

    Italienisch für Marsch.

  • Mariachi Form

    Mexikanisches Ensemble und Musikstil mit Violinen, Trompeten, Gitarren und Gesang. Ausführlich ↗

  • Marimba Instrument

    Stabspiel mit Holzplatten und Resonanzröhren, tiefer und weicher als das Xylophon. Ausführlich ↗

  • Marsch Form

    Schreitende Musik im 4/4- oder 2/4-Takt. Ausführlich ↗

  • Martelé Streicher

    „Gehämmerter“ Strich mit schnellem Bogenstopp. Ausführlich ↗

  • Martellato Artikulation

    Gehämmert, mit scharfem Anschlag oder Bogenansatz. Ausführlich ↗

  • Martellement Verzierung

    Verzierung auf der Harfe durch wiederholtes Anschlagen eines Tons auf zwei Saiten; in älterer Klaviermusik auch Bezeichnung für den Mordent. Ausführlich ↗

  • Marziale Vortrag

    Kriegerisch, marschmäßig. Ausführlich ↗

  • Masque Form

    Englisches höfisches Maskenspiel mit Musik, Tanz und Dichtung (16./17. Jahrhundert). Ausführlich ↗

  • Mässig Tempo

    Mässig schnell, moderato. Ausführlich ↗

  • Mastering Moderne

    Technische Endbearbeitung einer Tonaufnahme als letzter Schritt vor der Veröffentlichung. Ausführlich ↗

  • Maultrommel Instrument

    Instrument mit federnder Metallzunge; die Mundhöhle formt den Klang. Ausführlich ↗

  • Maxima Notation

    Größter Mensuralnotenwert, doppelte Longa. Ausführlich ↗

  • Mazurka Form

    Polnischer Tanz im Dreiertakt mit Betonung auf der zweiten oder dritten Zählzeit. Ausführlich ↗

  • Mediante Harmonik

    Dritte Stufe, Mediant zur Tonika. Ausführlich ↗

  • Mehrchörig Form

    Stilrichtung mit mehreren Klangkörpern. Ausführlich ↗

  • Mehrstimmig Form

    Mit mehreren gleichzeitigen Stimmen. Ausführlich ↗

  • Meistersinger Vokal

    Bürgerliche Liederdichter und -sänger in deutschen Städten des 15./16. Jahrhunderts. Ausführlich ↗

  • Mela Tonleiter

    Grundskala der südindischen Karnatik. Ausführlich ↗

  • Melisma Vokal

    Mehrere Noten auf einer Silbe. Ausführlich ↗

  • Mellophon Instrument

    F-Horn der Marschkapelle. Ausführlich ↗

  • Melodie Theorie

    Folge von Tönen mit musikalischem Sinn. Ausführlich ↗

  • Melodik Theorie

    Lehre vom Melodiebau. Ausführlich ↗

  • Melodisch Moll aufwärts Tonleiter

    Sechste und siebte Stufe erhöht, damit die Melodie glatt zum Grundton läuft; abwärts gilt die natürliche Form.

  • Melodisches Moll Tonleiter

    Moll mit erhöhter sechster und siebter Stufe aufwärts. Ausführlich ↗

  • Melodrama Form

    Gesprochener Text zu Musikbegleitung. Ausführlich ↗

  • Membranophon Instrument

    Instrument, bei dem eine gespannte Membran den Ton erzeugt, etwa Trommeln (Hornbostel-Sachs). Ausführlich ↗

  • Meno mosso Tempo

    „Weniger bewegt“ — ab hier langsamer als zuvor. Ausführlich ↗

  • Mensur Notation

    Verhältnis der Notenwerte in der Mensuralnotation. Ausführlich ↗

  • Mensural-Notation Notation

    Notenschrift der mehrstimmigen Musik vom späten 13. bis ins frühe 17. Jahrhundert. Ausführlich ↗

  • Mensuralmusik Notation

    Mehrstimmige Musik mit exakt bestimmten Notenwerten, wie sie vom 13. bis 16. Jahrhundert notiert wurde.

  • Menuett Form

    Französischer Tanz im 3/4-Takt; Satz von Suite, Sinfonie und Sonate. Ausführlich ↗

  • Messa di voce Vokal

    Anschwellen und Abnehmen eines gehaltenen Tones. Ausführlich ↗

  • Messe Vokal

    Liturgisches Hauptwerk der katholischen Kirche. Ausführlich ↗

  • Mesto Vortrag

    Traurig. Ausführlich ↗

  • Metrik Theorie

    Lehre vom Takt- und Versmaß. Ausführlich ↗

  • Metronom Theorie

    Taktmessgerät nach Mälzel kalibriert. Ausführlich ↗

  • Metronomangabe ♩ = 120 Tempo

    Tempoangabe in Schlägen pro Minute, bezogen auf einen Notenwert. Ausführlich ↗

  • Metrum Takt

    Ordnung von betonten und unbetonten Zählzeiten. Ausführlich ↗

  • Mezza voce m. v. Dynamik

    Mit halber Stimme, gedämpft. Ausführlich ↗

  • Mezzo staccato Artikulation

    Punkte unter einem Bogen: getragen, aber leicht getrennt. Ausführlich ↗

  • Mezzoforte Dynamik

    Mittlere Lautstärke, Symbol mf. Ausführlich ↗

  • Mezzopiano mp Dynamik

    Halbleise — zwischen Piano und Mezzoforte. Ausführlich ↗

  • Mezzosopran Stimme

    Mittlere Frauenstimme. Ausführlich ↗

  • Mi Solmisation

    Dritte Silbe der Solmisation. Ausführlich ↗

  • MIDI Moderne

    Industriestandard zum Austausch musikalischer Steuerinformationen zwischen elektronischen Instrumenten. Ausführlich ↗

  • Mikrotonale Musik Moderne

    Musik mit Intervallen kleiner als ein Halbton, etwa Viertel- oder Sechsteltönen. Ausführlich ↗

  • Militärtrommel Instrument

    Schnarrtrommel mit gespanntem Teppich. Ausführlich ↗

  • Minaccevole Vortrag

    „Drohend“ – Vortragsbezeichnung für einen stark akzentuierten, bedrohlich wirkenden Ausdruck. Ausführlich ↗

  • Minima Notenwert

    Historischer Notenwert der Mensuralnotation, entspricht etwa der heutigen halben Note. Ausführlich ↗

  • Minimal Music Moderne

    Repetitiver Musikstil seit den 1960ern. Ausführlich ↗

  • Minnesang Vokal

    Hochmittelalterliche deutsche Liebeslyrik. Ausführlich ↗

  • Minor Tonart

    Englisch für Moll.

  • Minore Tonart

    Bezeichnet einen Mollabschnitt in einem sonst dur-geprägten Satz, etwa in Variationen oder Tänzen. Ausführlich ↗

  • Minstrel Geschichte

    Fahrender Berufsmusiker und Spielmann des Mittelalters.

  • Mirliton Instrument

    Membran-Klangfärber, Kazoo. Ausführlich ↗

  • Miserere Vokal

    Vertonung des Bußpsalms „Miserere mei, Deus“ (Psalm 51), bekannt u. a. durch Allegris Fassung. Ausführlich ↗

  • Missa solemnis Vokal

    Feierliche, groß angelegte Messvertonung. Ausführlich ↗

  • Misura Notation

    Italienisch für Takt.

  • Mittelstimmen Stimme

    Innere Stimmen eines mehrstimmigen Satzes zwischen Ober- und Unterstimme, z. B. Alt und Tenor. Ausführlich ↗

  • Mixolydisch Tonleiter

    Dur mit erniedrigter siebter Stufe. Ohne Leitton zielt die Kadenz nicht — der Klang von Folk und Rock. Ausführlich ↗

  • Mixtur Instrument

    Orgelregister mit mehreren Pfeifen pro Taste, das Obertöne verstärkt. Ausführlich ↗

  • Modal Jazz Jazz

    Jazz, der über lange Abschnitte auf Modi statt auf schnellen Akkordwechseln improvisiert (Miles Davis, „Kind of Blue“). Ausführlich ↗

  • Moderato Tempo

    Gemäßigtes Tempo. Ausführlich ↗

  • Modulation Harmonik

    Wechsel der Tonart innerhalb eines Stückes. Ausführlich ↗

  • Modus Tonleiter

    Tonleitertyp bzw. Kirchentonart; in der Mensuralnotation auch das Verhältnis von Longa zu Brevis. Ausführlich ↗

  • Moll Tonart

    Tongeschlecht mit kleiner Terz über dem Grundton. Ausführlich ↗

  • Molldreiklang Akkord

    Grundton, kleine Terz, reine Quinte. Vom Dur unterscheidet ihn ein einziger Halbton. Ausführlich ↗

  • Molto Vortrag

    „Sehr“, verstärkt das Tempo- oder Vortragswort. Ausführlich ↗

  • Moment musical Form

    Kurzes, lyrisches Klavierstück (Schubert). Ausführlich ↗

  • Monochord Instrument

    Instrument mit einer Saite zur Bestimmung von Intervallverhältnissen. Ausführlich ↗

  • Monodie Form

    Begleiteter Sologesang um 1600. Ausführlich ↗

  • Monophonie Form

    Einstimmige Musik. Ausführlich ↗

  • Mordent Verzierung

    Schneller Wechsel mit unterer Nebennote. Ausführlich ↗

  • Morendo mor. Dynamik

    Ersterbend: zugleich leiser und langsamer werden. Ausführlich ↗

  • Mosso Tempo

    Bewegt, schnell. Ausführlich ↗

  • Motette Form

    Mehrstimmiges Vokalwerk auf liturgischem Text. Ausführlich ↗

  • Motiv Form

    Kleinste sinntragende musikalische Einheit. Ausführlich ↗

  • Motivisch-thematische Arbeit Form

    Verarbeitung des Themas durch Motive. Ausführlich ↗

  • Motorische Rhythmik Form

    Mechanisch durchlaufender Rhythmus. Ausführlich ↗

  • Mozarabischer Gesang Geschichte

    Liturgischer Gesang der Christen im mittelalterlichen Spanien, dem gallikanischen näher als dem römischen Ritus. Ausführlich ↗

  • Multiphonics Moderne

    Griff- oder Blastechniken, mit denen ein Instrument mehr als einen Ton gleichzeitig erzeugt. Ausführlich ↗

  • Mundharmonika Instrument

    Kleines Blasinstrument mit durchschlagenden Metallzungen.

  • Mundloch Instrument

    Öffnung am Kopfstück der Querflöte, über die der Luftstrom geblasen wird; auch Anblasloch. Ausführlich ↗

  • Mundstück Instrument

    Anblasvorrichtung des Blasinstruments. Ausführlich ↗

  • Muñeira Form

    Galicischer Tanz im 2/4-Takt mit mäßig schneller Bewegung, oft mit Kastagnetten begleitet. Ausführlich ↗

  • Murky Form

    Klavierstil des 18. Jahrhunderts mit durchgehend gebrochenen Oktaven im Bass als Begleitfigur. Ausführlich ↗

  • Musette Form

    Französischer Tanz mit Dudelsackimitation. Ausführlich ↗

  • Musica ficta Theorie

    Mittelalterliche Praxis, Töne unnotiert zu erhöhen oder zu erniedrigen — so kam der Leitton in die modalen Sätze. Ausführlich ↗

  • Musica reservata Geschichte

    Stil mit textbezogener Verfeinerung der Spätrenaissance. Ausführlich ↗

  • Musical Form

    Unterhaltendes Bühnenwerk mit Gesang, Tanz und gesprochenen Dialogen (Broadway, West End). Ausführlich ↗

  • Musikalische Ästhetik Theorie

    Philosophische Lehre vom musikalisch Schönen, abgegrenzt von Musiktheorie und Akustik. Ausführlich ↗

  • Musikkritik Geschichte

    Fachliche Beurteilung von Musik und Aufführungen, vermittelt zwischen Werk, Interpretation und Publikum. Ausführlich ↗

  • Musique concrète Moderne

    Musik aus aufgenommenen Geräuschen. Ausführlich ↗

  • Muta Vortrag

    Spielanweisung für Blas- oder Schlaginstrumente, die Stimmung zu wechseln, z. B. bei Pauken oder Hörnern. Ausführlich ↗

  • Mutation Solmisation

    Übergang von einem Hexachord ins andere durch Umdeutung eines Tones in der Solmisation. Ausführlich ↗

  • Mysterienspiel Geschichte

    Mittelalterliches geistliches Schauspiel mit Musik über biblische Stoffe, zuerst in Kirchen, später auf Marktplätzen aufgeführt. Ausführlich ↗

N

  • Nachdenklich Vortrag

    Sinnierend, in sich gekehrt. Ausführlich ↗

  • Nachhall Moderne

    Kontinuierliche Reflexionen von Schallwellen in einem Raum, im Unterschied zum diskreten Echo. Ausführlich ↗

  • Nachklang Theorie

    Verbleibender Klang nach Tonende. Ausführlich ↗

  • Nachsatz Form

    Zweiter Teil einer Periode, der den Vordersatz beantwortet. Ausführlich ↗

  • Nachschlag Verzierung

    Triller- oder Verzierungsende. Ausführlich ↗

  • Nachspiel Form

    Postludium, abschließendes Stück. Ausführlich ↗

  • Nachtanz Form

    Schneller Tanz im Dreiertakt, der einem geradtaktigen Vortanz folgt. Ausführlich ↗

  • Nachthorn Instrument

    Gedecktes Orgelregister mit flötenartigem, hornähnlichem Klang, das Grundton und Oberton betont. Ausführlich ↗

  • Nachtstück Form

    Notturno für Klavier. Ausführlich ↗

  • Nasat Instrument

    Orgelregister als Quinte (2⅔ Fuß) mit nasalem Klangcharakter, offen oder gedeckt gebaut. Ausführlich ↗

  • Näseln Vokal

    Gesangsfehler, bei dem zu viel Luft durch die Nase entweicht und der Ton nasal klingt. Ausführlich ↗

  • Naturhorn Instrument

    Ventilloses Horn der Frühklassik. Ausführlich ↗

  • Natürliches Moll Tonleiter

    Äolische Mollskala. Ausführlich ↗

  • Naturtöne Theorie

    Die auf einem ventillosen Blasinstrument spielbaren Töne der Obertonreihe. Ausführlich ↗

  • Naturtonleiter Tonleiter

    Obertonreihe als Skala. Ausführlich ↗

  • Naturtrompete Instrument

    Trompete ohne Ventile, auf die Naturtöne beschränkt. Ausführlich ↗

  • Neapolitanische Schule Geschichte

    Opernkomponisten des 18. Jahrhunderts aus Neapel, etwa A. Scarlatti und Pergolesi. Ausführlich ↗

  • Neapolitanischer Sextakkord N6 Akkord

    Durdreiklang auf der erniedrigten zweiten Stufe, meist in erster Umkehrung, vor der Dominante. Ausführlich ↗

  • Nebendominante Harmonik

    Dominante einer anderen Stufe als der Tonika.

  • Nebennoten Verzierung

    Obere oder untere Sekunde eines Haupttons in Verzierungen wie Triller, Mordent oder Doppelschlag.

  • Nebenthema Form

    Zweites, kontrastierendes Thema eines Sonatensatzes. Ausführlich ↗

  • Nebentonart Tonart

    Mit der Haupttonart eines Stücks eng verwandte Tonart, z. B. Paralleltonart oder Dominanttonart. Ausführlich ↗

  • Negligente Vortrag

    Vortragsbezeichnung „nachlässig“ – locker, ohne Anstrengung oder Betonung zu spielen. Ausführlich ↗

  • Neoklassizismus Geschichte

    Stilrichtung nach 1920 mit Rückgriff auf alte Formen. Ausführlich ↗

  • Neudeutsche Schule Geschichte

    Komponistenkreis um Liszt und Wagner; Programmmusik und Musikdrama. Ausführlich ↗

  • Neue Einfachheit Moderne

    Kompositionshaltung der Neuen Musik seit den 1970ern, die emotionale Verständlichkeit und traditionelle Elemente betont. Ausführlich ↗

  • Neue Musik Moderne

    Sammelbegriff für die avancierte Kunstmusik seit etwa 1910. Ausführlich ↗

  • Neume Notation

    Frühes Notenzeichen über lateinischem Text. Ausführlich ↗

  • Neunachteltakt 9/8 Takt

    Neun Achtel je Takt in drei Dreiergruppen. Ausführlich ↗

  • Niederländische Schule Geschichte

    Franko-flämische Komponisten des 15./16. Jahrhunderts, etwa Ockeghem, Josquin und Lasso. Ausführlich ↗

  • Niederschlag Schlag

    Der abwärtsgerichtete Dirigierschlag, der den betonten Taktteil markiert; Gegenstück zum Auftakt. Ausführlich ↗

  • Niente Dynamik

    Nichts, ins Nichts verklingen. Ausführlich ↗

  • Nobile Vortrag

    Edel, würdevoll. Ausführlich ↗

  • Nocturne Form

    Lyrisches Charakterstück für Klavier (Field, Chopin).

  • Non legato Artikulation

    Weder gebunden noch gestoßen — Töne leicht voneinander getrennt. Ausführlich ↗

  • None 9 Intervall

    Intervall einer Sekunde plus Oktave. Ausführlich ↗

  • Nonenakkord ⁹ Akkord

    Akkord mit hinzugefügter None. Ausführlich ↗

  • Nonett Form

    Komposition für neun Instrumente. Ausführlich ↗

  • Nota contra notam Theorie

    „Note gegen Note“ – die einfachste Form des Kontrapunkts, bei der alle Stimmen im gleichen Rhythmus verlaufen. Ausführlich ↗

  • Notation Notation

    System zur schriftlichen Tonfixierung. Ausführlich ↗

  • Note Notation

    Schriftzeichen für einen Ton. Ausführlich ↗

  • Notenfähnchen Notation

    Fähnchen am Notenhals. Ausführlich ↗

  • Notenhals Notation

    Senkrechter Strich an Notenkopf. Ausführlich ↗

  • Notenkopf Notation

    Ovaler Hauptteil der Note, dessen Lage die Tonhöhe anzeigt. Ausführlich ↗

  • Notenlinien Notation

    Liniensystem zur Tonhöhenfixierung. Ausführlich ↗

  • Notenname Notation

    Buchstabenname eines Tones. Ausführlich ↗

  • Notenpult Notation

    Ständer für Noten. Ausführlich ↗

  • Notenschlüssel Notation

    Zeichen zur Festlegung des Tonbezugs. Ausführlich ↗

  • Notensystem Notation

    Der Inbegriff aller Notationszeichen: Notenlinien, Noten, Schlüssel, Versetzungszeichen, Pausen und Vortragszeichen.

  • Notenwert Notation

    Dauer eines Notenzeichens. Ausführlich ↗

  • Notturno Form

    „Nachtstück“; im 18. Jahrhundert serenadenartiges Werk für kleine Besetzung.

  • Novellette Form

    Erzählend angelegtes Klavierstück (Schumann). Ausführlich ↗

O

  • Obbligato Vortrag

    Unentbehrlich, soloartig. Ausführlich ↗

  • Oberlabium Instrument

    Die obere Kante der Aufschnittöffnung einer Orgel- bzw. Labialpfeife (Gegenstück zum Unterlabium). Ausführlich ↗

  • Oberstimme Form

    Höchste Stimme im Satz. Ausführlich ↗

  • Obertonreihe Theorie

    Reihe der ganzzahligen Teiltöne. Ausführlich ↗

  • Oberwerk Instrument

    Orgelwerk oberhalb des Hauptwerks. Ausführlich ↗

  • Oboe Instrument

    Doppelrohrblattinstrument in Sopranlage. Ausführlich ↗

  • Oboe da caccia Instrument

    Tiefe barocke Oboe in Tenorlage. Ausführlich ↗

  • Offbeat Takt

    Betonung zwischen den Zählzeiten, also auf den unbetonten Taktteilen. Ausführlich ↗

  • Offen Instrument

    Orgelregister, dessen Pfeifen oben nicht verschlossen sind – Gegensatz: gedackt. Ausführlich ↗

  • Offertorium Vokal

    Gesang der Messe während der Gabenbereitung. Ausführlich ↗

  • Oktave Intervall

    Intervall von 12 Halbtönen. Ausführlich ↗

  • Oktavparallelen Harmonik

    Im strengen Satz verbotene parallele Oktaven zwischen zwei Stimmen. Ausführlich ↗

  • Oktavschlüssel Notation

    Schlüssel mit kleiner 8, oktaviert. Ausführlich ↗

  • Oktett Form

    Werk für acht Spieler. Ausführlich ↗

  • Ondes Martenot Instrument

    Elektronisches Instrument von Maurice Martenot (1928) mit Tastatur und Zugband für gleitende Töne. Ausführlich ↗

  • Oper Form

    Bühnenwerk mit durchgehender Musik. Ausführlich ↗

  • Opera buffa Form

    Komische italienische Oper. Ausführlich ↗

  • Opera semiseria Form

    „Halbernste“ Oper: ernste Handlung mit einzelnen komischen Szenen. Ausführlich ↗

  • Opera seria Form

    Ernste italienische Oper des 18. Jahrhunderts. Ausführlich ↗

  • Operette Form

    Heitere musikalische Bühnenform. Ausführlich ↗

  • Opus Theorie

    Werk, gezählt als op. Nummer. Ausführlich ↗

  • Oratorium Form

    Mehrteiliges Werk für Solisten, Chor und Orchester über meist geistlichen Stoff, nicht szenisch. Ausführlich ↗

  • Orchester Form

    Großer Instrumentenkörper. Ausführlich ↗

  • Orchestrierung Form

    Aufteilung der Stimmen auf Instrumente. Ausführlich ↗

  • Orchestrion Instrument

    Mechanisches Musikinstrument, das mit Zungenstimmen und Aufsätzen den Klang eines Orchesters nachahmt. Ausführlich ↗

  • Ordinario Vortrag

    „Gewöhnlich“ – Anweisung, nach einer besonderen Spielweise (z. B. sul ponticello) wieder normal zu spielen. Ausführlich ↗

  • Ordinarium missae Vokal

    Die gleichbleibenden Teile der Messe: Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus und Agnus Dei. Ausführlich ↗

  • Organistrum Instrument

    Mittelalterliche Drehleier. Ausführlich ↗

  • Organo pleno Instrument

    „Mit vollem Werk“ – Orgelspiel mit dem Plenum der Register. Ausführlich ↗

  • Organum Form

    Frühe Mehrstimmigkeit, bei der zu einer Choralmelodie weitere Stimmen treten. Ausführlich ↗

  • Orgel Instrument

    Tasteninstrument mit Pfeifenwerk. Ausführlich ↗

  • Orgelmetall Instrument

    Zinn-Blei-Legierung zur Herstellung metallener Orgel-Labialpfeifen; höherer Zinnanteil ergibt besseren Klang. Ausführlich ↗

  • Orgelpunkt Harmonik

    Liegender Basston unter wechselnden Akkorden. Ausführlich ↗

  • Orgeltrio Form

    Dreistimmig geführter Orgelsatz, oft auf mehrere Manuale und Pedal verteilt; keine feste Formvorgabe. Ausführlich ↗

  • Osanna Vokal

    Lobruf in der Messe. Ausführlich ↗

  • Ossia Notation

    Alternative Spielweise im Notentext. Ausführlich ↗

  • Ostinato Form

    Ständig wiederholte melodische oder rhythmische Figur. Ausführlich ↗

  • Ottava 8va Notation

    Eine Oktave höher (8va) bzw. tiefer (8vb) zu spielen. Ausführlich ↗

  • Oud Instrument

    Arabische Kurzhalslaute ohne Bünde. Ausführlich ↗

  • Ouvertüre Form

    Einleitende Instrumentalmusik. Ausführlich ↗

P

  • Pad Form

    Liegende Klangfläche im elektronischen Satz. Ausführlich ↗

  • Palestrina-Stil Geschichte

    Vorbildlicher A-cappella-Satz nach Palestrina; Grundlage der Kontrapunktlehre. Ausführlich ↗

  • Palm Mute Artikulation

    Gitarrentechnik, bei der die Saiten mit dem Handballen der Anschlaghand gedämpft werden. Ausführlich ↗

  • Pandiatonik Harmonik

    Freie Verwendung diatonischer Töne ohne Funktionalität. Ausführlich ↗

  • Panflöte Instrument

    Reihe aneinandergefügter, unten verschlossener Pfeifen unterschiedlicher Länge. Ausführlich ↗

  • Pantomime Form

    Bühnenwerk ohne Sprache. Ausführlich ↗

  • Parallelbewegung Theorie

    Stimmen bewegen sich im gleichen Intervall. Ausführlich ↗

  • Paralleltonart Tonart

    Dur-/Mollverwandte mit gleichem Vorzeichen. Ausführlich ↗

  • Paraphrase Form

    Freie, oft virtuose Bearbeitung eines bekannten Werks (Liszt). Ausführlich ↗

  • Parlando Vokal

    Sprechend, leicht skandiert gesungen. Ausführlich ↗

  • Parodie Form

    Wiederverwendung eines Werkes mit neuem Text. Ausführlich ↗

  • Particell Notation

    Kompositorische Skizze eines Werks auf wenigen Notensystemen. Ausführlich ↗

  • Partimento Theorie

    Bass als Übungsgrundlage für Improvisation und Satzlehre. Ausführlich ↗

  • Partita Form

    Variationszyklus oder Suite des Barock. Ausführlich ↗

  • Partitur Notation

    Übersichtliche Aufzeichnung aller Stimmen. Ausführlich ↗

  • Partiturspiel Notation

    Das unmittelbare Spielen einer mehrstimmigen Partitur am Klavier, ohne vorherigen Klavierauszug. Ausführlich ↗

  • Passacaglia Form

    Variationsform über einem ständig wiederholten Bassthema, meist im Dreiertakt. Ausführlich ↗

  • Passage Theorie

    Eine schnelle, aus der Durchführung eines Motivs entwickelte Tonfolge, meist in Skalen- oder Akkordform. Ausführlich ↗

  • Passaggio Vokal

    Übergangsregister der Singstimme. Ausführlich ↗

  • Passamezzo Form

    Italienischer Tanz und Bassmodell des 16. Jahrhunderts. Ausführlich ↗

  • Passepied Form

    Schneller französischer Tanz im 3/8- oder 6/8-Takt. Ausführlich ↗

  • Passion Vokal

    Vertonung der Leidensgeschichte Jesu. Ausführlich ↗

  • Passione Vortrag

    Mit Leidenschaft. Ausführlich ↗

  • Pasticcio Form

    Oper aus Musikstücken verschiedener Komponisten. Ausführlich ↗

  • Pastorale Form

    Hirtenstück, oft im 6/8-Takt. Ausführlich ↗

  • Pauke Instrument

    Stimmbares Schlaginstrument mit Kessel. Ausführlich ↗

  • Paukenwirbel Instrument

    Schnelles, gleichmäßiges Trommeln auf der Pauke. Ausführlich ↗

  • Pause Notenwert

    Zeichen für das Schweigen einer Stimme über einen bestimmten Notenwert. Ausführlich ↗

  • Pavane Form

    Langsamer Schreittanz im geraden Takt, 16. Jahrhundert. Ausführlich ↗

  • Pedal Instrument

    Fußtastatur der Orgel oder Mechanik des Klaviers. Ausführlich ↗

  • Pedalharfe Instrument

    Konzertharfe, deren Saiten sich über Pedale umstimmen lassen. Ausführlich ↗

  • Pedalpunkt Harmonik

    Englische Bezeichnung für Orgelpunkt.

  • Pélog Tonleiter

    Siebentönige Gamelan-Tonleiter mit ungleich großen Stufen, meist fünftönig genutzt. Ausführlich ↗

  • Pentatonische Tonleiter Tonleiter

    Skala aus fünf Tönen, häufig in Volksmusik. Ausführlich ↗

  • Perdendosi perd. Dynamik

    Sich verlierend — leiser und unbestimmter werdend. Ausführlich ↗

  • Periode Form

    Achttaktige Phrase aus Vorder- und Nachsatz. Ausführlich ↗

  • Perpetuum mobile Form

    „Immerwährende Bewegung“, virtuoses Stück mit gleichlaufenden Werten. Ausführlich ↗

  • Pesante Vortrag

    Schwer, gewichtig. Ausführlich ↗

  • Pfeife Instrument

    Grundform eines tonerzeugenden Blasinstruments: ein Luftstrom wird an einer Kernspalte gebrochen und bringt so eine Luftsäule zum Klingen. Ausführlich ↗

  • Phantasie Form

    Improvisationsähnliches Charakterstück.

  • Phantasiestück Form

    Charakterstück bei Schumann. Ausführlich ↗

  • Phrase Form

    Musikalischer Sinnabschnitt, vergleichbar einem Satzteil der Sprache.

  • Phrasierung Vortrag

    Gliederung der Musik in Phrasen. Ausführlich ↗

  • Phrasierungsbogen Notation

    Bogen, der eine Phrase zusammenfasst. Ausführlich ↗

  • Phrygisch Tonleiter

    Moll mit erniedrigter zweiter Stufe; der Halbton direkt über dem Grundton trägt den Flamenco-Klang. Ausführlich ↗

  • Phrygische Kadenz Harmonik

    Halbschluss mit Quartfall im Bass (in Moll: iv6 → V), benannt nach der phrygischen Tonart. Ausführlich ↗

  • Piacevole Vortrag

    Gefällig, angenehm. Ausführlich ↗

  • Pianino Instrument

    Umgangssprachliche Bezeichnung für ein kleineres, aufrecht stehendes Klavier mit vertikal verlaufenden Saiten.

  • Pianissimo pp Dynamik

    Sehr leise, eine Stufe unter Piano. Ausführlich ↗

  • Pianississimo ppp Dynamik

    Äußerst leise, an der Grenze des Hörbaren. Ausführlich ↗

  • Piano Dynamik

    Leise, Symbol p. Ausführlich ↗

  • Pianoforte Instrument

    Voller Name des Klaviers.

  • Pibroch Form

    Kunstmusik für den schottischen Dudelsack (Piobaireachd). Ausführlich ↗

  • Pikardische Terz Harmonik

    Ein Stück in Moll endet auf einem Dur-Dreiklang — plötzliche Aufhellung im letzten Moment. Ausführlich ↗

  • Pikieren Streicher

    Staccato-Strichart bei Streichinstrumenten, bei der mehrere Töne kurz abgesetzt auf einem Bogenstrich gespielt werden. Ausführlich ↗

  • Pikkoloflöte Instrument

    Kleinste, oktavierende Flöte. Ausführlich ↗

  • Pincé Verzierung

    Französischer Mordent. Ausführlich ↗

  • Pipa Instrument

    Chinesische Kurzhalslaute mit birnenförmigem Korpus und vier Saiten. Ausführlich ↗

  • Più Vortrag

    Italienisch „mehr“ – verstärkt eine vorangehende Vortragsbezeichnung, z. B. più allegro = schneller, più forte = lauter. Ausführlich ↗

  • Più mosso Tempo

    „Bewegter“ — ab hier schneller als zuvor. Ausführlich ↗

  • Pizzicato Streicher

    Saiten mit dem Finger gezupft. Ausführlich ↗

  • Placido Vortrag

    Ruhig, gelassen. Ausführlich ↗

  • Plagal Harmonik

    Subdominante-Tonika-Schlusswendung.

  • Plagalschluss IV–I Harmonik

    Subdominante zur Tonika, ohne Leitton. Bekannt als Amen-Schluss der Choräle. Ausführlich ↗

  • Plagaltonart Tonleiter

    Tonart mit erweitertem Tonraum unter Finalis. Ausführlich ↗

  • Plektron Instrument

    Plättchen zum Zupfen der Saiten. Ausführlich ↗

  • Plica Notation

    Verzierungszeichen mittelalterlicher Notation. Ausführlich ↗

  • Pneuma Vokal

    Atem; auch lange Melismen im Choral. Ausführlich ↗

  • Poco Vortrag

    „Ein wenig“. Ausführlich ↗

  • Poco a poco Vortrag

    Allmählich, „wenig zu wenig“. Ausführlich ↗

  • Polka Form

    Böhmischer Tanz im 2/4-Takt. Ausführlich ↗

  • Polonaise Form

    Polnischer Tanz im 3/4-Takt. Ausführlich ↗

  • Polychord Akkord

    Klang aus zwei oder mehr übereinandergeschichteten Akkorden, notiert mit waagerechtem Strich, etwa F über C. Ausführlich ↗

  • Polyphonie Theorie

    Mehrstimmigkeit mit selbständig geführten Stimmen.

  • Polyrhythmik Theorie

    Gleichzeitig verschiedene Rhythmen. Ausführlich ↗

  • Polytonalität Moderne

    Gleichzeitiges Erklingen mehrerer Tonarten. Ausführlich ↗

  • Pommer Instrument

    Doppelrohrblattinstrument der Renaissance aus der Schalmeienfamilie.

  • Pomposo Vortrag

    Prächtig, festlich. Ausführlich ↗

  • Ponticello Streicher

    Am Steg gestrichen, gläserner Klang.

  • Portamento Artikulation

    Gleitender Übergang zwischen zwei Tönen, vor allem bei Stimme und Streichern. Ausführlich ↗

  • Portativ Instrument

    Kleine, tragbare Orgel des Mittelalters. Ausführlich ↗

  • Portato Artikulation

    Getragen, zwischen Legato und Staccato. Ausführlich ↗

  • Posaune Instrument

    Blechblasinstrument mit Zugmechanik. Ausführlich ↗

  • Positiv Instrument

    Kleine, nicht tragbare Orgel; auch Teilwerk einer großen Orgel. Ausführlich ↗

  • Posthorn Instrument

    Ventilloses Signalhorn der Postkutschen. Ausführlich ↗

  • Postlude Form

    Nachspiel, Schlussstück.

  • Potpourri Form

    Zusammenstellung beliebter Melodien. Ausführlich ↗

  • Power Chord 5 Akkord

    Nur Grundton und Quinte, ohne Terz. Verträgt starke Verzerrung und passt über Dur wie Moll. Ausführlich ↗

  • Pralltriller Verzierung

    Kurzer Triller mit der oberen Nebennote.

  • Präludium Form

    Vorspiel, häufig vor einer Fuge. Ausführlich ↗

  • Präpariertes Klavier Moderne

    Klavier, dessen Klang durch zwischen die Saiten gelegte Gegenstände verändert wird (John Cage). Ausführlich ↗

  • Prästant Instrument

    Orgelregister, meist gleichbedeutend mit Prinzipal 4 Fuß; die großen, sichtbaren Pfeifen im Orgelprospekt. Ausführlich ↗

  • Preghiera Vokal

    Gebetsszene in der Oper. Ausführlich ↗

  • Prestissimo Tempo

    Schnellstmögliches Tempo. Ausführlich ↗

  • Presto Tempo

    Sehr schnell, etwa 168 bis 200 Schläge pro Minute. Ausführlich ↗

  • Prim Intervall

    Einklang, Prime. Ausführlich ↗

  • Prima Donna Vokal

    Hauptsängerin der Oper. Ausführlich ↗

  • Prima volta 1. Notation

    Erste Klammer bei Wiederholungen. Ausführlich ↗

  • Primo Notation

    „Erster“ Spieler bei vierhändigem Klavier. Ausführlich ↗

  • Prinzipal Instrument

    Offenes Hauptregister der Orgel. Ausführlich ↗

  • Probe Vortrag

    Vorbereitendes Üben einer Aufführung. Ausführlich ↗

  • Programmmusik Form

    Instrumentalmusik, die einen außermusikalischen Inhalt darstellt. Ausführlich ↗

  • Progression Harmonik

    Akkordfolge mit charakteristischer Bewegung. Ausführlich ↗

  • Proportionale Notation Notation

    Mensuralsystem mit Zahlenverhältnissen. Ausführlich ↗

  • Proprium missae Vokal

    Nach dem Kirchenjahr wechselnde Gesänge der Messe. Ausführlich ↗

  • Psalm Vokal

    Biblischer Gesangstext aus dem Buch der Psalmen. Ausführlich ↗

  • Psalmodie Vokal

    Liturgisches Psalmsingen. Ausführlich ↗

  • Psalterium Instrument

    Historisches, harfenähnliches Zupfinstrument mit dreieckigem Rahmen ohne Resonanzkörper, mit den Fingern gespielt. Ausführlich ↗

  • Punctus Notation

    Mensuralpunkt zur Wertvergrößerung. Ausführlich ↗

  • Punktiert Notation

    Mit Verlängerungspunkt versehen.

  • Punktierte Note ♩. Notenwert

    Der Punkt rechts der Note verlängert sie um die Hälfte ihres Wertes. Ausführlich ↗

  • Punktuelle Musik Moderne

    Serielle Musik mit isolierten Tonpunkten. Ausführlich ↗

  • Pythagoreisches Komma Theorie

    Differenz zwischen zwölf reinen Quinten und sieben Oktaven (etwa 23,5 Cent). Ausführlich ↗

Q

  • Qawwali Vokal

    Ekstatischer Sufi-Gesang aus Pakistan und Nordindien (Nusrat Fateh Ali Khan). Ausführlich ↗

  • Quadricinium Form

    Vierstimmiges Tonstück, auch Bezeichnung für die vier Stimmen eines Chorsatzes; vergleichbar mit Bicinium und Tricinium. Ausführlich ↗

  • Quadrille Form

    Französischer Tanz in fünf Teilen. Ausführlich ↗

  • Quart 4 Intervall

    Intervall von fünf Halbtönen. Ausführlich ↗

  • Quartal-Harmonik Harmonik

    Akkordbildung in Quarten. Ausführlich ↗

  • Quartenparallelen Harmonik

    Parallelführung zweier Stimmen im Abstand einer Quarte; von der älteren Satzlehre als klanglich ungünstig beurteilt. Ausführlich ↗

  • Quartett Form

    Werk für vier Spieler. Ausführlich ↗

  • Quartole Theorie

    Vier Noten im Wert von drei. Ausführlich ↗

  • Quartsextakkord 6/4 Akkord

    Zweite Umkehrung: die Quinte liegt im Bass. Gilt als klärungsbedürftig und steht oft vor der Kadenz. Ausführlich ↗

  • Quasi Vortrag

    „Fast, wie“, oft mit Vergleich. Ausführlich ↗

  • Querflöte Instrument

    Quer gehaltene Flöte. Ausführlich ↗

  • Querstand Harmonik

    Chromatischer Widerspruch eines Tons zwischen zwei Stimmen in aufeinanderfolgenden Akkorden. Ausführlich ↗

  • Quint 5 Intervall

    Intervall von sieben Halbtönen. Ausführlich ↗

  • Quintadena Instrument

    Orgelregister (gedecktes Flötenwerk), das neben dem Grundton leise die Quinte mitklingen lässt. Ausführlich ↗

  • Quintenparallelen Theorie

    Verbotene Quintbewegungen im strengen Satz. Ausführlich ↗

  • Quintenzirkel Theorie

    Anordnung der Tonarten im Quintabstand mit zunehmenden Vorzeichen. Ausführlich ↗

  • Quinterne Instrument

    Historisches lauten- bzw. zitherartiges Zupfinstrument mit mehreren Saitenchören und flachem Korpus. Ausführlich ↗

  • Quintett Form

    Komposition für fünf Ausführende. Ausführlich ↗

  • Quintole 5 Theorie

    Fünf Noten im Wert von vier. Ausführlich ↗

  • Quintsextakkord Akkord

    Erste Umkehrung des Septakkords. Ausführlich ↗

  • Quintus Stimme

    Fünfte Stimme mehrstimmiger Vokalkompositionen des 16. Jahrhunderts, je nach Werk als Sopran-, Alt-, Tenor- oder Bassstimme besetzt. Ausführlich ↗

  • Quodlibet Form

    Scherzhafte Verbindung bekannter Melodien oder Texte. Ausführlich ↗

R

  • Raga Tonleiter

    Melodisches Grundmodell der klassischen Musik Indiens. Ausführlich ↗

  • Ragtime Jazz

    Synkopierte Klaviermusik afroamerikanischen Ursprungs um 1900 (Scott Joplin). Ausführlich ↗

  • Rallentando Tempo

    Allmählich langsamer werdend. Ausführlich ↗

  • Rap Vokal

    Rhythmischer Sprechgesang, zentrales Element des Hip-Hop. Ausführlich ↗

  • Rappresentativo Form

    Frühbarocker, dramatischer Stil. Ausführlich ↗

  • Rastral Notation

    Werkzeug mit fünf parallelen Federn zum gleichzeitigen Ziehen aller fünf Notenlinien von Hand. Ausführlich ↗

  • Ratsche Instrument

    Geräuschinstrument, bei dem ein Zahnrad eine Holzzunge anreißt. Ausführlich ↗

  • Rätselkanon Form

    Kanon, dessen Ausführungsanweisungen (Einsätze, Intervalle) bewusst nicht notiert sind und vom Ausführenden erschlossen werden müssen. Ausführlich ↗

  • Rauscher Verzierung

    Historische Vortragsmanier: schneller, mehrfacher Wechsel zwischen zwei Tönen.

  • Re Solmisation

    Zweite Stufe der Solmisation, eine große Sekunde über Do. Ausführlich ↗

  • Realer Tonsatz Form

    Vierstimmiger Vokalsatz nach strengem Satz.

  • Realisation Theorie

    Ausschreiben des bezifferten Basses. Ausführlich ↗

  • Récit Form

    Solopassage in französischer Orgelmusik. Ausführlich ↗

  • Recital Form

    Solokonzert eines einzelnen Künstlers, meist am Klavier; der Begriff geht auf Liszt zurück. Ausführlich ↗

  • Recitativo Vokal

    Italienisch für Rezitativ. Ausführlich ↗

  • Redowa Form

    Böhmischer Tanz im Dreiertakt und ziemlich schnellem Tempo; Variante Rejdovačka im 2/4-Takt. Ausführlich ↗

  • Reel Form

    Schneller schottisch-irischer Tanz im geraden Takt. Ausführlich ↗

  • Regal Instrument

    Kleine Orgel mit Zungenpfeifen. Ausführlich ↗

  • Reggae Form

    Jamaikanischer Musikstil mit betonten Offbeats und langsamem Tempo (Bob Marley). Ausführlich ↗

  • Register Instrument

    Pfeifenreihe gleicher Klangfarbe bei der Orgel; auch Lagenbereich einer Stimme. Ausführlich ↗

  • Reigen Form

    Volkstümlicher Tanz im Kreis. Ausführlich ↗

  • Reine Intervalle Intervall

    Prim, Quart, Quint, Oktav. Ausführlich ↗

  • Reine Quarte 5 HT Intervall

    Fünf Halbtöne, Verhältnis 4:3. Klingt offen und drängt zur Auflösung. Ausführlich ↗

  • Reine Quinte 7 HT Intervall

    Sieben Halbtöne, Verhältnis 3:2. Nach der Oktave das stabilste Intervall. Ausführlich ↗

  • Reine Stimmung Theorie

    Stimmung nach reinen Intervallen, etwa Quinte 3:2 und große Terz 5:4. Ausführlich ↗

  • Reinforzando Dynamik

    Verstärkt, plötzlich lauter, Symbol rf, rfz.

  • Religioso Vortrag

    Andächtig, religiös. Ausführlich ↗

  • Reminiszenz Theorie

    Unbewusste klangliche Anklänge an fremde Werke in einer Komposition, im Unterschied zur bewussten Nachahmung. Ausführlich ↗

  • Repercussa Vokal

    Wiederholungston im Choral. Ausführlich ↗

  • Repertoire Vortrag

    Gesamtheit der Werke, die ein Musiker oder Ensemble aufführungsbereit hat. Ausführlich ↗

  • Repetition Form

    Wiederholung von Tönen oder Abschnitten. Ausführlich ↗

  • Reprise Form

    Wiederkehr eines Formteils, v. a. der Exposition im Sonatensatz. Ausführlich ↗

  • Requiem Form

    Totenmesse. Ausführlich ↗

  • Resolution Harmonik

    Auflösung einer Dissonanz. Ausführlich ↗

  • Resonanz Theorie

    Mitschwingen eines klangfähigen Körpers, wenn sein Eigenton oder ein Oberton erklingt; älter auch „Mittönen“. Ausführlich ↗

  • Resonanzboden Instrument

    Holzplatte, die die Saitenschwingungen verstärkt (Klavier, Harfe). Ausführlich ↗

  • Responsorium Vokal

    Wechselgesang zwischen Vorsänger und Chor. Ausführlich ↗

  • Retrograd Form

    Krebsgang, Umkehrung der Reihenfolge. Ausführlich ↗

  • Rhetorik Theorie

    Lehre der musikalischen Affektdarstellung. Ausführlich ↗

  • Rhythm and Blues Form

    Afroamerikanische Popularmusik der 1940er/50er-Jahre aus Blues, Jazz und Gospel. Ausführlich ↗

  • Rhythmik Theorie

    Lehre vom rhythmischen Verlauf. Ausführlich ↗

  • Ribattuta Verzierung

    Barocke Verzierung: wiederholter, sich beschleunigender Wechsel eines Tons mit seiner oberen Nebennote, oft als Trillervorbereitung. Ausführlich ↗

  • Ricercare Form

    Vorklassisches imitatorisches Instrumentalstück. Ausführlich ↗

  • Riff Jazz

    Wiederholte rhythmische Figur. Ausführlich ↗

  • Rigaudon Form

    Lebhafter französischer Tanz im geraden Takt. Ausführlich ↗

  • Rigoroso Vortrag

    Streng, sehr genau. Ausführlich ↗

  • Rinforzando Dynamik

    Verstärkt, plötzlich lauter. Ausführlich ↗

  • Ripieno Form

    Tutti-Gruppe im Concerto grosso. Ausführlich ↗

  • Risoluto Vortrag

    Entschlossen, energisch. Ausführlich ↗

  • Ritardando Tempo

    Verzögernd, langsamer werdend. Ausführlich ↗

  • Ritenuto riten. Tempo

    Sofort zurückgehalten — anders als Ritardando, das allmählich langsamer wird. Ausführlich ↗

  • Ritmico Vortrag

    Rhythmisch betont. Ausführlich ↗

  • Ritornell Form

    Wiederkehrender Refrain im Konzert. Ausführlich ↗

  • Rock ’n’ Roll Form

    Populärer Musikstil der 1950er-Jahre aus Rhythm and Blues und Country (Elvis Presley, Chuck Berry). Ausführlich ↗

  • Rockmusik Form

    Aus dem Rock ’n’ Roll hervorgegangene Popularmusik mit E-Gitarre, E-Bass und Schlagzeug. Ausführlich ↗

  • Rohrblatt Instrument

    Schwingende Zunge aus Schilfrohr bei Holzblasinstrumenten, einfach oder doppelt. Ausführlich ↗

  • Röhrenglocken Instrument

    Gestimmte, frei hängende Metallröhren, mit Hämmern angeschlagen; imitieren Kirchenglocken. Ausführlich ↗

  • Rohrflöte Instrument

    Halbgedecktes Orgelregister mit Röhrchen im Stöpsel, heller klingend als volle Gedecktstimmen. Ausführlich ↗

  • Rohrwerk Instrument

    Sammelbezeichnung für die Zungenstimmen (Rohrblattregister) einer Orgel. Ausführlich ↗

  • Romantik Geschichte

    Musikepoche 1820–1900. Ausführlich ↗

  • Romanze Form

    Lyrisches Charakterstück. Ausführlich ↗

  • Römische Schule Geschichte

    Kompositionstradition ab Mitte des 16. Jahrhunderts um Palestrina, geprägt durch strengen A-cappella-Kirchenstil. Ausführlich ↗

  • Rondeau Form

    Französische Lied- und Gedichtform des Mittelalters; im Barock Rondo mit Refrain. Ausführlich ↗

  • Rondellus Form

    Mittelalterliche Satztechnik strenger Imitation, bei der Stimmen ihre Phrasen reihum tauschen (Stimmtausch). Ausführlich ↗

  • Rondo Form

    Form mit Refrain und Couplets. Ausführlich ↗

  • Rosalie Theorie

    Auch „Schusterfleck“: mehrfache Wiederholung einer kurzen Phrase, jeweils eine Stufe versetzt; von der älteren Satzlehre als Fehler gerügt. Ausführlich ↗

  • Rose Instrument

    Durchbrochen gearbeitetes, rundes Schallloch im Resonanzboden von Lauten. Ausführlich ↗

  • Rota Form

    Mittelalterliche Bezeichnung für einen Kanon (Rundgesang) für Singstimmen, englisch „round“. Ausführlich ↗

  • Roulade Verzierung

    Verzierte schnelle Tonfolge. Ausführlich ↗

  • Rückpositiv Instrument

    Orgelwerk im Rücken des Organisten. Ausführlich ↗

  • Rückung Harmonik

    Plötzlicher Tonartwechsel ohne Modulation. Ausführlich ↗

  • Rumba Form

    Afrokubanische Musik- und Tanzform mit Trommeln, Clave und Gesang. Ausführlich ↗

S

  • Saite Streicher

    Schwingender Klangerzeuger des Saiteninstruments. Ausführlich ↗

  • Saitenhalter Instrument

    Vorrichtung an Saiteninstrumenten zum Befestigen der Saiten, den Wirbeln gegenüberliegend. Ausführlich ↗

  • Saiteninstrument Instrument

    Instrument mit klingenden Saiten. Ausführlich ↗

  • Salonmusik Form

    Heitere Unterhaltungsmusik des 19. Jh. Ausführlich ↗

  • Salsa Form

    Tanzmusik karibischer Herkunft, in New York der 1960/70er-Jahre geprägt, auf Basis der Clave. Ausführlich ↗

  • Saltando Streicher

    Springender Bogenstrich. Ausführlich ↗

  • Saltarello Form

    Lebhafter italienischer Springtanz. Ausführlich ↗

  • Salto Form

    Sprunghafte Bewegung. Ausführlich ↗

  • Salve Regina Vokal

    Marianische Antiphon. Ausführlich ↗

  • Samba Form

    Brasilianischer Musik- und Tanzstil im geraden Takt mit synkopierter Perkussion. Ausführlich ↗

  • Sambuca Instrument

    Antikes Saiteninstrument. Ausführlich ↗

  • Sampler Instrument

    Elektronisches Gerät, das aufgenommene Klänge (Samples) speichert und tonhöhenabhängig abspielt. Ausführlich ↗

  • Sampling Moderne

    Verwendung eines Ausschnitts einer bestehenden Tonaufnahme in einem neuen musikalischen Kontext. Ausführlich ↗

  • Sanctus Vokal

    Heiligenruf der Messe. Ausführlich ↗

  • Sängerknaben Vokal

    Knabenchor. Ausführlich ↗

  • Sansa Instrument

    Afrikanisches Lamellophon. Ausführlich ↗

  • Sarabande Form

    Langsamer, gravitätischer Tanz im Dreiertakt; fester Satz der Barocksuite. Ausführlich ↗

  • Sarangi Instrument

    Nordindisches und pakistanisches Streichinstrument mit Melodie- und zahlreichen Resonanzsaiten. Ausführlich ↗

  • Sardana Form

    Katalanischer Reigentanz. Ausführlich ↗

  • Sarrusophon Instrument

    Doppelrohrblatt-Metallinstrument. Ausführlich ↗

  • Sattel Streicher

    Leiste am oberen Griffbrettende, über die die Saiten laufen. Ausführlich ↗

  • Satz Form

    Selbständiger Teil eines mehrteiligen Werks. Ausführlich ↗

  • Saxophon Instrument

    Holzblasinstrument aus Metall mit einfachem Rohrblatt (Adolphe Sax, 1840er-Jahre). Ausführlich ↗

  • Scala Tonleiter

    Italienisch für Tonleiter.

  • Scat Jazz

    Improvisierter Silbengesang. Ausführlich ↗

  • Schallloch Instrument

    Öffnung im Resonanzkörper eines Saiteninstruments, die den Schall nach außen dringen lässt. Ausführlich ↗

  • Schalltrichter Blechbläser

    Trichterförmige Erweiterung am Ende eines Blasinstruments, die den Klang abstrahlt. Ausführlich ↗

  • Schalmei Instrument

    Doppelrohrblattinstrument des Mittelalters und der Renaissance. Ausführlich ↗

  • Scheitholt Instrument

    Altes deutsches Zupfinstrument mit rechteckigem Korpus, Vorläufer der Kratzzither. Ausführlich ↗

  • Schellenbaum Instrument

    Stangeninstrument der Militärmusik mit Glöckchen. Ausführlich ↗

  • Scherzando Vortrag

    Scherzhaft, spielerisch. Ausführlich ↗

  • Scherzo Form

    Schneller, oft humorvoller Satz im Dreiertakt; ersetzt häufig das Menuett. Ausführlich ↗

  • Schietto Vortrag

    „Einfach, schmucklos“ – Vortragsbezeichnung ohne Verzierungen. Ausführlich ↗

  • Schiffsglocke Instrument

    Bronzeglocke an Bord eines Schiffes, gelegentlich als Klangerzeuger in der Orchestermusik (z.B. Britten). Ausführlich ↗

  • Schisma Theorie

    Kleinstes in der Tonbestimmung berücksichtigtes Intervall, ein Zwölftel des syntonischen Kommas. Ausführlich ↗

  • Schlager Form

    Eingängiges, populäres Lied mit einfacher Melodie, v. a. im deutschsprachigen Raum. Ausführlich ↗

  • Schlagwerk Instrument

    Schlaginstrumentengruppe. Ausführlich ↗

  • Schlagzeug Instrument

    Kombination aus Trommeln und Becken für einen Spieler (Drumset), v. a. in Jazz, Rock und Pop. Ausführlich ↗

  • Schlauchladen Instrument

    Historische Windladenform der Orgel mit beweglichen Schläuchen zur Luftverteilung; selten, vor allem im 18./19. Jahrhundert. Ausführlich ↗

  • Schleife Instrument

    Bewegliches Holzstück in der Windlade der Orgel, das den Wind zu den Pfeifen freigibt oder sperrt. Ausführlich ↗

  • Schleifer Verzierung

    Aufsteigende Vorschlagsfigur. Ausführlich ↗

  • Schlüssel Notation

    Zeichen für die Tonzuordnung im System. Ausführlich ↗

  • Schmerzlich Vortrag

    Schmerzvoll, doloroso. Ausführlich ↗

  • Schnabel Instrument

    Mundstück der Klarinette und ähnlicher Blasinstrumente. Ausführlich ↗

  • Schnalzlaut Vokal

    Klick-Laut beim Sprechen. Ausführlich ↗

  • Schnecke Streicher

    Gewundener oberer Abschluss des Wirbelkastens bei Streichinstrumenten. Ausführlich ↗

  • Schneidend Vortrag

    Scharf, einschneidend. Ausführlich ↗

  • Schneller Verzierung

    Sehr schneller Pralltriller. Ausführlich ↗

  • Schnitt Form

    Hartes Schließen eines Abschnitts.

  • Schreiend Vortrag

    Mit lauter, durchdringender Stimme. Ausführlich ↗

  • Schritt Theorie

    Stufenweiser Tonschritt. Ausführlich ↗

  • Schub Vortrag

    Drängende Bewegung.

  • Schwankend Vortrag

    Schwankend, unstet. Ausführlich ↗

  • Schwebung Theorie

    Periodisches An- und Abschwellen beim Zusammenklang leicht verstimmter Töne. Ausführlich ↗

  • Schwegel Instrument

    Altes deutsches Wort für eine einfache Blockflöte oder Pfeife, regional bis heute in Gebrauch. Ausführlich ↗

  • Schweller Instrument

    Vorrichtung der Orgel zur stufenlosen Lautstärkeänderung. Ausführlich ↗

  • Schwellton Vokal

    Anschwellender und abnehmender Ton. Ausführlich ↗

  • Schwerer Taktteil Takt

    Betonter, akzentuierter Teil eines Taktes im Gegensatz zum leichten Taktteil. Ausführlich ↗

  • Schwermütig Vortrag

    Schwermütig, melancholisch. Ausführlich ↗

  • Schwingung Theorie

    Periodische Bewegung des Klangerzeugers. Ausführlich ↗

  • Scintillante Vortrag

    „Glänzend, funkelnd“ – Vortragsbezeichnung für einen brillanten, leuchtenden Klang. Ausführlich ↗

  • Sciolto Vortrag

    „Ungebunden“ – frei und locker im Vortrag. Ausführlich ↗

  • Sdegnoso Vortrag

    „Trotzig, verächtlich“ – Vortragsbezeichnung für einen zornigen, ablehnenden Ausdruck. Ausführlich ↗

  • Secco-Rezitativ Vokal

    Trocken begleitetes Rezitativ. Ausführlich ↗

  • Sechsachteltakt 6/8 Takt

    Sechs Achtel je Takt, in zwei Dreiergruppen gezählt — wiegender Charakter. Ausführlich ↗

  • Sechsvierteltakt 6/4 Takt

    Taktart mit sechs Vierteln je Takt. Ausführlich ↗

  • Sechzehntelnote Notenwert

    Note mit dem Wert eines Sechzehntels. Ausführlich ↗

  • Sechzehntelpause 𝄿 Notenwert

    Pause im Wert einer Sechzehntelnote. Ausführlich ↗

  • Seconda volta Notation

    Zweiter Wiederholungsschluss. Ausführlich ↗

  • Secondo Notation

    „Zweiter“ Spieler im vierhändigen Klaviersatz. Ausführlich ↗

  • Segno 𝄋 Notation

    Zeichen als Bezugspunkt für Wiederholungen (dal segno, al segno). Ausführlich ↗

  • Segue Notation

    „Es folgt“ – Anweisung, ohne Unterbrechung mit dem nächsten Abschnitt fortzufahren. Ausführlich ↗

  • Seguidilla Form

    Spanischer Tanz im Dreiertakt. Ausführlich ↗

  • Sehr Vortrag

    „Molto“, Verstärkungswort. Ausführlich ↗

  • Seitenbewegung Theorie

    Eine Stimme bleibt liegen, während sich die andere bewegt. Ausführlich ↗

  • Sekund 2 Intervall

    Intervall einer Sekunde. Ausführlich ↗

  • Sekundakkord 4/2 Akkord

    Dritte Umkehrung eines Septakkords: die Septime liegt im Bass und geht abwärts weiter. Ausführlich ↗

  • Selbstklingend Instrument

    Idiophonisches Instrument. Ausführlich ↗

  • Semibrevis Notenwert

    Mensuralwert „halbe Brevis“. Ausführlich ↗

  • Semiotik Theorie

    Lehre von musikalischen Zeichen. Ausführlich ↗

  • Semiramide Form

    Frauenrolle in der historischen Oper.

  • Semplice Vortrag

    Einfach, schlicht. Ausführlich ↗

  • Sempre Vortrag

    „Immer“, beibehaltend. Ausführlich ↗

  • Senza Vortrag

    „Ohne“ – Bestandteil von Vortragsanweisungen wie „senza sordino“ oder „senza tempo“. Ausführlich ↗

  • Senza sordino Streicher

    Ohne Dämpfer. Ausführlich ↗

  • Senza tempo Tempo

    „Ohne Zeitmaß“ – freies Tempo, gleichbedeutend mit a piacere. Ausführlich ↗

  • Septakkord ⁷ Akkord

    Akkord aus Grundton, Terz, Quint und Septime. Ausführlich ↗

  • Septett Form

    Komposition für sieben Ausführende. Ausführlich ↗

  • Septim 7 Intervall

    Intervall einer Septime. Ausführlich ↗

  • Septimenparallelen Harmonik

    Fortschreitung zweier Stimmen im gleichbleibenden Abstand einer Septime. Ausführlich ↗

  • Septole Theorie

    Gruppe von sieben Noten anstelle einer regulären Einteilung. Ausführlich ↗

  • Sequenz Form

    Wiederholung auf anderer Tonstufe. Ausführlich ↗

  • Sequenz (Liturgie) Vokal

    Hymnusartiger Gesang der lateinischen Messe im Anschluss an das Halleluja, meist mit paarweise gebauten Versen, z. B. „Dies irae“. Ausführlich ↗

  • Serenade Form

    Heitere Abendmusik. Ausführlich ↗

  • Serielle Musik Moderne

    Komposition mit serialisierten Parametern. Ausführlich ↗

  • Serioso Vortrag

    „Ernsthaft“ – Vortragsbezeichnung mit würdevollem, gehaltvollem Ausdruck. Ausführlich ↗

  • Serpent Instrument

    Schlangenförmig gewundenes Bassblasinstrument mit Kesselmundstück. Ausführlich ↗

  • Sesquialtera Instrument

    Orgelregister aus Quinte und Terz. Ausführlich ↗

  • Sext 6 Intervall

    Intervall einer Sexte. Ausführlich ↗

  • Sextakkord 6 Akkord

    Erste Umkehrung: die Terz liegt im Bass. Klingt leichter und schwebender als die Grundstellung. Ausführlich ↗

  • Sextett Form

    Werk für sechs Spieler. Ausführlich ↗

  • Sextole 6 Theorie

    Sechs Noten im Wert von vier. Ausführlich ↗

  • Sforzando sf, sfz Dynamik

    Einzelner Ton oder Akkord plötzlich betont, unabhängig von der Grundlautstärke. Ausführlich ↗

  • Sforzato Dynamik

    Stark betont. Ausführlich ↗

  • Shakuhachi Instrument

    Japanische Längsflöte aus Bambus mit Randanblasung und fünf Grifflöchern. Ausführlich ↗

  • Shamisen Instrument

    Japanische dreisaitige Langhalslaute, mit einem großen Plektrum gespielt. Ausführlich ↗

  • Shanty Vokal

    Arbeitslied der Seeleute. Ausführlich ↗

  • Sheng Instrument

    Chinesische Mundorgel mit mehreren Bambus- oder Metallpfeifen und Metallzungen. Ausführlich ↗

  • Shofar Instrument

    Jüdisches Widderhorn. Ausführlich ↗

  • Shuffle Takt

    Rhythmus mit triolisch verschobenen Achteln (lang–kurz), typisch für Blues und Rock. Ausführlich ↗

  • Si Solmisation

    Siebte Silbe der Solmisation. Ausführlich ↗

  • Siciliano Form

    Wiegender Satz im 6/8- oder 12/8-Takt, oft in Moll. Ausführlich ↗

  • Siebensprung Form

    Alpenländischer Reigentanz mit sieben aufeinanderfolgenden Figuren, bis heute getanzt. Ausführlich ↗

  • Sifflöte Instrument

    Hoch klingendes offenes Flötenregister der Orgel, meist 1 oder 2 Fuß, von weiter Mensur. Ausführlich ↗

  • Signalhorn Blechbläser

    Blasinstrument nach Art der Trompete, das zur Signalgebung dient. Ausführlich ↗

  • Sigui Form

    Alle sechzig Jahre wiederkehrende Zeremonie der Dogon (Mali) mit Masken, Tanz und Musik. Ausführlich ↗

  • Silbermann Instrument

    Berühmter Orgelbauer des 18. Jh. Ausführlich ↗

  • Simile Notation

    „Ähnlich“ – in gleicher Weise weiterspielen. Ausführlich ↗

  • Sin' al fine Form

    „Bis zum Ende“. Ausführlich ↗

  • Sinfonia Form

    Im 17. und 18. Jahrhundert instrumentales Einleitungs- oder Zwischenstück in Oper, Kantate oder Suite; Vorform der Sinfonie. Ausführlich ↗

  • Sinfonie Form

    Mehrsätziges Werk für Orchester. Ausführlich ↗

  • Sinfonisch Form

    Stilistisch der Sinfonie zugeordnet. Ausführlich ↗

  • Sinfonische Dichtung Form

    Programmmusik in einem Satz. Ausführlich ↗

  • Sirena Instrument

    Sirene als Klangerzeuger. Ausführlich ↗

  • Sirventes Form

    Strophisches Lied der Troubadoure mit politischem oder moralisierendem Inhalt statt Liebesthematik. Ausführlich ↗

  • Sistrum Instrument

    Antike Rassel mit beweglichen Metallstäben. Ausführlich ↗

  • Sitar Instrument

    Nordindische Langhalslaute mit beweglichen Bünden und Resonanzsaiten. Ausführlich ↗

  • Sixte ajoutée 6 Akkord

    Dreiklang mit hinzugefügter Sexte statt Septime — weicher Klang, häufig am Schluss. Ausführlich ↗

  • Skitch Form

    Kurzes, skizzenartiges Charakterstück.

  • Skordatur Streicher

    Umstimmung der Saiten. Ausführlich ↗

  • Slap-Technik Streicher

    Bassspieltechnik mit perkussivem Klang durch Anschlagen oder Abziehen der Saiten. Ausführlich ↗

  • Slash-Akkord C/E Akkord

    Akkordsymbol mit vorgeschriebenem Basston hinter dem Schrägstrich, etwa C/E. Ausführlich ↗

  • Slendro Tonleiter

    Fünftönige Gamelan-Tonleiter mit annähernd gleich großen Stufen. Ausführlich ↗

  • Slide Verzierung

    Englischer Gleitton. Ausführlich ↗

  • Smear Verzierung

    Jazz-Glissando. Ausführlich ↗

  • Smorzando smorz. Dynamik

    Verlöschend, im Klang zurückgenommen bis zum Verschwinden. Ausführlich ↗

  • Snare Instrument

    Schnarrtrommel. Ausführlich ↗

  • Soave Vortrag

    Sanft, weich. Ausführlich ↗

  • Sol Solmisation

    Fünfte Stufe der Solmisation, eine reine Quinte über Do. Ausführlich ↗

  • Sol-Fa Solmisation

    Englisches Solmisationssystem. Ausführlich ↗

  • Soleares Form

    Grundlegende Liedform des Flamenco in freiem Rhythmus, geprägt von andalusisch-arabischem Einfluss. Ausführlich ↗

  • Solfeggio Vokal

    Tonleiter-Singübung mit Silben. Ausführlich ↗

  • Solmisation Theorie

    System der Tonsilben Do-Re-Mi. Ausführlich ↗

  • Solo Form

    Einstimmiger Auftritt. Ausführlich ↗

  • Soloquartett Stimme

    Vier Gesangssolisten, die gemeinsam eine mehrstimmige Nummer vortragen, etwa im Oratorium. Ausführlich ↗

  • Sonata Form

    Italienisch für Sonate.

  • Sonata da camera Form

    Barocke Kammersonate mit tanzartigen Sätzen, im Unterschied zur Sonata da chiesa. Ausführlich ↗

  • Sonata da chiesa Form

    Barocke Kirchensonate mit ernsten, nicht tanzartigen Sätzen, im Unterschied zur Sonata da camera. Ausführlich ↗

  • Sonate Form

    Mehrsätziges Instrumentalwerk. Ausführlich ↗

  • Sonatine Form

    Kleine, kürzere Sonate. Ausführlich ↗

  • Song Form

    Englischer Begriff für Lied. Ausführlich ↗

  • Sopran Stimme

    Höchste Frauen- bzw. Knabenstimme. Ausführlich ↗

  • Sopranist Stimme

    Männlicher Sänger in Sopranlage. Ausführlich ↗

  • Sopranschlüssel Notation

    C-Schlüssel auf der ersten Linie. Ausführlich ↗

  • Sordun Instrument

    Renaissance-Doppelrohrblattinstrument mit mehrfach geführter Bohrung. Ausführlich ↗

  • Sortita Form

    Erste Arie einer Figur bei ihrem Auftreten in der Oper, besonders der Primadonna. Ausführlich ↗

  • Sospirando Vortrag

    „Seufzend“ – Vortragsbezeichnung für einen klagenden, seufzenden Ausdruck. Ausführlich ↗

  • Sostenuto Vortrag

    Getragen, ausgehalten. Ausführlich ↗

  • Sotto voce Vokal

    Mit gedämpfter Stimme. Ausführlich ↗

  • Soubrette Stimme

    Leichter, heller Sopran für heitere Rollen. Ausführlich ↗

  • Soul Form

    Afroamerikanische Popmusik der 1960er-Jahre aus Gospel und Rhythm and Blues. Ausführlich ↗

  • Sound Klangfarbe

    Englisch für Klang.

  • Spagnoletta Form

    Spanischer Renaissance-Tanz. Ausführlich ↗

  • Spartieren Notation

    Das Umschreiben von Einzelstimmen in eine Partitur. Ausführlich ↗

  • Spass Vortrag

    Heiter, scherzhaft.

  • Spatium Notation

    Zwischenraum der Notenlinien. Ausführlich ↗

  • Spektralmusik Moderne

    Kompositionsrichtung seit den 1970er-Jahren, die aus der Analyse von Klangspektren schöpft (Grisey, Murail). Ausführlich ↗

  • Sperrventil Instrument

    Registerzug bei der Orgel, der den Windzustrom zu einem ganzen Werk absperrt. Ausführlich ↗

  • Sphärenmusik Geschichte

    Antike Vorstellung, wonach die Bewegung der Himmelskörper Klänge erzeuge, bis heute als musikphilosophisches Motiv rezipiert. Ausführlich ↗

  • Sphärophon Moderne

    Frühes elektronisches Musikinstrument von Jörg Mager aus den 1920er-Jahren. Ausführlich ↗

  • Spianato Vortrag

    „Geebnet“ – ruhig, gleichmäßig und ungekünstelt im Vortrag. Ausführlich ↗

  • Spiccato Streicher

    Springender, leichter Bogenstrich. Ausführlich ↗

  • Spiegelfuge Form

    Fuge in Krebs- oder Umkehrgestalt. Ausführlich ↗

  • Spieldose Instrument

    Mechanisches Musikinstrument, bei dem eine gestiftete Walze oder Scheibe Metallzungen anreißt. Ausführlich ↗

  • Spinett Instrument

    Kleines Kielinstrument mit schräg zur Tastatur verlaufenden Saiten. Ausführlich ↗

  • Spiritoso Vortrag

    Geistreich, lebhaft. Ausführlich ↗

  • Spiritual Vokal

    Geistliches Lied der afroamerikanischen Sklaven in den USA.

  • Spitzflöte Instrument

    Offenes Orgelregister mit konisch zulaufendem Pfeifenkorpus.

  • Sprechstimme Vokal

    Sprechgesang, eingeführt von Schönberg. Ausführlich ↗

  • Squillante Vortrag

    Schmetternd, gellend. Ausführlich ↗

  • Stabat mater Vokal

    Mittelalterliche Sequenz über die Schmerzen Marias.

  • Stabile Vortrag

    Stabil, ruhig. Ausführlich ↗

  • Staccatissimo Artikulation

    Äußerst kurz abgestoßen, kürzer als Staccato. Ausführlich ↗

  • Staccato Artikulation

    Kurz, gestoßen, mit Pause. Ausführlich ↗

  • Stadtpfeifer Geschichte

    Städtisch angestellte Berufsmusiker vom 15. bis 18. Jahrhundert.

  • Stagione Form

    Spielzeitsystem des Opernbetriebs mit wechselnden Ensembles pro Produktion, im Unterschied zum Repertoiresystem.

  • Stammakkord Akkord

    Grundform eines Akkords im Gegensatz zu seinen Umkehrungen oder abgeleiteten Formen.

  • Ständchen Form

    Abendmusik vor dem Haus eines Geehrten; Serenade.

  • Stange Streicher

    Bogenstange. Ausführlich ↗

  • Stecher Instrument

    Dünne Holzstäbe der Orgeltraktur, die den Tastendruck auf die Windlade übertragen.

  • Steelpan Instrument

    Aus Ölfässern gefertigtes, gestimmtes Metallidiophon aus Trinidad.

  • Steg Streicher

    Holzbrücke, die die Saiten trägt und ihre Schwingungen auf die Decke überträgt.

  • Steirisch Form

    Alpenländischer Tanz im gemächlichen Dreiertakt, auch „Steirer“ genannt.

  • Stelle Form

    Bestimmte Passage im Notentext.

  • Stentato Tempo

    „Aufgehalten“ – zögernd, mit leichter Verzögerung im Tempo.

  • Stiel Notation

    Synonym für Notenhals.

  • Stiftstock Instrument

    Platte im Pianoforte, in der die Stifte zur Befestigung der Saiten sitzen.

  • Stilkopie Form

    Komposition im Stil eines anderen Werkes. Ausführlich ↗

  • Stimmbildung Stimme

    Ausbildung und Schulung der Gesangsstimme, insbesondere des Stimmansatzes.

  • Stimmbruch Vokal

    Absinken der Stimmlage während der Pubertät.

  • Stimme Form

    Einzelne Linie eines mehrstimmigen Satzes. Ausführlich ↗

  • Stimmeisen Instrument

    Werkzeug zum Stimmen von Zungenpfeifen der Orgel.

  • Stimmen Vortrag

    Saiten oder Pfeifen einstimmen. Ausführlich ↗

  • Stimmführung Theorie

    Fortschreitung der einzelnen Stimmen im mehrstimmigen Satz.

  • Stimmgabel Theorie

    Stimmreferenzgabel. Ausführlich ↗

  • Stimmhammer Instrument

    Werkzeug zum Drehen der Stimmwirbel beim Stimmen von Klavier und Flügel.

  • Stimmhorn Instrument

    Werkzeug zum Erweitern oder Verengen der Mündung kleiner Orgelpfeifen beim Stimmen.

  • Stimmkeil Instrument

    Kleiner Keil, mit dem beim Klavierstimmen einzelne Saiten eines mehrchörigen Chors abgedämpft werden.

  • Stimmkreuzung Theorie

    Stimmen tauschen ihre Lagen. Ausführlich ↗

  • Stimmkrücke Instrument

    Gebogener Draht an Orgel-Zungenpfeifen, mit dem die Zunge zum Stimmen verstellt wird.

  • Stimmleder Instrument

    Lederstreifen, der beim Stimmen von Tasteninstrumenten zwischen die Saiten eines Chors geschoben wird.

  • Stimmpfeife Instrument

    Einfache Pfeife zur Angabe eines Referenztons, heute vor allem im Chorgesang gebräuchlich.

  • Stimmstock Streicher

    Holzstäbchen im Korpus zwischen Decke und Boden.

  • Stimmtausch Form

    Mittelalterliche Vertauschung der Stimmen. Ausführlich ↗

  • Stimmumfang Vokal

    Gesamter Tonumfang der Stimme. Ausführlich ↗

  • Stimmung Theorie

    Festlegung der Tonhöhen eines Instruments bzw. eines Tonsystems.

  • Stollen Form

    Erster Teil der Bar-Form im Meistersang, der paarweise wiederholt wird, gefolgt vom Abgesang.

  • Strascinato Streicher

    Schleifender, flötenartiger Bogenstrich bei Streichinstrumenten.

  • Streichbogen Streicher

    Bogen zum Streichen der Saiten. Ausführlich ↗

  • Streicher Instrument

    Familie der gestrichenen Saiteninstrumente. Ausführlich ↗

  • Streichquartett Form

    Ensemble aus zwei Violinen, Viola und Violoncello; auch die Gattung.

  • Streichquintett Form

    Streichquartett mit zusätzlicher Viola oder Cello. Ausführlich ↗

  • Strepitoso Vortrag

    Lärmend, polternd. Ausführlich ↗

  • Stride-Piano Jazz

    Jazz-Klavierstil, bei dem die linke Hand zwischen Basston und Akkord hin- und herspringt.

  • Stringendo string. Tempo

    Drängend schneller werden, meist mit wachsender Spannung. Ausführlich ↗

  • Strisciando Streicher

    Gleitend, glissandoartig. Ausführlich ↗

  • Strohbass Stimme

    Tiefstes, knarrendes Register der Stimme, auch als Vocal Fry bezeichnet.

  • Strophe Form

    Wiederkehrender Liedabschnitt. Ausführlich ↗

  • Stufe Theorie

    Position des Tones in der Skala. Ausführlich ↗

  • Stufenakkord Harmonik

    Akkord, der nur aus Tönen der Tonleiter gebaut ist; jede Stufe trägt einen. Ausführlich ↗

  • Stufenbezeichnung Harmonik

    Bezeichnung der Akkordstufen einer Tonart durch römische Ziffern.

  • Stumme Register Instrument

    Registerzüge an der Orgel ohne eigenen Klang, die nur Koppeln oder Nebenmechanismen steuern.

  • Stürmend Vortrag

    Stürmisch, hastig. Ausführlich ↗

  • Subdominante Harmonik

    Vierte Stufe der Tonart. Ausführlich ↗

  • Subito sub. Dynamik

    „Plötzlich“ — Zusatz für einen unvermittelten Wechsel, etwa subito piano. Ausführlich ↗

  • Subjekt Form

    Thema der Fuge. Ausführlich ↗

  • Submediante Harmonik

    Sechste Stufe der Tonart. Ausführlich ↗

  • Suite Form

    Folge stilisierter Tänze. Ausführlich ↗

  • Sul ponticello Streicher

    Nahe am Steg gestrichen; ergibt einen gläsernen, obertonreichen Klang. Ausführlich ↗

  • Sul tasto Streicher

    „Auf dem Griffbrett“ – über dem Griffbrett streichen; ergibt einen weichen, flötenartigen Klang.

  • Superoktave Instrument

    Orgelregister, das die Tonhöhe zwei Oktaven über dem Prinzipal erklingen lässt.

  • Süß Vortrag

    Lieblich, dolce. Ausführlich ↗

  • Swing Jazz

    Jazzstil der Big-Band-Ära (1930er/40er-Jahre); auch das typisch federnde, ternäre Rhythmusgefühl des Jazz.

  • Syllabisch Vokal

    Eine Note pro Textsilbe; Gegensatz zu melismatisch.

  • Symphonie concertante Form

    Konzertantes Werk für mehrere Soloinstrumente und Orchester.

  • Synkope Theorie

    Verschiebung der Betonung gegen die Taktordnung. Ausführlich ↗

  • Synthesizer Instrument

    Elektronisches Instrument, das Klänge mit Oszillatoren, Filtern und Hüllkurven erzeugt und formt.

  • Syntonisches Komma Theorie

    Differenz zwischen großem und kleinem Ganzton, Verhältnis 81:80 (etwa 21,5 Cent).

T

  • Tabla Instrument

    Nordindisches Trommelpaar aus kleiner Holz- und größerer Metalltrommel, mit den Fingern gespielt.

  • Tabulatur Notation

    Griffschrift mit Buchstaben oder Zahlen für Laute, Tasten- und Zupfinstrumente. Ausführlich ↗

  • Tacet Notation

    „Er schweigt“ – die Stimme pausiert, meist für einen ganzen Satz.

  • Tagelied Vokal

    Mittelalterliches Lied vom Abschied der Liebenden bei Tagesanbruch.

  • Taiko Instrument

    Japanische Trommeln; auch die Kunst des Ensembletrommelns (Kumi-Daiko).

  • Takt Takt

    Metrisch gegliederte Zeiteinheit. Ausführlich ↗

  • Taktakzent Takt

    Der metrisch stärkste Akzent auf dem ersten Taktschlag.

  • Taktart Takt

    Festgelegte Zähleinheit eines Taktes. Ausführlich ↗

  • Taktstock Vortrag

    Stab, mit dem der Dirigent Takt und Einsätze anzeigt.

  • Taktstrich | Takt

    Senkrechte Linie, die die Takte trennt; direkt danach liegt die betonte Eins. Ausführlich ↗

  • Taktwechsel Takt

    Neue Taktart mitten im Stück; sie steht hinter dem Taktstrich. Ausführlich ↗

  • Taktzeichen Notation

    Angabe der Taktart am Beginn eines Stücks, z. B. 3/4.

  • Tala Takt

    Zyklisches Rhythmus- und Metrumsystem der indischen Musik.

  • Talking Drum Instrument

    Westafrikanische Sanduhrtrommel, deren Tonhöhe durch Lederschnüre verändert werden kann und Sprache imitieren kann.

  • Tambourin Instrument

    Schellenrahmen mit Fell. Ausführlich ↗

  • Tamtam Instrument

    Großer, flacher Gong ohne bestimmte Tonhöhe.

  • Tangente Instrument

    Klanggebender Teil des Klavichords. Ausführlich ↗

  • Tango Form

    Argentinischer Paartanz im geraden Takt.

  • Tanpura Instrument

    Indische Langhalslaute ohne Bünde, die den Bordunklang zur Raga-Musik liefert.

  • Tanto Vortrag

    „So sehr“. Ausführlich ↗

  • Tanz Form

    Bewegungsmusik mit metrischer Klarheit. Ausführlich ↗

  • Tapping Artikulation

    Gitarrentechnik, bei der Saiten mit den Fingerkuppen auf das Griffbrett gedrückt oder gestoßen werden.

  • Taqsim Form

    Freie instrumentale Improvisation über einen Maqam.

  • Tar Instrument

    Kaukasisch-persisches Zupfinstrument mit ausgehöhltem Holzkorpus und Membrandecke.

  • Tarantella Form

    Süditalienischer Tanz im 6/8-Takt. Ausführlich ↗

  • Tárogató Instrument

    Ungarisches Holzblasinstrument; die moderne Form hat ein Klarinettenmundstück.

  • Taschengeige Streicher

    Kleine dreisaitige Geige, historisch von Tanzmeistern benutzt.

  • Tasteninstrument Instrument

    Instrument mit Klaviatur. Ausführlich ↗

  • Tasto solo Notation

    Generalbass: nur die Basstöne ohne Akkorde spielen.

  • Tatto Notation

    „Berührung“, Bezeichnung des Tactus.

  • Te Deum Vokal

    Lateinischer Lobgesang „Te Deum laudamus“.

  • Techno Form

    Elektronische Tanzmusik mit gleichmäßigem, betontem Viertelpuls, entstanden in Detroit um 1985.

  • Tedesca Form

    Tanz im „deutschen“ Stil. Ausführlich ↗

  • Teilton Theorie

    Komponente des Klangspektrums. Ausführlich ↗

  • Temperatur Theorie

    Stimmung, die reine Intervalle zugunsten spielbarer Tonarten leicht verändert.

  • Tempo Tempo

    Geschwindigkeit der Musik. Ausführlich ↗

  • Tempo giusto Tempo

    Im genauen, charakteristischen Tempo. Ausführlich ↗

  • Tempo primo Tempo I Tempo

    Zurück zum Anfangstempo des Stücks. Ausführlich ↗

  • Tempo rubato Tempo

    Freie Tempogestaltung. Ausführlich ↗

  • Tempus Notation

    Mensuralmaß des Brevis. Ausführlich ↗

  • Tenor Stimme

    Hohe Männerstimme; im Mittelalter die tragende Stimme mit dem Cantus firmus.

  • Tenore Stimme

    Italienisch für Tenor. Ausführlich ↗

  • Tenorhorn Instrument

    Tenorlage des Bügelhorns in B. Ausführlich ↗

  • Tenorschlüssel Notation

    C-Schlüssel auf der vierten Linie. Ausführlich ↗

  • Tenuto Artikulation

    Gehalten, voll ausgespielt, Symbol –. Ausführlich ↗

  • Terrassendynamik Dynamik

    Stufenweiser Lautstärkewechsel ohne Übergang, typisch für den Barock. Ausführlich ↗

  • Terz 3 Intervall

    Intervall einer Terz. Ausführlich ↗

  • Terzdezime Intervall

    Ältere Bezeichnung für die Tredezime, Sexte plus Oktave. Ausführlich ↗

  • Terzett Form

    Komposition für drei Singstimmen.

  • Terzparallelen Theorie

    Erlaubte Parallelbewegung in Terzen. Ausführlich ↗

  • Terzquartakkord 4/3 Akkord

    Zweite Umkehrung eines Septakkords: die Quinte liegt im Bass. Ausführlich ↗

  • Testo Form

    Erzählende, rezitativische Partie in Oratorium und Passion, die Handlung und Gesänge verbindet.

  • Tetrachord Tonleiter

    Viertonreihe innerhalb einer Quart. Ausführlich ↗

  • Theile Form

    Größere Werkteile.

  • Thema Form

    Musikalischer Hauptgedanke eines Werks oder Satzes.

  • Theorbe Instrument

    Große Basslaute mit langen Bordunsaiten. Ausführlich ↗

  • Theorbenbass Form

    Bass der Theorbe im Generalbass.

  • Theremin Instrument

    Elektronisches Instrument, das berührungslos über die Handstellung zu zwei Antennen gespielt wird.

  • Ti Solmisation

    Siebte Stufe der Solmisation, der Leitton; drängt einen Halbton aufwärts zum Do.

  • Tied Notation

    Englisch für Haltebogen.

  • Tielert Form

    Tielert (auch Tielken/Tilken), Renaissance-Reihentanz aus dem flämisch-niederdeutschen Raum.

  • Tiento Form

    Spanische Instrumentalform, dem Ricercar verwandt.

  • Timbre Klangfarbe

    Klangfarbe: was zwei Instrumente bei gleicher Tonhöhe unterscheidet — die Verteilung der Teiltöne.

  • Tipico Vortrag

    Typisch, charakteristisch.

  • Tirade Verzierung

    Verzierung, bei der zwei entfernte Hauptnoten durch rasch ausgeführte Zwischentöne verbunden werden.

  • Toccata Form

    Virtuoses, freies Instrumentalstück. Ausführlich ↗

  • Tomtom Instrument

    Zylindrische Trommel ohne Schnarrsaiten, Teil des Schlagzeugs.

  • Ton Theorie

    Einzelner Klang mit Tonhöhe. Ausführlich ↗

  • Tonabnehmer Instrument

    Elektromagnetischer Pickup. Ausführlich ↗

  • Tonadilla Form

    Kurzes spanisches Singspiel des 18. Jahrhunderts.

  • Tonalität Theorie

    Bezug der Töne und Akkorde auf ein tonales Zentrum, die Tonika.

  • Tonart Tonart

    Festgelegte Skala mit Vorzeichen. Ausführlich ↗

  • Tonartencharakter Theorie

    Die einer Tonart traditionell zugeschriebene besondere Ausdrucksqualität, unabhängig von reiner Stimmung oder Tonhöhe.

  • Tonband Form

    Magnetband zur Tonspeicherung. Ausführlich ↗

  • Tongeschlecht Theorie

    Bestimmung eines Akkords oder einer Tonart als Dur oder Moll.

  • Tonhöhe Theorie

    Höhe oder Tiefe eines Tones. Ausführlich ↗

  • Tonika Harmonik

    Erste Stufe der Tonart. Ausführlich ↗

  • Tonleiter Tonleiter

    Stufenweise Tonfolge innerhalb der Oktave. Ausführlich ↗

  • Tonmalerei Theorie

    Nachahmung außermusikalischer Klänge und Vorgänge durch Musik.

  • Tonsatz Form

    Schriftlich fixierte Komposition. Ausführlich ↗

  • Tonsystem Theorie

    Geordnetes Gefüge aller in der Musik verwendeten Töne nach festen Regeln.

  • Tonus Theorie

    Lateinisch für Ton. Ausführlich ↗

  • Tonus peregrinus Vokal

    Psalmton mit wechselndem Rezitationston.

  • Tornada Form

    Schlussstrophe der Trobador-Lieder. Ausführlich ↗

  • Tosca Vokal

    Heroische Frauenrolle.

  • Toujours Vortrag

    „Immer, fortwährend“. Ausführlich ↗

  • Tract Vokal

    Liturgischer Gesang ohne Alleluja. Ausführlich ↗

  • Traktur Instrument

    Mechanik der Orgel, die Taste oder Registerzug mit Ventil bzw. Schleife verbindet.

  • Tranquillo Vortrag

    Ruhig, gelassen. Ausführlich ↗

  • Transitus Form

    Durchgangston.

  • Transkription Form

    Übertragung eines Werks für eine andere Besetzung.

  • Transponierende Instrumente Instrument

    Instrumente, deren Töne anders klingen als notiert, z. B. die B-Klarinette.

  • Transposition Theorie

    Versetzung der Tonart. Ausführlich ↗

  • Trauermarsch Form

    Langsamer Marsch zur Trauerfeier. Ausführlich ↗

  • Trecento Geschichte

    Italienisches 14. Jahrhundert. Ausführlich ↗

  • Tremolo Verzierung

    Schnelle Tonwiederholung. Ausführlich ↗

  • Tremulant Instrument

    Orgelvorrichtung, die den Wind periodisch schwanken lässt.

  • Triangel Instrument

    Dreieckiges Metall-Schlaginstrument. Ausführlich ↗

  • Triller Verzierung

    Schneller Wechsel mit oberer Nebennote. Ausführlich ↗

  • Trio Form

    Komposition für drei Instrumente; auch Mittelteil von Menuett und Scherzo.

  • Triole Theorie

    Drei Noten im Wert von zwei. Ausführlich ↗

  • Tripelfuge Form

    Fuge mit drei Themen.

  • Tripeltakt Takt

    Dreiteiliger Takt. Ausführlich ↗

  • Tritonus Intervall

    Sechs Halbtöne, übermäßige Quart. Ausführlich ↗

  • Tritonussubstitution Harmonik

    Ersetzen eines Dominantseptakkords durch den Dominantseptakkord im Tritonusabstand.

  • Trommel Instrument

    Schlaginstrument mit Fell. Ausführlich ↗

  • Trommelbass Harmonik

    Grundstimme aus schnell wiederholten Tönen gleicher Höhe, oft als begleitendes Bassmuster.

  • Trommeln Vortrag

    Mit Trommeln spielen.

  • Trompete Instrument

    Blechblasinstrument mit Kesselmundstück und überwiegend zylindrischem Rohr.

  • Tropus Vokal

    Textliche Erweiterung des Chorals. Ausführlich ↗

  • Troubadour Vokal

    Mittelalterlicher Sängerkomponist. Ausführlich ↗

  • Trugschluss Harmonik

    Die Dominante geht nicht zur Tonika, sondern meist zur sechsten Stufe — der erwartete Schluss bleibt aus. Ausführlich ↗

  • Trumscheit Instrument

    Einsaitiges Streichinstrument mit trompetenähnlichem Klang (Tromba marina).

  • Tuba Instrument

    Tiefes Blechblasinstrument mit Ventilen und weiter Mensur.

  • Turca Form

    Türkischer Marsch. Ausführlich ↗

  • Turn 𝄾 Verzierung

    Englischer Doppelschlag.

  • Turnaround Jazz

    Akkordfolge am Ende eines Formteils, die zurück zum Anfang leitet, etwa I–VI–II–V.

  • Tutti Form

    „Alle“ – das ganze Ensemble spielt.

  • Tympanon Instrument

    Antikes Schlaginstrument. Ausführlich ↗

  • Tyrolienne Form

    Tiroler Tanz bzw. Lied in gemäßigtem Tempo im Dreivierteltakt.

U

  • Über sich Theorie

    Stimme über sich hinausführen.

  • Übergehend Theorie

    In Stimmführung verbindend.

  • Übermäßig Intervall

    Um Halbton erweitertes Intervall. Ausführlich ↗

  • Übermäßige Quarte 6 HT Intervall

    Sechs Halbtöne, die um einen Halbton erweiterte Quarte. Klingt wie die verminderte Quinte, wird aber anders geschrieben. Ausführlich ↗

  • Übermäßige Sekunde 3 HT Intervall

    Drei Halbtöne in einem Sekundschritt; entsteht in harmonisch Moll zwischen sechster und siebter Stufe. Ausführlich ↗

  • Übermäßiger Dreiklang + Akkord

    Zwei große Terzen übereinander. Er teilt die Oktave gleichmäßig und hat deshalb keinen eindeutigen Grundton. Ausführlich ↗

  • Übermäßiger Sextakkord Akkord

    Akkord mit übermäßiger Sexte über dem Bass; nach Bauart italienisch, französisch oder deutsch genannt. Ausführlich ↗

  • Überschlagen Vortrag

    Kreuzen der Hände beim Klavierspiel, sodass eine Hand unter oder über die andere greift.

  • Übersetzen Vortrag

    Daumenuntersatz beim Klavier. Ausführlich ↗

  • Übersicht Notation

    Generelle Notenanordnung.

  • Übersponnene Saiten Streicher

    Saiten mit Umspinnung aus Metalldraht um einen Kern, meist für den tieferen Tonbereich.

  • Ukulele Instrument

    Kleine viersaitige Gitarre aus Hawaii.

  • Umkehrung Form

    Akkord- oder Intervallumkehrung. Ausführlich ↗

  • Una corda Instrument

    Verschiebungspedal am Flügel: die Hämmer treffen weniger Saiten, der Klang wird leiser.

  • Undezime 11 Intervall

    Intervall über elf Tonstufen: Oktave plus Quarte.

  • Undezimenakkord Akkord

    In Terzen geschichteter Akkord bis zur Undezime (mit Septime und None); ältere Lehre deutet ihn als Vorhaltsakkord.

  • Undezimole Notenwert

    Rhythmische Figur aus der Teilung eines Notenwerts in elf gleiche Teile.

  • Ungarisch Vortrag

    Im Stil ungarischer Volksmusik. Ausführlich ↗

  • Ungerader Takt Takt

    Taktart mit ungleichen Gruppen, etwa 5/8 oder 7/8; häufig in der Volksmusik des Balkans. Ausführlich ↗

  • Unison 1 Form

    Im Einklang gespielt.

  • Unterbrochene Kadenz Harmonik

    Trugschluss V–VI.

  • Unterstimme Stimme

    Tiefste Stimme eines mehrstimmigen Satzes, der Bass.

  • Untertaste Instrument

    Weiße Klaviertaste. Ausführlich ↗

  • Untertöne Theorie

    Tonreihe, die sich spiegelbildlich zur Obertonreihe nach unten erstreckt (Untertonreihe).

V

  • Variation Form

    Veränderung eines Themas. Ausführlich ↗

  • Vaudeville Form

    Französisches Liedtheater mit eingestreuten Couplets.

  • Ventil Blechbläser

    Mechanik, die bei Blechblasinstrumenten zusätzliche Rohrlänge zuschaltet.

  • Ventilhorn Blechbläser

    Horn mit drei Ventilen, die zusätzliche Rohrlängen zuschalten und so die chromatische Spielweise ermöglichen.

  • Verbo Vokal

    Vertonung des biblischen Verses im Choral oder Choralvers.

  • Verdoppelung Theorie

    Doppelt besetzte Stimme. Ausführlich ↗

  • Vereinigt Streicher

    „Tutti“, alle gemeinsam. Ausführlich ↗

  • Verhalten Vortrag

    Mit Zurückhaltung. Ausführlich ↗

  • Verkleinerung Form

    Diminution der Notenwerte. Ausführlich ↗

  • Verlängerung Notation

    Punktierung der Note. Ausführlich ↗

  • Vermindert Intervall

    Um Halbton verkleinertes reines oder kleines Intervall. Ausführlich ↗

  • Verminderte Quinte 6 HT Intervall

    Sechs Halbtöne, die um einen Halbton verkleinerte Quinte — klanglich der Tritonus. Ausführlich ↗

  • Verminderte Skala Tonleiter

    Achttönige (oktatonische) Tonleiter mit abwechselnd Ganz- und Halbtonschritten.

  • Verminderter Dreiklang ° Akkord

    Zwei kleine Terzen übereinander; die Quinte ist vermindert. Steht in Dur auf der siebten Stufe. Ausführlich ↗

  • Verminderter Septakkord Akkord

    Drei übereinander geschichtete kleine Terzen. Ausführlich ↗

  • Vers Vokal

    Strophe oder Zeile eines Liedes. Ausführlich ↗

  • Verschnaufpause Notation

    Atempause, kurze Unterbrechung.

  • Versetzungszeichen Notation

    Vorzeichen, das nur im laufenden Takt gilt — im Unterschied zur Generalvorzeichnung. Ausführlich ↗

  • Verstärkt Dynamik

    Rinforzando, lauter. Ausführlich ↗

  • Versus Vokal

    Wechselchorvers. Ausführlich ↗

  • Vibraphon Instrument

    Stabspiel mit Metallplatten, Resonatoren mit rotierenden Klappen und Dämpferpedal.

  • Vibrato Vortrag

    Schwingender Tonansatz. Ausführlich ↗

  • Vide Notation

    „Sieh“, Verweis auf Auslassung. Ausführlich ↗

  • Viergestrichene Oktave Theorie

    Oktavbereich von c⁴ bis h⁴.

  • Vierhändig Vortrag

    Für zwei Spieler an einem Klavier.

  • Vierklang Akkord

    Akkord aus vier verschiedenen Tönen, etwa ein Septakkord.

  • Viertelnote ♩ Notenwert

    Ein Viertel einer Ganzen; in den meisten Taktarten die Zählzeit. Ausführlich ↗

  • Viertelpause 𝄽 Notenwert

    Pause im Wert einer Viertelnote. Ausführlich ↗

  • Viertelton Theorie

    Intervall von einem halben Halbton.

  • Vierundsechzigstelnote 𝅘𝅥𝅳 Notenwert

    Ein Vierundsechzigstel einer Ganzen, mit vier Fähnchen oder Balken.

  • Vierundsechzigstelpause 𝅁 Notenwert

    Pause im Wert einer Vierundsechzigstelnote.

  • Viervierteltakt 4/4 Takt

    Vier Viertel je Takt, die häufigste Taktart überhaupt. Schwerpunkte auf Eins und Drei. Ausführlich ↗

  • Vihuela Instrument

    Spanisches Zupfinstrument der Renaissance. Ausführlich ↗

  • Villancico Vokal

    Spanisches Lied mit Refrain; später vor allem Weihnachtslied.

  • Villanella Form

    Italienisches Strophenlied der Renaissance. Ausführlich ↗

  • Viola Instrument

    Bratsche; Streichinstrument in Altlage, Stimmung c–g–d¹–a¹.

  • Viola d'amore Instrument

    Streichinstrument mit Resonanzsaiten. Ausführlich ↗

  • Viola da braccio Instrument

    „Armgeige“; im 16./17. Jahrhundert Sammelname der Violinfamilie.

  • Viola da gamba Instrument

    Streichinstrument mit Bünden. Ausführlich ↗

  • Violine Instrument

    Geige; höchstes Streichinstrument der Violinfamilie, Stimmung g–d¹–a¹–e².

  • Violinkonzert Form

    Solokonzert für Violine. Ausführlich ↗

  • Violinschlüssel Notation

    G-Schlüssel auf der zweiten Linie. Ausführlich ↗

  • Violoncello Instrument

    Tiefes Streichinstrument der Violinfamilie, zwischen den Knien gespielt, Stimmung C–G–d–a.

  • Violone Instrument

    Großes Bassinstrument der Gambenfamilie. Ausführlich ↗

  • Virelai Form

    Mittelalterliche französische Liedform. Ausführlich ↗

  • Virtuose Vortrag

    Musiker von herausragender technischer Meisterschaft.

  • Vivace Tempo

    Lebhaft, schnell. Ausführlich ↗

  • Vivacissimo Tempo

    Sehr lebhaft. Ausführlich ↗

  • Vivo Tempo

    Lebhaft, verwandt mit Vivace, aber etwas weniger festgelegt. Ausführlich ↗

  • Vocoder Moderne

    Gerät zur elektronischen Klanganalyse und -synthese von Sprache, oft zur Stimmverfremdung genutzt.

  • Voicing Jazz

    Konkrete Anordnung und Lage der Töne eines Akkords, v. a. im Jazz.

  • Voix Vokal

    Französisch für Stimme. Ausführlich ↗

  • Vokalise Vokal

    Textlose Gesangsübung oder -komposition auf Vokalen.

  • Vokalmusik Form

    Mit Singstimmen ausgeführte Musik. Ausführlich ↗

  • Volkslied Form

    Mündlich überliefertes Lied. Ausführlich ↗

  • Voll Vortrag

    Voller Ton, ohne Zurückhaltung. Ausführlich ↗

  • Vollkommene Kadenz Harmonik

    Authentische Kadenz mit Tonika im Sopran und Bass. Ausführlich ↗

  • Volta Form

    Springtanz des 16. Jahrhunderts im Dreiertakt; auch Wiederholungsklammer.

  • Volti subito Notation

    Schnell umblättern, Anweisung im Notentext. Ausführlich ↗

  • Voluntary Form

    Englisches freies Orgelstück, oft im Gottesdienst.

  • Vorbereitung Harmonik

    Konsonante Vorbereitung einer Dissonanz. Ausführlich ↗

  • Vordersatz Form

    Erste Hälfte einer Periode. Ausführlich ↗

  • Vorhalt Harmonik

    Dissonanter Liegeton vor der Auflösung. Ausführlich ↗

  • Vorhaltsakkord sus4 Akkord

    Die Terz ist durch Quarte oder Sekunde ersetzt; der Akkord bleibt zwischen Dur und Moll unentschieden. Ausführlich ↗

  • Vorschlag Verzierung

    Verzierungs-Vorausnote. Ausführlich ↗

  • Vorspiel Form

    Einleitendes Instrumentalstück. Ausführlich ↗

  • Vortragsbezeichnungen Vortrag

    Angaben zu Tempo, Dynamik und Ausdruck im Notentext.

  • Vorzeichen ♯ ♭ ♮ Notation

    Zeichen, das einen Ton erhöht, erniedrigt oder zurücksetzt. Ausführlich ↗

  • Vox humana Instrument

    Orgelregister mit Zungenpfeifen, das die menschliche Stimme nachahmt.

W

  • Wah-Wah Moderne

    Effektgerät, meist als Fußpedal, das den Klang durch ein bewegliches Bandpassfilter formt.

  • Waldflöte Instrument

    Weit mensuriertes offenes Orgelregister aus Metall mit weichem, vollem Klang, meist 2' oder 4'.

  • Walking Bass Jazz

    Basslinie in gleichmäßigen Vierteln, die schrittweise durch die Akkorde „läuft“.

  • Walzer Form

    Tanz im 3/4-Takt. Ausführlich ↗

  • Wasser Vortrag

    Charakter weicher Klänge.

  • Wasserorgel Instrument

    Antike Orgel (Hydraulis), deren Winddruck mit Wasser reguliert wurde.

  • Wechselnote Theorie

    Akkordfremder Hilfston. Ausführlich ↗

  • Wehmütig Vortrag

    Wehmutsvoll, schmerzlich. Ausführlich ↗

  • Welle Theorie

    Schwingungsausbreitung in der Akustik. Ausführlich ↗

  • Weltliche Musik Geschichte

    Musik ohne religiösen Bezug, im Gegensatz zur geistlichen Musik.

  • Wesentliche Dissonanzen Harmonik

    Dissonante Töne mit eigener harmonischer Bedeutung, im Unterschied zu zufälligen (durchgehenden) Dissonanzen.

  • Wiederholungszeichen Notation

    Doppelstrich mit Punkten. Ausführlich ↗

  • Wienerklassik Geschichte

    Klassische Schule um Haydn, Mozart, Beethoven. Ausführlich ↗

  • Windlade Instrument

    Kasten der Orgel, der den Wind auf die Pfeifen verteilt.

  • Wirbel Streicher

    Drehbarer Stift zum Spannen und Stimmen der Saiten.

  • Wohltemperiert Theorie

    System der zwölfstufigen Stimmung. Ausführlich ↗

  • Wolf Theorie

    Stark unreines Intervall (Wolfsquinte) ungleichstufiger Stimmungen; auch Störton bei Streichinstrumenten.

  • Wuchtig Vortrag

    Schwer, mit Gewicht. Ausführlich ↗

  • Würdig Vortrag

    Edel, maestoso. Ausführlich ↗

  • Würfelspiel Form

    Aleatorische Komposition durch Zufallswurf. Ausführlich ↗

X

Y

Z

  • Zacke Notation

    Bevorzugtes Verzierungszeichen.

  • Zählzeit Takt

    Einzelne Zeiteinheit im Takt. Ausführlich ↗

  • Zambomba Instrument

    Spanisches Friktionsinstrument aus Tongefäß mit Pergamenthaut und Reibstab, v. a. zur Weihnachtszeit.

  • Zampogna Instrument

    Italienischer Dudelsack, in Mittel- und Süditalien traditionell v. a. zur Weihnachtszeit gespielt.

  • Zampoña Instrument

    Andines Panflötenpaar. Ausführlich ↗

  • Zapateado Form

    Spanischer Schautanz im Dreiertakt, bei dem der Rhythmus mit den Hacken gestampft wird.

  • Zapfenstreich Form

    Militärisches Abend- und Schlusssignal; als „Großer Zapfenstreich“ feierliches Zeremoniell.

  • Zargen Streicher

    Seitenwände, die Decke und Boden eines Streich- oder Zupfinstruments verbinden.

  • Zart Vortrag

    Sanft, delicato. Ausführlich ↗

  • Zartflöte Instrument

    Sehr leise intonierendes Orgelregister (meist 4′) mit besonders schmaler Windführung.

  • Zarzuela Form

    Spanisches Singspiel mit gesprochenen Dialogen.

  • Zeitfeld Moderne

    Klangzeitraum bei Zeitschichtmusik.

  • Zelo Vortrag

    Mit Eifer, eifrig. Ausführlich ↗

  • Zephir Vortrag

    Wie ein leichter Westwind.

  • Zerlegt Akkord

    Akkord in Einzeltönen ausgespielt.

  • Ziel Form

    Endpunkt einer Bewegung.

  • Ziemlich Vortrag

    Einigermaßen, recht; verstärkt eine Angabe leicht. Ausführlich ↗

  • Zimbel Instrument

    Kleines Becken. Ausführlich ↗

  • Zimbelstern Instrument

    Orgelnebenregister mit rotierendem Stern und Glöckchen.

  • Zink Instrument

    Renaissance-Blasinstrument mit Lippenrand. Ausführlich ↗

  • Zirkelkanon Form

    Unendlicher Kanon, der in seinen Anfang zurückmündet und beliebig oft wiederholt werden kann.

  • Zither Instrument

    Saiteninstrument mit Saiten über einem flachen Resonanzkasten.

  • Zögernd Tempo

    Zurückhaltend, ritenuto. Ausführlich ↗

  • Zubehör Instrument

    Hilfsmittel des Spielers.

  • Zufällige Dissonanzen Harmonik

    Durchgehende Noten, Vorhalte oder Wechselnoten, die im Unterschied zu wesentlichen Dissonanzen keine eigene harmonische Funktion haben.

  • Zufällige Versetzungszeichen Notation

    Vorzeichen, die innerhalb eines Takts vorübergehend gelten.

  • Zugabe Form

    Encore nach Konzertende. Ausführlich ↗

  • Zukunftsmusik Geschichte

    Ursprünglich abwertender Spitzname für die Neudeutsche Schule um Wagner, Liszt und Berlioz im 19. Jahrhundert.

  • Zungenpfeife Instrument

    Orgelpfeife mit Zunge. Ausführlich ↗

  • Zungenstoß Artikulation

    Tonbeginn durch einen Stoß der Zunge bei Blasinstrumenten.

  • Zurna Instrument

    Orientalische Kegeloboe mit durchdringendem Klang.

  • Zusammengesetzte Intervalle Intervall

    Intervalle, die den Rahmen einer Oktave überschreiten, etwa None oder Dezime; älter auch „doppelte Intervalle“.

  • Zusammengesetzter Takt Takt

    Taktart, deren Zählzeit sich in drei Teile teilt, etwa 6/8 oder 9/8. Ausführlich ↗

  • Zwei Theorie

    Im Wert von zwei Zähleinheiten.

  • Zweifuß Instrument

    Hohe Orgelpfeifenlänge. Ausführlich ↗

  • Zweigestrichene Oktave Theorie

    Oktavbereich von c² bis h².

  • Zweiteilige Form Form

    Form AB ohne Reprise. Ausführlich ↗

  • Zweiunddreißigstelnote 𝅘𝅥𝅲 Notenwert

    Ein Zweiunddreißigstel einer Ganzen, mit drei Fähnchen oder Balken. Ausführlich ↗

  • Zweivierteltakt 2/4 Takt

    Zwei Viertel je Takt, Betonung auf der Eins — Marsch und Polka. Ausführlich ↗

  • Zwischendominante Harmonik

    Dominante einer anderen Stufe als der Tonika. Ausführlich ↗

  • Zwischenspiel Form

    Instrumentale Überleitung zwischen Strophen oder Abschnitten; in der Fuge themenfreier Teil.

  • Zwölfachteltakt 12/8 Takt

    Zwölf Achtel je Takt in vier Dreiergruppen; die getriolte Form des Viervierteltakts. Ausführlich ↗

  • Zwölftontechnik Moderne

    Komposition nach Schönbergs Reihenprinzip. Ausführlich ↗

  • Zyklische Form Form

    Mehrsätziges Werk wie Sonate, Sinfonie oder Quartett, dessen Sätze innerlich zusammengehören und ein einheitliches Ganzes bilden.